Diagnose: Nachdem der DAX am Montag im Tageshoch bis auf 6081 Punkte kletterte, setzte die wohlverdiente und absehbare Verschnaufpause ein. Zuvor legte der Index eine beeindruckende zweiwöchige Rally von rund 850 Zählern aufs Parkett. Wie die Tage zuvor bildet am Donnerstag die Unterstützung bei etwa 5830 Punkten die aktuelle Aktions-Zone, die es zu verteidigen gilt.
Der S&P 500 startete am Mittwoch bereits den vierten Tag infolge den Versuch, die Barriere bei 1230 Zählern einzunehmen. Zwar scheitere das Vorhaben abermals mit einem Abprall nach unten - die Unterstützung bei 1200 Punkten blieb jedoch unversehrt.
S&P 500: 6-Monats-Chart
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Insgesamt sollte sich die begonnene Aufwärtsreaktion tendenziell weiter fortsetzen, wenngleich einige weitere Konsolidierungstage anstehen. Dies suggerierten bereits in den vergangenen Tagen die immer noch überkaufte Markttechnik und die rückläufigen Handelsumsätze. So lag das Handelsvolumen am gestrigen Mittwoch bei 7,9 Milliarden gehandelten Aktien - der 20 Tages-Durchschnitt liegt jedoch bei rund 9 Milliarden.
In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob der US-Index seine Haltezonen bei 1200 und 1170 Punkten verteidigen kann. Auf letzterem Niveau liegt zudem die 50-Tage-Linie. Bei einem Bruch der genannten Haltemarken nach unten wird es ein Wiedersehen mit der Region zwischen 1150 und 1120 Zählern geben. Kann dieser jedoch vermieden werden, stellt der Bereich bei 1240 bis 1250 Zählern die übergeordnete Zielmarke dar.
Dax: 6-Monats-Chart
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Prognose: Nach dem Sprung über die 50-Tage-Linie und dem neuen Oktober-Bewegungshoch bei 6081 Punkten konsolidiert der DAX, wie prognostiziert, auf hohem Niveau. Mit dieser Konstellation hat sich das Chartbild trotz der Verschnaufpause wieder deutlicher aufgehellt, sodass nicht mehr von neuen Jahrestiefs ausgegangen wird. Zwar ist übergeordnet der abwärtsgerichtete Trend intakt (Top-Bildung über die Sommermonate), temporär stünde aber einer weiteren Erholungsbewegung bis in den Bereich bei 6300/6400 Punkten in den kommenden Wochen/Monaten nichts im Wege. Als Zielregion käme hier auch das März-Tief bei 6483 Zähler infrage.
Die kurzfristigen Indikatoren haben inzwischen ihren Überkauft-Zustand fast abgearbeitet und stehen unmittelbar vor einem neuen Kaufsignal. Um sich Anstiegsspielraum zu sichern, ist es unbedingt nötig, sowohl die 50-Tage-Linie bei 5585 Punkten als auch die zurückeroberte Unterstützung bei rund 5500 Zählern zu halten. Ebenso müsste der seit August bestehenden Abwärtstrend bei zirka 5207 Punkten unversehrt bleiben. Aber diese Marken stehen derzeit nicht zur Disposition, sollten aber als Stopp-Bereich Berücksichtigung finden.
von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag
Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.
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crackperform schrieb: 21.10.2011 20:46:27 tja peter, erst hochgejubelt u dann verschrottet. aixtron sehe ich bald bei 5, 6 euro |
piter2222 schrieb: 21.10.2011 19:28:32 grösster verlierer im tecdax....Aixtron da ist mächtiger verkaufsdruck drauf. |
piter2222 schrieb: 21.10.2011 19:26:33 Um diese Unterstützung kämpfte der Wert einige Zeit. Im Tief fiel er dabei auf 9,85 Euro zurück. Dieses Tief stand in dieser Woche unter Beschuss. Gestern kam es erstmals zu einem Tagesschlusskurs darunter. Heute folgen sofort weitere Verkäufe. Die Aktie notiert aktuell mit 6,89% im Minus und ist |
Azetod schrieb: 21.10.2011 15:11:50 Auch meine Sicht. Die Ernüchterung kommt bald. Jedenfalls prellt ab und wird diese Woche die 5900 nicht halten. |
crackperform schrieb: 21.10.2011 14:52:30 ein tip vom profi, ich geh jetzt voll short mit 5000 stück. ko bei 6200. |
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