Diagnose: Nach den Kursverlusten der vergangenen Tage legt der DAX zum Wochenstart aktuell um rund 0,8 Prozent auf 6318 Punkte zu. Nicht desto trotz mehren sich die Baisse-Zeichen. So wurde der seit dem September bestehende Aufwärtstrend bei derzeit rund 6570 Zählern seitwärts verlassen. Auf der anderen Seite wurde seit dem Jahreshoch bei 7194 Punkten vom März ein Abwärtstrend etabliert, über dessen untere Trendbegrenzung sich der Index heute wieder zurückretten kann. Sorge macht zudem die Kopf-Schulter-Formation, die mit dem Bruch der Nackenlinie bei 6425 Zählern (Magenta im Chart eingezeichnet) vergangenen Dienstag ausgelöst wurde.
Ähnlich angeschlagen ist auch das Bild beim S&P 500. Bei ihm kam es nach dem Jahreshoch bei 1422 Punkten vom 2. April zu einem nochmaligen Aufbäumen bis auf 1415 Zähler. Im Anschluss, seit Anfang Mai, korrigierte der US-Index in Richtung der massiven Unterstützung bei 1300 Punkten, die am Freitag sogar noch um fünf Punkte unterschritten wurde.
S&P 500: 12-Monats-Chart
(Zum Vergrößern bitte Chart anklicken)
Mit meiner Annahme, dass sich das Erreichen der Haltezone bei 1300 Zählern aufgrund der überverkauften Lage noch etwas hinauszögern würde, lag ich diesmal daneben. Umso mehr sollte die nun fällige Gegenbewegung den US-Index wieder in Richtung der 1350 Punkte-Marke katapultieren. Dafür spricht auch die sich unweit vom S&P 500 befindende 200-Tage-Linie bei 1278 Zählern, die ein weiteres Absacken, zumindest vorläufig, verhindern sollte. So legte der Markt seit 2008 bei jeder übergeordneten Abwärtsbewegung an der 200-Tage-Linie ein Pause ein, um dann erst einmal in eine Erholungsbewegung überzugehen. Warum sollte es diesmal anderes sein?
Dax: 12-Monats-Chart
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Prognose: Auch beim DAX rückt die 200-Tage-Linie als Unterstützung auf den Plan. Sie liegt bei 6187 Punkten und sollte zunächst nicht unterschritten werden. Auch beim deutschen BlueChip-Index ist eine Vielzahl von Indikatoren in ihre überverkauften Extremzonen vorgedrungen, die nun auf Erholung plädieren.
Das ändert aber derzeit nichts an der Tatsache, dass die Kopf-Schulter-Formation mit dem Fall unter die Nackenlinie ausgelöst wurde. Das rechnerische Kursziel aus dieser Trendwende-Formation liegt bei rund 5800 Zählern. Erst ein nachhaltiger Anstieg auf Wochenschluss über das jüngste Bewegungshoch bei 6589 Punkten vom 11. Mai würde dem Index weitere Luft nach oben verschaffen und das Bild deutlich entschärfen.
von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag
Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.
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Credit Default Swap schrieb: Wertung: /5 23.05.2012 13:56:20 en blindes huhn findet auch mal en korn. |
Credit Default Swap schrieb: Wertung: /5 22.05.2012 18:46:02 ichbin immer noch long mit 50000 calls auf den dax u bleibe es szola hat doch eh keinen raff von der materie. |
dr.hess schrieb: 21.05.2012 17:17:23 ...lange nichts gehört von ihnen Frau Szola |
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