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ING Markets

aktualisiert: 27.12.2009 11:27

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DAX & Co. gehen fester in die Weihnachtspause - Neues DAX-Jahreshoch bei 5.988 Punkten -- US-Börsen mit neuen Bestmarken für 2009 -- Citigroup zahlt Staatshilfen zurück -- Allianz, VW, Micron im Fokus


Deutsche Aktienmärkte gehen marginal fester in die Feiertagspause. Wall Street markiert neue Jahreshochs. VW-Stammaktien im DAX durch Vorzüge ersetzt. Red Hat macht weniger Gewinn. Fiat will Milliarden investieren. Macquarie kauft Sal. Oppenheims Derivate-Geschäft. Microsoft droht Verkaufsverbot von Word-Software. Amgen und Roche legen langjährigen Patentstreit bei. Geely kauft Ford-Tochter Volvo. Einzelhandel mit Weihnachtgeschäft relativ zufrieden.

Termine vom 23.12.09:
- D: Außenhandelspreise November
- USA: MBA Hypothekenanträge Woche
- USA: Verbraucherstimmung Uni Michigan Dezember
- USA: Verkäufe neuer Häuser November

DAX & Co. gehen fester in die Weihnachtspause
Positive Vorgaben aus Übersee konnten die deutschen Börsen auch am Mittwoch zunächst beflügeln und fester eröffnen lassen. Am Dienstag hatte der DAX noch bei 5.982 Punkten eine neue Jahresbestmarke gesetzt und auf einem neuen Höchstschlussstand 2009 von 5.946 Zählern den Handel beendet. Am Morgen fiel gar diese Hürde - der DAX stieg zwischenzeitlich auf bis zu 5.988 und hatte damit wieder die psychologisch wichtige 6.000er-Marke im Visier. Es wurde ein ruhiger Handel erwartet, die Umsätze an den Parketts waren gering. Auch von Unternehmensseite standen kurz vor der Feiertagspause kaum Kurs bewegenden Nachrichten auf der Agenda. Im Fokus der Marktteilnehmer stand am Mittwoch einmal mehr Volkswagen. Die VW-Stammaktien machten im deutschen Leitindex Platz für die VW-Vorzugsaktien. Die Indexanpassung ist auf den zu geringen Streubesitz zurückzuführen, nachdem das Emirat Katar seine Optionen auf VW-Aktien ausgeübt hatte und damit mit 17 Prozent zum neuen Großaktionär bei den Wolfsburgern aufstieg. Von Konjunkturseite gab es heute vermeintlich positive Nachrichten aus dem Maschinenbau: Dieser hat in der Krise bisher weniger Stellen gestrichen als befürchtet. Bis Ende Oktober seien in der Branche lediglich 28.000 feste Stellen gestrichen worden, so Hannes Hesse, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, gegenüber der "FAZ". Am Nachmittag rutschte der DAX jedoch ab - die US-Verbraucherstimmung hat sich im Dezember weniger stark aufgehellt als erhofft. Auch die Verkäufe neuer Häuser haben in den USA in der vergangenen Woche deutlich abgenommen.

Der DAX konnte zu Beginn des Handels am Mittwoch ein Plus von 0,5 Prozent auf 5.966 Punkte einfahren und damit den gestrigen Schlusshöchststand 2009 von 5.946 Zählern toppen. Im Anschluss wurde eine neue Jahresbestmarke bei 5.988 Punkten erreicht. Am Nachmittag ging es mit dem Börsenbarometer jedoch zeitweise abwärts - US-Wirtschaftsdaten drückten die Stimmung in Frankfurt. Letztlich raffte sich der DAX jedoch wieder auf und erzielte ein Plus von 0,2 Prozent auf einen neuen Höchstschlussstand für 2009 von 5.957 Zählern.

Der TecDAX beging die Sitzung mit einem Aufschlag von 0,6 Prozent auf 816 Punkte. Im Verlauf standen auch hier die Zeichen weiter auf grün, die Tageshöchsstände ließ der Techwerteindex jedoch hinter sich. Letzlich wurde ein Plus von 0,2 Prozent auf 812 Punkte ausgewiesen.

