LONDON (Dow Jones)--Die Investmentsparte der Dresdner Bank könnte einem Bericht von "Financial News" zufolge an Schroders, Standard Chartered oder die kanadische RBC Royal Bank gehen. Sie würden von Investmentbankern als die wahrscheinlichsten Käufer von Kleinwort Benson genannt. Der Verkauf ist eine der Bedingungen, an die die Europäische Kommission die Genehmigung der Staatshilfe von insgesamt 18,2 Mrd EUR für die deutsche Bank geknüpft hatte.
Der britische Vermögensverwalter Schroders gehe zwar sehr vorsichtig vor, ziehe aber eine Offerte für Kleinwort Benson in Erwägung, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person.
Standard Chartered hatte den Bereich Vermögensverwaltung zuletzt durch Zukäufe ausgebaut. Ein Sprecher wollte zur aktuellen Lage nicht Stellung nehmen.
RBC ist in jüngster Zeit vor allem im Ausland gewachsen; die Bank war für einen Kommentar kruzfristig nicht zu erreichen.
Die Commerzbank sei an einem Käufer aus der Branche interessiert, da dieser wahrscheinlich schneller in bar für den Erwerb zahlen würde als eine Beteiligungsgesellschaft. Für eine Private-Equity-Firma würde es schwierig, einen Bankenkauf zu finanzieren, hieß es. Dennoch werde die Bank aus Frankfurt wahrscheinlich parallel mit möglichen Käufern aus beiden Lagern verhandeln.
Sinkende Zinsen und der Wertverlust des Portfolios ließen den Gewinn von Kleinwort Benson um rund 20% unter das Vorjahresniveau sinken. Kleinwort-Benson-CEO Rob Taylor bestätigte den Ergebnisrückgang. Allerdings gebe es Pläne, um bessere Ergebnisse zu erzielen, basierend auf mehr Leistung und einer Erholung der Märkte.
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May 11, 2009 00:55 ET (04:55 GMT)
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