Diagnose: Nachdem der DAX zu Wochenbeginn ein neues Zweijahrestief bei 4966 Punkten auslotete, kam es im Anschluss zu einer technisch bedingten Erholungsbewegung. Diese setzt sich auch am Freitag fort und erreicht damit den angegebenen Zielbereich bei rund 5600 Zählern mit Lockerheit. Im Tageshoch notierte der Index gar auf 5633,80 Punkten, entfernte sich am frühen Nachmittag jedoch wieder etwas von diesem Level.
Auch beim S&P 500 ging’s am Donnerstag mit einem Gewinn von 1,72 Prozent auf 1209 Punkten weiter hinauf und damit über die Barriere bei 1200 Punkten. Seit dem Augusttief bildete sich eine Bären-Flagge, die jedoch noch nicht aktiviert wurde. Die untere Flaggen-Begrenzung wurde am vergangenen Freitag und auch am Montag getestet, zu einem nachhaltigen Bruch kam es nicht. Dies würde geschehen, sobald der Kurs nachhaltig unter den kurzfristigen Aufwärtstrend bei etwa 1155 Punkten rutscht.
S&P 500: 6-Monats-Chart
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Der aktuelle Aufwärtsimpuls hätte zunächst noch Luft bis etwa in die Mitte der Flaggen-Formation. Dies würde dem Bereich bei rund 1220 Punkten entsprechen. Daher sollte sich die Erholungsbewegung in der kommenden Woche mit zwischenzeitlichen Verschnaufern und weniger Dynamik fortsetzen. Hier wäre dann bis Ende September ein Anstieg im Rahmen der Flagge bis auf maximal 1250 Zählern möglich. Spätestens im Oktober wird sich dann aber der abwärtsgerichtete Haupttrend wieder durchsetzen.
Dax: 6-Monats-Chart
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Prognose: Der DAX hat seinen antizipierten Zielbereich bei 5600 Punkten abgearbeitet. Nun könnte er sogar mehr draus machen: Gelingt der Sprung über den kurzfristigen Abwärtstrend bei etwa 5640 Punkten, so hätte er die Chance, in seinen ehemaligen Aufwärtstrendkanal (grün eingezeichnet) von Mitte August einzutauchen. Dies würde ihm Anschlusspotenzial bis maximal 6100 Zählern eröffnen. Spätestens dann sollte der übergeordnete Abwärtstrend wieder zuschlagen.
Bleibt der DAX jedoch im Abwärtstrendkanal stecken, so ist die kurzfristige Tendenz vorgegeben - und die zeigt wieder nach unten.
Übergeordnet ist der DAX aufgrund der abgeschlossenen Topbildung über die vergangenen Monate stark angeschlagen. Wie ich bereits schrieb, ist das Erholungspotenzial limitiert, denn Aufwärtsbewegungen sind nur technischer Natur. Mittelfristig ändert sich nichts am abwärtsgerichteten Trend. Wirft man einen Blick auf den langfristigen DAX-Chart, so lässt sich ein Aufwärtstrend aus 1982 ermitteln, der aktuell in der Region bei etwa 4600/4700 Punkten verläuft.
Solange der Index seine ehemalige Schlüsselunterstützung über dem 7000 Punkte-Niveau nicht wieder sieht, muss übergeordnet von weiter rückläufigen Notierung ausgegangen werden. Damit sollte auch eine Rückkehr zu den alten Jahreshochs passé sein. Zudem wird die Analogie zur Marktentwicklung in 2007 mit anschließenden starken Kursrückgang immer deutlicher.
von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag
Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.
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piter2222 schrieb: 19.09.2011 13:13:28 Lightning McQueen schrieb: |
piter2222 schrieb: 19.09.2011 13:00:09 @buffet one du bist der einzige der denken kann die anderen sind lauter Dr.Röslers, das ist keine Beleidigung der ist doch Wirtschaftsminister und Vizekanzler und redet nur dummes Zeug. |
piter2222 schrieb: 19.09.2011 12:53:42 @buffet one Diese micro chirurgie gibt es nicht im banken,-staatensystem . denke mal nach die leidtragenden wäre wir die die sparen und die die schulden haben wie die amis oder südeuropäer könnten sich ins fäustchen lachen.auch china hat mehr schulden wie angegeben dort kommt die nächste blase her. |
Lightning McQueen schrieb: Wertung: /5 19.09.2011 12:52:13 wie ichs gesagt hab, bis freitag hoch u dann höchstwarscheinlich abwärtz. kauf mir jetzt doch schon en put. ko bei 5900, 5000 stück. |
Chartprofi schrieb: 19.09.2011 08:54:26 @Buffett |
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