Freitag, 25.12.09, 14:30 Uhr: Japan: Arbeitslosenquote steigt
Erstmals seit vier Monaten ist die Arbeitslosenquote in Japan im Monat November wieder gestiegen. Angaben der Regierung zufolge zog die Arbeitslosenquote von 5,1 auf 5,2 Prozent an. Begründet wurden die wieder schwächeren Tendenzen mit Einbrüchen im Einzel- und Großhandel. Im Vorjahresvergleich lag die Zahl der als arbeitslos registrierten Menschen um 750.000 höher bei insgesamt 3,31 Millionen Menschen.

Freitag, 25.12.09, 14:27 Uhr: Asiens Börsen schwächer
Am japanischen Aktienmarkt waren am 25.12. Abschläge auszumachen. Während zahlreiche andere Börsen feiertagsbedingt geschlossen blieben, rutschte der japanische Leitindex Nikkei 225 um 0,40 Prozent auf 10.494,71 Punkte ab. Der marktbreitere TOPIX verlor daneben 0,47 Prozent und ging bei 909,3 Zählern aus dem Handel.
Auf dem chinesischen Festland ging es unterdessen ebenfalls leicht nach unten. der Shanghai Composite konnte seine positive Vortagesperformance nicht fortsetzen und verlor 0,38 Prozent auf 3,141.35 Zähler.
In Hongkong blieb der Aktienmarkt feiertagsbedingt geschlossen. Der Hang Seng hatte am 24.12. mit einem Plus von 0,82 Prozent auf 2,992.88 Punkte verabschiedet.
Auch Südkorea wurde ebenfalls nicht gehandelt. Der Kospi hatte am 24.12. 1,26 Prozent gewonnen und sich bei 1,682.34 Punkten verabschiedet.

Donnerstag, 24.12.09, 19:05 Uhr: US-Börsen markieren neue Jahreshochs
Die wichtigsten Indizes in den USA haben den feiertagsbedingten verkürzten Donnerstagshandel fester und auf neuen Höchstschlussständen für 2009 geschlossen. Insbesondere trieben besser als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten die Kurse an der Wall Street. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, wurde in der vergangenen Woche ein Rückgang um 28.000 auf 452.000 Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe verzeichnet. Volkswirte hatten nach 480.000 in der Vorwoche nun lediglich mit einem Rückgang um 10.000 gerechnet. Aufgrund der wie erwartet erfolgten Zustimmung des US-Senats zur Gesundheitsreform mussten jedoch nach zuvorigen Aufschlägen Titel aus dem Gesundheitssektor Abschläge verzeichnen. Händlern zufolge gebe es weiterhin eine gewisse Unsicherheit am Markt, was die Gesundheitsreform für die Unternehmen eigentlich bedeute. Auf Unternehmensseite war die Nachrichtenlage unterdessen äußerst dünn.

Der Dow Jones markierte im Sitzungsverlauf ein neues Jahreshoch bei 10.522 Zählern und ging mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 10.520 Punkten aus der Sitzung. Die Nasdaq Composite schloss unterdessen mit einem Zugewinn von 0,7 Prozent mit einer neuen Jahresbestmarke von 2.286 Indexpunkten.

Donnerstag, 24.12.09, 15:24 Uhr: US-Auftragseingang langlebiger Güter enttäuscht
In den USA sind die Auftragseingänge für langlebige Güter im November auf Montassicht mit 0,2 Prozent weniger stark als erwartet gestiegen. Volkswirte hatten mit einem Plus von 0,5 Prozent gerechnet. Im Oktober waren die Auftragseingänge um revidierte 0,6 Prozent gesunken.

Donnerstag, 24.12.09, 15:21 Uhr: Weniger US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe als erwartet
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA in der vergangenen Woche mit 28.000 auf 452.000 deutlich stärker als erwartet gesunken. Volkswirte hatten indes 470.000 Erstanträgen in Aussicht gestellt. In der Vorwoche hatte der Wert noch bei 480.000 gelegen.

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