MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Continental AG und ihr Großaktionär Schaeffler steuern nicht zwingend auf eine gemeinsame Zukunft zu. Es sei immer noch möglich, dass die Analyse am Ende ergebe, dass eine Zusammenarbeit keinen Sinn mache, sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Thomas Neumann am Freitag am Rande der "Handelsblatt"-Konferenz in München zu Dow Jones Newswires.
Um die monatelange Hängepartie in den Gesprächen mit dem Herzogenauracher Familienkonzern zu beenden, hatte Neumann angekündigt, bis Ende Juli ein Gesamtkonzept zur Zukunft der beiden Unternehmen vorzulegen. Bislang besteht lediglich eine Einkaufsgemeinschaft, mit der beide Konzerne in den kommenden drei Jahren insgesamt 350 Mio bis 400 Mio EUR einsparen wollen.
Schaeffler hatte sich bei der Übernahme der drei Mal so großen Continental verhoben und sitzt nun auf einem Schuldenberg von rund 10 Mrd EUR. Die Franken sind seit Jahresbeginn mit knapp der Hälfte der Anteile größter Conti-Aktionär.
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July 03, 2009 06:43 ET (10:43 GMT)
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