Diagnose: Nach den massiven Abgaben zur Wochenmitte fassen die Bullen seit Donnerstag wieder Mut und hieven den DAX zurück über die vom Mittwoch eingebüßte horizontale Unterstützung bei etwa 5830 Punkten. Diese speist sich durch die Bewegungstiefs von Ende August 2010. Insgesamt hat der Index nach seinem Zwischenhoch bei 6430 Zählern vom 28. Oktober einen kurzfristigen Abwärtstrend gebildet, der aber mit der Zurückeroberung des besagten Supports kurz vor seiner Auflösung steht. Dies wird nicht nur von der ansteigenden 50-Tage-Linie untermauert. Auch die kurzfristigen Trading-Indikatoren, die in ihren überverkauften Extremzonen notieren, haben nun ein Kaufsignal generiert.
Der S&P 500 konnte sich am gestrigen Donnerstag wieder von seiner Haltezone bei 1230 Punkten nach oben abstoßen. Am Mittwoch tauchte er auf Schlusskursbasis mit einem Zähler darunter. Auf der Oberseite liegt bei 1250 Punkten der nächste Widerstand. Danach wartet schon die 200-Tage-Linie bei 1272 Zählern, an der der US-Index seit Ende Oktober zwei Mal gescheiterte.
S&P 500: 6-Monats-Chart
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Bei einem Bruch der zurückeroberten Unterstützung bei 1230 Punkten würde zunächst ein Wiedersehen mit der Region bei 1200 Punkten (Unterstützung und 50-Tage-Linie bilden dort ein starkes Netz) auf den Plan rücken. Perspektivisch sollte es jedoch, von kurzen Verschnaufpausen abgesehen, bis zum Jahresende wieder aufwärts gehen. Meine Zielmarke setze ich daher bei etwa 1345 Zählern. In diesem Bereich wird der US-Index auf erheblichen Widerstand stoßen, der aus der horizontalen Barriere bei 1345 Punkten (Februar und Juli-Hoch) und der oberen Aufwärtstrendlinie resultiert.
Dax: 6-Monats-Chart
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Prognose: Obwohl beim DAX nach dem Zwischenhoch von Ende Oktober nun eine Topbildung droht, die im Worst-Case Abwärtspotenzial von zirka 680 Punkten bereithält, sollte der Index im Bereich der 50-Tage-Linie bei 5679 Punkten sowie spätestens auf dem Niveau der Horizontale bei 5480 Zählern auf massive Unterstützung treffen. Doch dazu muss es nicht kommen, sofern der kurzfristige Abwärtstrend bei 5971 Punkten signifikant nach oben gebrochen wird. Auch das deutsche Aktienbarometer wird tendenziell in den nächsten Wochen weiter nach oben laufen. Dabei käme als Zielregion das März-Tief bei 6483 Zähler infrage, das es Ende Oktober um etwa 53 Punkte verfehlte.
von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag
Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.
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Taranna schrieb: 14.11.2011 12:33:00 @lieberlong: ich hätte dir im Windschatten folgen sollen! ist egal, es gibt ja immer wieder Geschäftschancen! |
lieberlong schrieb: 14.11.2011 12:27:26 vereinen? Nanana.... |
Taranna schrieb: 14.11.2011 11:56:09 Endlich eine Stimme der Vernunft aus der Schweinebucht!!!hahaha |
angelo one schrieb: 14.11.2011 11:30:55 Berlusconi ist weg und Merkel und Sarkozy werden folgen.Sie alle haben zu viel ausgegeben für Wahlkampfzwecke...jahrelang!Zum Glück ist das Volk, in jedem Land, nicht blöd...und geringere Steigerungen der Wirtschaften schaffen neue Probleme...weg mit den Totengräbern!!! |
angelo one schrieb: 14.11.2011 11:27:31 Ich habe Euch alle lieb!Vergeßt bitte nicht,dass wir politische Börse haben und Charttechnik damit nix anfangen kann,weil lediglich mathematisch grundiert.Sobald Licht am Ende des Eurotunnels kommt,werden die Börsen explodieren und Ihr seid alle gefährdet sehr hoch einzukaufen... |
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