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02.02.2012 09:10

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Citi: Das war knapp

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Macht sich der Underperformer E.on nun doch auf in Richtung Bullenmarkt?

Zunehmend kritisch gestaltete sich zuletzt die Kursentwicklung in E.on, denn hier versuchten die Verkäufer, den mittelfristig starken Unterstützungsbereich bei 16,06 – 15,63 Euro nach unten hin aufzulösen. Temporär neue Mehrmonatstief konnten dabei zwar erreicht werden, aber der nachhaltige Ausbruch nach unten und damit eine mittelfristige Toppbildung blieben zunächst aus.

Vielmehr kehrte in den letzten Tagen das Kaufinteresse wieder zurück und die Aktie konnte sich von ihrem zwischenzeitlichen Tief bei 15,71 Euro lösen. Gleichzeitig versuchten die Käufer, die seit Dezember deckelnde kurzfristige Abwärtstrendlinie nach oben zu durchbrechen und damit einen entsprechenden Stimmungsumschwung einzuleiten, was gestern per Tagesschluss gelang.

Ein Versuch auf der Käuferseite ist möglich.

Die Käufer in E.on haben noch nicht aufgegeben und versuchen die Aktie weiter zu stabilisieren. Mit der gestrigen Kursentwicklung, wären kurzfristig weitere Gewinne bis auf 18,48 Euro möglich. Mit dem auf der Unterseite hinterlassenen Fehlsignal (Ausbruch unter die Unterstützung), könnten die Bullen zudem den Damm gebrochen haben und endlich auch einen Ausbruchsversuch über 18,48 Euro starten. Dieser hinterließe dann auch mittelfristig ein neues Kaufsignal.

Auf der Unterseite bleibt weiterhin die Unterstützungszone bei 16,06 – 15,63 Euro das Maß der Dinge. Wird diese nachhaltig unterschritten, könnte eine Stopplosswelle die Aktie erfassen und Kursverluste bis auf 14,00 Euro und 12,50 Euro sollten dann eingeplant werden.

Mit Ausbruch über 16,79 Euro kann der aktive Trader Käufe in E.on forcieren, wobei dies gehebelt auch über das Longzertifikat CT3AFA möglich ist. Ein charttechnisch passendes Stopploss zur Absicherung eines Teils des eingesetzten Vermögens liege dann bei 15,55 Euro.




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