
Diagnose: Die Abwärtsübertreibung, die am 16. November mit dem Fall unter die psychologisch wichtige 7000er Punkte-Marke ihr Tief fand, ist mittlerweile mehr als ausgebügelt und kann als Bärenfalle ad acta gelegt werden. Denn die sich anschließende Erholung führte den DAX zum Wochenanfang auf ein neues Jahreshoch bei knapp 7488 Zählern und überbot damit jenes vom September um zehn Punkte.
Inzwischen ist die Erholung bereits weit fortgeschritten und der Index steckt inmitten seiner massiven Widerstandszone zwischen rund 7400 und dem Jahreshoch fest, sodass sich der jüngste Aufwärtsimpuls langsam erschöpft. Zudem notieren die kurzfristigen Trading-Indikatoren in ihren oberen Extremzonen, das Momentum zeigt eine leicht fallende Tendenz.
Dax: 6-Monats-Chart
(Zum Vergrößern bitte Chart anklicken)
Prognose: Nach dem über 500 Punkte-Anstieg wird eine Konsolidierung immer wahrscheinlicher. So konnte die neue Rekordmarke nicht auf Schlusskursbasis verteidigt werden. Die zuletzt gebildeten Kerzenformationen, ein Shooting Star (Hinweis auf ein Ende der Aufwärtsbewegung)und ein Doji (Unsicherheit der Marktteilnehmer), weisen ebenso auf eine mögliche Verschnaufpause hin, die sich maximal bis in den Bereich bei 7100/7200 Zählern nach unten ausdehnen sollte.
Im Anschluss könnte aber der Vorstoß über den erwähnten massiven Kreuzwiderstand (bestehend aus Horizontalen bei 7400 und 7450 Punkten, Jahreshoch und ehemaligem Aufwärtstrend aus dem Sommer bei etwa 7480 Zählern) in Angriff genommen werden. Gelingt ein nachhaltiger Anstieg über diese Barriere, so wäre das der Startschuss für die Jahresendrally mit Kursziel 7600/7800 Zählern.
von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag
Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.
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Buffett One schrieb: Wertung: /5 17.12.2012 16:53:35 Daher muss ich meine ursprüngliche 5-Sterne-Meinung auf einen Stern reduzieren, sorry. |
Buffett One schrieb: 17.12.2012 16:52:09 ....dadurch die ganze Korrelation der extensiven Hyperkonstellation seitens der latenten Chartlage torpediert. Somit ist eine klare Richtungsprognose nicht möglich! Zusammengfasst müsste es heißen: Es geht nach oben oder nach unten, wenn beides nicht kommt, gehts wahrscheinlich seitwärts. |
Buffett One schrieb: 17.12.2012 16:49:10 Hallo Frau Szola, leider muss ich Ihnen widersprechen! Wenn ich richtig analysiert habe, müsste der Glyde-factor die untere Begrenzung schneiden, weshalb der high-bostel mit extremer Dynamik einen over-slide zeigt und... |
Buffett One schrieb: Wertung: /5 17.12.2012 16:32:46 Hey Leute, hab mich beruhigt und wollte mal schauen wie es hier so steht. Mein alter Nick war ja sogar noch frei. Naja das Interesse an diesen ANALysen scheint ja hier wirklich gewaltig zu sein :- Liegt wohl an der berauschenden Trefferquote, was? Jedenfalls von mir 5 Sterne dafür!!!!!!!! |
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