12.01.2013 10:00
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Commerzbank und Deutsche Bank dick im Plus

DAX-Bilanz: Commerzbank und Deutsche Bank dick im Plus
DAX-Bilanz
Der DAX hielt sich dank positiver Konjunkturdaten aus China relativ wacker und musste auf Wochensicht lediglich einen moderaten Verlust von 0,8 Prozent auf 7.715,53 Zähler hinnehmen.
von Jörg Bernhard

Starke Exportzahlen haben der chinesischen Wirtschaft im Dezember einen Handelsbilanzüberschuss von über 30 Milliarden Dollar beschert. Damit wurde der Erwartungswert um 60 Prozent übertroffen. Die Angst vor einer harten Landung der chinesischen Wirtschaft hat sich damit erst einmal erübrigt. In Europa ist es um die Wirtschaft hingegen deutlich schlechter bestellt. Mit Blick auf die europäische Finanzkrise sieht EZB-Chef Mario Draghi das Schlimmste dennoch als überstanden an, wobei die Wirtschaft auf kurze Sicht noch nicht so recht ins Laufen kommen dürfte. Investoren schlossen sich dem optimistischen Tenor an, was sich vor allem in einer starken Performance des Euro gegenüber dem Dollar niederschlug. Dieser ließ mit einem Wochenplus in Höhe von 2,2 Prozent den deutschen Leitindex deutlich hinter sich.
In der abgelaufenen Börsenwoche schwankte der DAX zwischen Wochentief (Dienstag) und Wochenhoch (Donnerstag) in einer Spanne von lediglich 90 Punkten. Das Verhältnis zwischen Kursgewinnern und -verlierern fiel mit 9 zu 21 negativ aus. Die beiden Finanzwerte Commerzbank (+8,0 Prozent) und Deutsche Bank (+7,1 Prozent) führten den Leitindex an, Lanxess (-6,9 Prozent) und Fresenius Medical Care (-6,6 Prozent) mussten die höchsten Wochenverluste hinnehmen.

Commerzbank zeigt sich äußerst volatil

Heftige Kursausschläge gab es in der abgelaufenen Handelswoche bei der Commerzbank-Aktie. Sie bewegte sich in einer Trading-Range zwischen 1,535 und 1,733 Euro (13 Prozent). Positive Meldungen aus Spanien und der von EZB-Chef Mario Draghi versprühte Optimismus, dass das Schlimmste der Finanzkrise mittlerweile überstanden sein müsste, sorgte unter den Börsianern für Kauflaune. Nach dem Überwinden charttechnischer Hürden im Bereich von 1,60 Euro holten Gerüchte, dass bei der DAX-Bank weiterer Kapitalbedarf bestünde, den Wert aber wieder auf den Boden der Realität zurück. In dieses Bild passte auch die vor dem Wochenende veröffentlichte Meldung, dass die OECD bei deutschen und französischen Banken erheblichen Kapitalbedarf sehe.

Bildquellen: Wolfgang Kriegbaum

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