BERLIN (Dow Jones)--Die Commerzbank AG hat mit dem Konzernbetriebsrat eine Übereinkunft zur Eingliederung der ehemaligen Mitarbeiter der Dresdner Bank geschlossen, die betriebsbedingte Kündigung bis 2013 faktisch ausschließt. Definitiv seien diese bis 2011 ausgeschlossen, teilte die Gewerkschaft ver.di am Donnerstag in Berlin mit.
Sollte in den folgenden beiden Jahren die Zahl der wegfallenden Stellen zu gering ausfallen, darf der Übereinkunft zufolge zwar aus betrieblichen Gründen gekündigt werden. "Ich gehe jedoch davon aus, dass diese Zahlen jeweils erreicht werden", sagte Gewerkschaftssekretär Mark Roach zu Dow Jones Newswires.
Bereits seit März habe die Commerzbank in der Zentrale mit 1.200 Mitarbeitern Altersteilzeit vereinbart. Diese Zahl sei noch einmal zu erwarten, wenn auch den Mitarbeitern in den Filialen das Angebot offen stehe, sagte Roach voraus. Damit wäre bereits die Hälfte der gewünschten Zahl abzubauender Stellen erreicht. Weitere Stellen würden erfahrungsgemäß durch die natürliche Fluktuation, Frührente oder die Abfindung von Mitarbeitern frei werden.
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July 02, 2009 08:51 ET (12:51 GMT)
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