08.01.2013 16:17
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Chartanalyse: DAX - Rally übergeordnet intakt

Chart-Check: Chartanalyse: DAX - Rally übergeordnet intakt | Nachricht | finanzen.net
Chart-Check

Nach dem beeindruckenden Jahresauftakt muss der DAX erst einmal auf hohem Niveau verschnaufen. Großer Verkaufsdruck kommt indes nicht auf. Die Rally ist übergeordnet weiterhin intakt.

Analyse-Datum: Dienstag, 8. Januar 2013

Diagnose: Nach dem fulminanten Jahresstart, der ein neues Fünfjahreshoch bei knapp 7790 Punkte brachte, konsolidiert der DAX aktuell auf hohem Niveau. Mit der neuen Bestmarke hat der Index mein avisiertes Kursziel erreicht und sogar noch eins draufgelegt. Hierzu schrieb ich in früheren Analysen: „Gelingt ein nachhaltiger Anstieg über diese Barriere (Kreuzwiderstand, bestehend aus den Horizontalen bei 7400 und 7450 Punkten, dem Jahreshoch und ehemaligem Aufwärtstrend aus dem Sommer 2012 bei etwa 7480 Zählern), so wäre das der Startschuss für die Jahresendrally mit Kursziel 7600/7800 Zählern. Letzteres Level, also 7800 Punkte, wären natürlich noch das Sahnehäubchen.“

Auch der S&P 500 nutzte die Handelstage über den Jahreswechsel, um ordentlich Gas zu geben. Das Jahreshoch aus 2012 bei 1474 Punkten ist aber noch nicht wieder erreicht – viel fehlt jedoch nicht. Übergeordnet hat sich das Bild beim US-Index zusätzlich entspannt, denn der aus dem Jahreshoch 2012 resultierende Abwärtstrendkanal konnte nach oben überwunden werden. Weiter Bestand hat außerdem die inverse (also bullishe) Kopf-Schulter-Formation, die sich seit Oktober vergangenen Jahres bildete und dessen Kopf die negative Übertreibung Mitte November mit einem Tief bei 1343 Punkten darstellt. Die Formation wurde im Dezember mit dem Anstieg über die geneigte Nackenlinie bei etwa 1410 Punkten aktiviert, aus der sich ein rechnerisches Kursziel auf rund 1485 Zähler ableiten lässt.


S&P 500: 6-Monats-Chart
(Zum Vergrößern bitte Chart anklicken)

Kurzfristig sollte es zu einer Fortsetzung der bereits begonnenen Konsolidierung kommen, da die Trading-Indikatoren in ihren überkauften Extremzonen notieren. Dieser Zustand wäre in einigen Tagen aber abgehandelt und die Überhitzung abgebaut. Im Anschluss sollte sich die freundliche Tendenz fortsetzen und das Kursziel aus der inversen Kopf-Schulter-Formation in Angriff nehmen. Perspektivisch wären dann sogar 1500 Punkte und einige mehr möglich.

Anleger achten bei einer etwas „gestümeren“ Konsolidierung unbedingt auf den Unterstützungsbereich bei 1400 Punkten sowie die 200-Tage-Linien bei 1391 Zähler. Ein Bruch dieser Zone könnte ein ernstzunehmendes Indiz für eine gröbere Korrektur darstellen, denn das Auftreten einer weiteren Bärenfalle, wie im November 2012, ist eher unwahrscheinlich.


Dax: 6-Monats-Chart
(Zum Vergrößern bitte Chart anklicken)

Prognose: Wie oben beschrieben, hat der DAX sein Maximalkursziel bei 7800 Punkten erreicht und ist aufgrund der überhitzten Markttechnik in den Konsolidierungsmodus übergegangen. Es klafft eine Aufwärtskurslücke zwischen 7665 und 7689 Zählern, die zwischen dem alten und neuen Jahr gerissen wurde. Hier ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Gap im Zuge der Verschnaufpause geschlossen werden wird. Um eine Ausdehnung der Korrektur nach unten zu verhindern, muss die horizontale Unterstützung bei 7600 Punkten halten. Tut sie das nicht, droht eine herbere Abwärtsbewegung bis in den Bereich bei 7300 und später 7000 Zähler.

Und nun die gute Nachricht: Auf Sicht der nächsten sechs bis sieben Monate stehen die Chancen relativ gut, dass sich der DAX bis zum Allzeithoch bei 8151 Punkten, vom Juli 2007, hocharbeiten wird.

von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag

Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.

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