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07.12.2011 16:03

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Chartanalyse: DAX - Überkaufte Indikatoren fordern Tribut


Die heißgelaufenen Indikatoren fordern zur Wochenmitte ihren Tribut - der DAX konsolidiert deutlicher. Dem aussichtsreichen Bild schadet dies jedoch nicht.

Analyse-Datum: Mittwoch, 7. Dezember 2011

Diagnose: Nachdem der DAX in der vergangenen Woche einen bemerkenswerten Kurssprung von knapp 600 Punkten hinlegte - fast die beste Wochenperformance seit drei Jahren, hat mittlerweile die angekündigte Verschnaufpause eingesetzt.

Auch beim S&P 500 sorgte ein sehr dynamischer Aufwärtsimpuls in der vergangenen Handelswoche für die Rückeroberung wichtiger Unterstützungen sowie der 50-Tage-Linie. Auch die Hürde des kurzfristigen Abwärtstrends, der sich aus dem Oktober-Hoch bei 1293 Punkten ergab und aktuell bei 1238 Zählern notiert, konnte am Montag übersprungen werden. Doch nun scheint es haarig zu werden, denn der zweimalige Anlauf, sich über die 200-Tage-Linie bei 1264 Punkten zu setzen und damit ein neues Kaufsignal zu generieren, misslang bisher.


S&P 500: 6-Monats-Chart
(Zum Vergrößern bitte Chart anklicken)

Schuld daran ist nicht nur das dünne Handelsvolumen. Auch die kurzfristigen Trading-Indikatoren notieren tief in ihren oberen Extremzonen und verlangen nach einer Konsolidierungspause. Danach sollte die Bahn frei sein bis zu den nächsten Zielregionen bei 1275 Zählern und dem genannten Oktoberhoch bei 1293 Punkten. Im Anschluss könnte es dann sogar zu den Hochs vom Februar, Mai und Juli gehen, die ungefähr auf dem Niveau von 1345 Zählern liegen und mit der oberen Aufwärtstrendbegrenzung von Oktober zusammenfallen.


Dax: 6-Monats-Chart
(Zum Vergrößern bitte Chart anklicken)

Prognose: Zur Bewährungsprobe sollten nun die 50-Tage-Linie bei 5857 Punkten und der horizontale Support bei 5830 Zählern antreten, die zusammen einen starken Halt bieten. Um die insgesamt wieder deutlich aufgehellten Perspektiven einzutrüben, bedürfte es eines nachhaltigen Kursrutsches unter das jüngste Tief bei 5366 Punkten von Ende November.

Tendenziell steht, nach der aktuellen Konsolidierung, die mit dem Abbau der heißgelaufenen technischen Indikatoren verbunden ist, einer Jahresendrally bislang nichts im Wege. Als erste Anlaufstelle würde dabei das Bewegungshoch aus dem Oktober bei 6430 Punkten dienen. Danach käme bereits die Zielregion bei 6483 Zählern infrage, die sich aus dem März-Tief speist.

von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag

Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.

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Kommentare zu diesem Artikel

Credit Default Swap schrieb:
08.12.2011 15:54:31

@ taranna. ja tonnen sind salz bzw bei unserem werk düngemittel

Taranna schrieb:
08.12.2011 15:29:51

es kommt die zweite Welle..der Dax steigt wieder!

Taranna schrieb:
08.12.2011 15:25:17

Ich kann es nur so deuten, dass grosse Institution und Hedge Funds hinter dem starken kaufdruck stecken...Plötzlich sauste der dax in die Tiefe und der Kaufdruck nahm schnell ab.

Taranna schrieb:
08.12.2011 15:15:42

Oh was für eine Vola!! Der Markt spinnt...sehr komisch was hier abläuft!

lieberlong schrieb:
08.12.2011 12:47:06

Der große Wurf? Das glaube ich nie und nimmer. Die machen weiter wie bisher, viel Gelabel und keine Entscheidungen....

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