DAX6.095-2,7%  Dow12.244-1,2%  Euro1,24170,5% 
ESt502.081-1,8%  Nas2.784-1,5%  Öl99,50-2,1% 
TDax732,2-2,5%  Nikkei8.440-1,2%  Gold1.5962,3% 

24.07.2010 15:43

Senden
CHART-CHECK

Chartanalyse: DAX - Weiter zur Oberseite


Seite 20 von 1:
Analyse-Datum: Freitag, 23. Juli 2010

Diagnose: Das ist doch mal wieder eine Ansage: Unter hoher Dynamik durchbrach der DAX am Donnerstag die Barriere bei 6100 Punkten und steuert heute weiter nach oben. Am Nachmittag schmelzen allerdings die Gewinne wieder zusammen, da die Futures auf die wichtigen US-Indizes leicht im Minus tendieren.

Von der gestrigen Initialzündung der großen US-Indizes, die eine beeindruckende Performance an den Tag legten und endlich ihre Abwärtstrends knackten, profitierte vor allem der DAX. Beim S&P 500 ist nun der Weg mindestens bis zur 200-Tage-Linie frei. Diese notiert heute bei 1113 Punkten. Unterstützung findet das Anstiegsszenario von den kurzfristigen Trading-Indikatoren, die ihre überverkauften Extremzonen erreicht haben und wieder nach oben drehen.

S&P 500: 6-Monats-Chart.

Vermieden sollte in diesem Zusammenhang ein Rückfall unter den Abwärtstrend bei etwa 1085 Punkten (Fehlsignal). Einen negativen Touch erhält das Chartbild mit dem Unterschreiten der Supportzonen von 1040 Punkten beim S&P 500 und etwa 9760 Punkten beim Dow Jones. Diese Marken stellen die Nackenlinien einer in den vergangenen Monaten gebildeten Kopf-Schulter-Formation dar, die dann ordentliche Kursverluste zur Folge hätte.

Dax: 6-Monats-Chart.

Prognose: Für den DAX hat sich die Lage mit dem Sprung über den horizontalen Widerstand bei 6100 Punkten deutlich entschärft, der weiteres Anstiegspotential bis zum alten Aufwärtstrend aus dem Juli 2009 bei aktuell 6294 Zähler initiiert. Zuvor gilt es noch, den Abwärtstrend vom Juni-Hoch zu überspringen. Ein Überwinden dies Abwärtstrends würde dann die Chance eröffnen, bis zum Juni-Hoch (6331 Punkte) oder gar bis zum Jahreshoch anzusteigen. Allerdings muss anmerkend ergänzt werden, dass sich diese Widerstandslinie zwischen Ende Mai und Anfang Juni bereits als Spielverderber entpuppte. Mit einem neuen Einstiegssignal ist allerdings erst zu rechnen, wenn der DAX seine seit Monaten anhaltende Seitwärtsphase über das April-Hoch verlässt.

Ein Rückfall unter die 6100er Marke würde erneut zum Test des Unterstützungsbündels führen, dass sich aus horizontalem Support bei 5888 Stellen sowie der 200-Tage-Linie auf ähnlichem Niveau zusammensetzt. Würde auch diese Bastion gebrochen, so sind weitere Kursverluste bis auf rund 5600 Punkten vorprogrammiert.

Erwartung: Weiter fest in Richtung des Aufwärtstrends bei 6294 Punkten.

von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag

Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.

Ausgewählte Hebelprodukte (Anzeige)

 TypKnock OutHebelWKN
6076,00Short6.831,859,28TB3J8S
Short6.650,0015,70TB3J7R
Short6.454,0730,26TB3K0A
Long6.075,0030,40TB3JAS
Long5.794,7918,63TBX6XE
Long5.700,0010,76TB3JAL
 aktualisieren 
Den Wertpapierprospekt erhalten Sie unter www.hsbc-zertifikate.de

Kommentare zu diesem Artikel

lausi one schrieb:
23.07.2010 15:55:34

@1921

Ich bin ein hoffnungsloser Fall.Krankenkasse schon pleite, zahlt mir keine Therapien mehr.
Glaubst du mir?

Seite:  1...121314151617181920
 Kommentar hinzufügen 

ANZEIGE

Noch mehr Chartsignale!

Für alle Chartsignal-Trader bietet finanzen.net einen einmaligen Service an:

  • Realtime-Chartsignale
  • Aktien vorm Ausbruch
  • Aussichtsreiche Signale
  • Aktuelle Trefferquoten
  • Handelsempfehlungen
  • Live Trading
Traderfox Video

ANZEIGE

Was halten Sie von nutzergenerierten Chartanalysen auf finanzen.net?
Ich würde liebend gerne mein Wissen über Chartanalyse dem Publikum von finanzen.net zur Verfügung stellen.
Ich kenne mich bei Chartanalyse nicht so gut aus, halte nutzergenerierte Chartanalysen aber für einen echten Mehrwert.
Ich halte nichts von den Methoden der Chartanalyse und habe deshalb auch kein Interesse an nutzergenerierten Analysen.
 Abstimmen