Frank Nuovo wusste schon vor über einem Jahrzehnt, wie die Zukunft des mobilen Internets aussehen würde. Mehr als sieben Jahre, bevor
Apple mit dem iPhone auf den Markt kam, präsentierte der ehemalige Chef-Entwickler von
Nokia Mobilfunkbetreibern und Investoren ein Telefon mit farbigem Touchscreen. Mit dem Apparat konnte der glückliche Besitzer Restaurants orten, Computerspiele spielen und Lippenstift bestellen. Gegen Ende der 90er-Jahre entwickelte der finnische Handyhersteller in geheimer Mission ein anderes verlockendes Produkt: einen Tablet-Computer mit drahtloser Verbindung zum Internet und einem Touchscreen, also genau den Funktionen, die heute das heiß begehrte iPad von Apple in sich vereint.
„Oh mein Gott", sagt Nuovo, während er sich durch seine alten Aufnahmen dieser vielversprechenden Kreationen klickt. „Wir hatten den Nagel genau auf den Kopf getroffen."
Außer den Entwicklern hat die Geräte allerdings kaum jemand zu Gesicht bekommen. Sie fielen einer Unternehmenskultur zum Opfer, die zwar Unmengen von Geld in die Forschung steckte. Aber dann die Chancen verpasste, die hervorgebrachten Innovationen auf den Markt zu bringen.
In den 90er-Jahren stand Nokia an der Spitze der Mobilfunkrevolution. Die Finnen waren drauf und dran, die Welt in die Ära der Smartphones zu führen. Jetzt ist die Smartphone-Ära da und das Unternehmen kämpft ... Lesen Sie den vollständigen Artikel auf WSJ.de
Bildquellen: Nokia