23.01.2013 17:40
Bewerten
 (0)

DAVOS/Russland: Neuer Zypern-Kredit nur zusammen mit EU

    DAVOS (dpa-AFX) - Russland würde dem vom Staatsbankrott bedrohten Zypern nach den Worten von Regierungschef Dmitri Medwedew erneut einen Kredit gewähren, wenn auch die EU finanzielle Hilfe leistet. Eine neue Milliardenspritze aus Moskau komme aber tatsächlich nur in Frage, wenn Reformforderungen der EU erfüllt werden und auch die europäischen Partner Zypern Geld geben, sagte Medwedew am Mittwoch beim Weltwirtschaftsforum in Davos dem Sender Bloomberg TV.

 

    Russlands Präsident Wladimir Putin hatte Anfang Januar bereits erklärt, dass Moskau über genügend Geld verfüge, um Zypern erneut zu helfen, jedoch auf eine koordinierte Aktion der Europäer warte. Russland hatte Zypern 2011 einen Kredit von 2,5 Milliarden Euro gewährt.

 

    Der neue Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem hatte am Montag zur Zypern-Rettung erklärt, das Thema brauche noch Zeit. Der Inselstaat braucht nach Schätzungen rund 17,5 Milliarden Euro Finanzhilfe. In EU-Kreisen wird erst für den März mit einem mit einem Hilfsprogramm für Zypern gerechnet./bur/DP/hbr

 

Heute im Fokus

DAX geht mit kräftigem Plus ins Wochenende -- US-Börsen schließen höher -- Commerzbank mit Milliardengewinn -- Deutsche Bank startet Anleihen-Rückkauf -- Groupon, Renault im Fokus

Springer-Konzern verwirft Umwandlung der Rechtsform. Tim Cook blamiert sich mit der iPhone-Kamera - und reagiert humorlos. Wachstum in China kurbelt VW-Verkäufe wieder an. Triebwerksbauer Rolls-Royce kappt wegen Krise Dividende. Japans Regierung deutet Intervention gegen starken Yen an.
Wo verdiene ich am meisten?
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten
Wer hatte das größte Emissionsvolumen?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die öffentliche Verschwendung
Wen sieht die BrandZ-Studie vorn?
Diese Materialien könnten Sie sich nach Ihrem nächsten Lottogewinn gönnen
Wer waren die Aktienstars des deutschen Leitindex?
Wie entwickelten sich Rohstoffe im 3. Quartal?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Geldgeber Griechenlands sind mit den Reformbemühungen der Regierung in Athen laut einem Medienbericht noch nicht zufrieden. Ist für Sie das Thema Grexit abgehakt?