Diagnose: Nach der zweiwöchigen Rally hat sich der DAX eine Auszeit verdient. Denn seit dem jüngsten Tief vom 4. Oktober hat der Index einen fulminanten Anstieg von rund 850 Punkten hingelegt. Mittlerweile wurde in den vergangenen Tagen bereits die psychologisch wichtige Barriere bei 6000 Punkten ins Visier genommen, aber noch nicht auf Schlusskursbasis übersprungen. Zum gestrigen Start in die Handelswoche kletterte das Aktienbarometer im Tageshoch bei 6081 Zählern, ein Niveau auf dem er zuletzt Mitte August notierte. Am heutigen Dienstag geht es nun um die Unterstützung bei 5830 Punkte, die sich aus dem Support vom Sommer 2010 ergibt.
Auch beim S&P 500, der bereits gestern zu konsolidieren begann, geht es heute um die Unterstützung bei 1200 Punkten.
S&P 500: 6-Monats-Chart
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Insgesamt sollte sich die begonnene Aufwärtsreaktion tendenziell weiter fortsetzen, wenngleich noch einige Konsolidierungstage anstehen könnten. Dies suggerierten bereits in den vergangenen Tagen die immer noch überkaufte Markttechnik und die rückläufigen Handelsumsätze. So lag das Handelsvolumen am gestrigen Montag bei 6,7 Milliarden gehandelten Aktien - der 20 Tages-Durchschnitt liegt jedoch bei rund 9 Milliarden. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob der US-Index seine Haltezonen bei 1200 und 1170 Punkten verteidigen kann. Auf letzterem Niveau liegt zudem die 50-Tage-Linie. Die übergeordnete Zielmarke stellt im Anschluss der Bereich bei 1240 bis 1250 Zählern dar.
Dax: 6-Monats-Chart
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Prognose: Ein neues Oktober-Bewegungshoch bei 6081 Punkten und der Sprung über die 50-Tage-Linie hellen das Bild beim DAX trotz Verschnaufpause wieder deutlicher auf, sodass nicht mehr von neuen Jahrestiefs ausgegangen wird. Zwar ist übergeordnet der abwärtsgerichtete Trend intakt (Top-Bildung über die Sommermonate), temporär stünde aber einer weiteren Erholungsbewegung bis in den Bereich bei 6300/6400 Punkten in den kommenden Wochen/Monaten nichts im Wege. Als Zielregion käme hier auch das März-Tief bei 6483 Zähler infrage.
Die kurzfristigen Indikatoren notieren noch immer in ihren oberen Extremzonen und sollten durch weitere leichte Rücksetzer abgebaut werden. Um sich Anstiegsspielraum zu sichern, ist es unbedingt nötig, sowohl die 50-Tage-Linie bei 5578 Punkten als auch die zurückeroberte Unterstützung bei rund 5500 Zählern zu halten. Ebenso müsste der seit August bestehenden Abwärtstrend bei zirka 5250 Punkten unversehrt bleiben. Aber diese Marken stehen derzeit nicht zur Disposition, sollten aber als Stopp-Bereich Berücksichtigung finden.
von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag
Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.
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Buffett One schrieb: 19.10.2011 16:38:30 Ich bin gespannt, wann dieses Hin und Her zu Ende geht und für welche Richtung sich der Markt entscheidet. Meiner Meinung nach sind noch zuviele Zocker unterwegs, die von den Emittenten abgezockt werden müssen. Erst wenn die Zockerkohle abgegrast ist, kommt Ruhe in den Markt. |
piter2222 schrieb: 19.10.2011 16:26:33 S u P hat gerade die 1235 erreicht jetzt wird es runter gehen. die nackenlinie ist sehr hart.wie erwartet jetzt 1227 |
piter2222 schrieb: 19.10.2011 16:21:49 ja sollte sich mal jeder hier outen was er liest. früher süddeutsche heute FAZ und finanznet lach |
piter2222 schrieb: 19.10.2011 16:19:53 buffet ja ich weiss kenn dich lange genug war ja nur ironisch gemeint.aber sei vorsichtig glaube mir die frühindikatoren von usa sind positive für das 4Q aber was danach kommt , kann ich dich nur warnen.ich bin seit einem jahr raus zocke nur noch kurzfristig. bis bald |
Buffett One schrieb: 19.10.2011 16:08:13 @piter |
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