20.02.2013 06:36

Senden

Chef der Wirtschaftsweisen unterstützt Finanzsteuer


    BERLIN (dpa-AFX) - Der Chef der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, hält die Einführung einer Finanztransaktionssteuer grundsätzlich für richtig. Es gebe sicher das Risiko, dass bestimmte Finanzgeschäfte in Länder ohne diese Steuer verlagert würden. Aber: "Wenn man mit solchen Reformen darauf wartet, bis der letzte zustimmt, dann wird da nie etwas daraus", sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.

 

    Deutschland und zehn weitere EU-Länder wollen die Steuer haben, um Finanzkonzerne an den Kosten der Krise zu beteiligen. Union und FDP müssen aber noch Details klären, damit negativen Folgen etwa für Kleinsparer und Altersvorsorge-Produkte vermieden werden. Die Steuer soll jährlich bis zu 35 Milliarden Euro in Europa einbringen. Franz würde die Mittel für einen europäischen Banken-Restrukturierungsfonds verwenden./tb/DP/jha

 

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Die Zahl der Beschwerden von Privatversicherten über ihre Krankenkasse ist 2013 leicht gesunken. Wie Zufrieden sind Sie mit Ihrer Krankenkasse?
Ich gehöre zu denen die sich beim Ombudsmann der privaten Krankenversicherung (PKV) beschwert haben.
Ich war im letzten Jahr unzufrieden, habe mich aber nicht beschwert.
Ich hatte keine Probleme mit meiner Versicherung
Abstimmen