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DAX

24.07.2010 15:43

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Chartanalyse: DAX - Weiter zur Oberseite


Mit dem Sprung über die Hürde bei 6100 Punkten verschaffte sich der DAX weiteren Spielraum nach oben. Auch die US-Indizes haben sich nun getraut und knackten ihre Abwärtstrends.

Analyse-Datum: Freitag, 23. Juli 2010

Diagnose: Das ist doch mal wieder eine Ansage: Unter hoher Dynamik durchbrach der DAX am Donnerstag die Barriere bei 6100 Punkten und steuert heute weiter nach oben. Am Nachmittag schmelzen allerdings die Gewinne wieder zusammen, da die Futures auf die wichtigen US-Indizes leicht im Minus tendieren.

Von der gestrigen Initialzündung der großen US-Indizes, die eine beeindruckende Performance an den Tag legten und endlich ihre Abwärtstrends knackten, profitierte vor allem der DAX. Beim S&P 500 ist nun der Weg mindestens bis zur 200-Tage-Linie frei. Diese notiert heute bei 1113 Punkten. Unterstützung findet das Anstiegsszenario von den kurzfristigen Trading-Indikatoren, die ihre überverkauften Extremzonen erreicht haben und wieder nach oben drehen.

 

S&P 500: 6-Monats-Chart.

Vermieden sollte in diesem Zusammenhang ein Rückfall unter den Abwärtstrend bei etwa 1085 Punkten (Fehlsignal). Einen negativen Touch erhält das Chartbild mit dem Unterschreiten der Supportzonen von 1040 Punkten beim S&P 500 und etwa 9760 Punkten beim Dow Jones. Diese Marken stellen die Nackenlinien einer in den vergangenen Monaten gebildeten Kopf-Schulter-Formation dar, die dann ordentliche Kursverluste zur Folge hätte.

Dax: 6-Monats-Chart.

Prognose: Für den DAX hat sich die Lage mit dem Sprung über den horizontalen Widerstand bei 6100 Punkten deutlich entschärft, der weiteres Anstiegspotential bis zum alten Aufwärtstrend aus dem Juli 2009 bei aktuell 6294 Zähler initiiert. Zuvor gilt es noch, den Abwärtstrend vom Juni-Hoch zu überspringen. Ein Überwinden dies Abwärtstrends würde dann die Chance eröffnen, bis zum Juni-Hoch (6331 Punkte) oder gar bis zum Jahreshoch anzusteigen. Allerdings muss anmerkend ergänzt werden, dass sich diese Widerstandslinie zwischen Ende Mai und Anfang Juni bereits als Spielverderber entpuppte. Mit einem neuen Einstiegssignal ist allerdings erst zu rechnen, wenn der DAX seine seit Monaten anhaltende Seitwärtsphase über das April-Hoch verlässt.

Ein Rückfall unter die 6100er Marke würde erneut zum Test des Unterstützungsbündels führen, dass sich aus horizontalem Support bei 5888 Stellen sowie der 200-Tage-Linie auf ähnlichem Niveau zusammensetzt. Würde auch diese Bastion gebrochen, so sind weitere Kursverluste bis auf rund 5600 Punkten vorprogrammiert.

Erwartung: Weiter fest in Richtung des Aufwärtstrends bei 6294 Punkten.

von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag

Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.

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Kommentare zu diesem Artikel

lausi one schrieb:
26.07.2010 16:57:45

@bubblebobble

Einen Teil der Long verkauft in der Früh, short aber nicht nachgekauft. Also nicht so be-rauschend gelaufen heute.

BubbleBobble schrieb:
26.07.2010 15:42:17

ach lausi, was machen deine longs wieder bei 6190 verkauft und schnell shorts aufgeladen?

BubbleBobble schrieb:
26.07.2010 15:37:17

Wenn das nur 5% deines Depots ist oder weniger, kann man das auch riskieren. Ich kanns nicht...

lausi one schrieb:
26.07.2010 14:45:12

@bubblebobble

Soviel setze ich auch ein. Denn bei höheren Hebeln, ist zwar der Preis billiger, aber die Gefahr eines knock-outs höher. Letzendlich hat man dann einen sehr hohen Preis bezahlt. Bei Put DB11ZX,long aa2fof oder den long mit k.o. 5960.

BubbleBobble schrieb:
26.07.2010 14:44:45

Achte mal auf USA Fut auffällig bei 0,0% Veränderung stundenlang und hier wird eher abverkauft...
gilt weiterhin

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