DAX & Co. mit Kurszuwächsen -- Daimler, Audi & BMW steigern Absatz -- Samsung erwartet Rekordquartal - Infineon gefragt -- Lufthansa, RWE, Microsoft, adidas, Apple im Fokus
Termine vom 06.04.10:
- D: Pkw-Neuzulassungen März
- JP: ESRI Frühindikator Februar
- Sandvine: Quartalszahlen
- Sky Petroleum: Quartalszahlen
DAX & Co. legen erneut zu
Die deutschen Aktienmärkte waren nach der feiertagsbedingten Handelspause freundlich gestartet und präsentierten sich im Verlauf zunächst weiter fest. Positive Impulse kamen vom grünen Sitzungsschluss an der Wall Street. Die Umsätze waren jedoch dünn, viele Anleger befinden sich noch in den Osterferien. Am Nachmittag kämpfte der DAX jedoch mit Gewinnmitnahmen - der Leitindex rutschte ins Minus. Die US-Futures wiesen bereits auf rote Startzeichen in New York hin. Auch die anhaltenden Sorgen um die Stabilität Griechenlands drückten auf die Stimmung an den Parketts. Am späten Nachmittag fasste der DAX wieder etwas Fuß und legte zu.
In den Fokus der Marktteilnehmer rückten nach positiven US-Absatzzahlen vom Donnerstagabend Autokonzerne. BMW verzeichnete ein leichtes Absatzplus von 2,6 Prozent, während Daimler rund 28,3 Prozent mehr Wagen verkaufte. Auch Porsche verzeichnete ein Absatzplus von rund neun Prozent, während die Konzernmutter Volkswagen in den USA ein kräftiges Plus von 40,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr vorweisen konnte. Daneben konnten BMW, Daimler und Audi ihren Absatz auch in Deutschland im März steigern. Außerdem steht laut Presseinformationen einen weitere Partnerschaft zwischen Daimler, Renault und Nissan ins Haus, welche am Mittwoch verkündet werden soll.
Der DAX startete mit einem Plus von 0,2 Prozent bei 6.250 Punkten auf einem neuen Jahreshoch. Im Anschluss behauptete sich der Leitindex weiter im Plus - ein neues Jahreshoch wurde bei 6.265 Punkten markiert. Am Nachmittag nahmen die DAX-Anleger jedoch Gewinne mit - es ging abwärts. Letztlich konnte der DAX wieder von seinen Tagestiefs zurückkehren und nach einer Richtungssuche zugewinnen. Am Ende stand ein Plus von 0,3 Prozent auf 6.252 Punkte an der Kurstafel. Die Aktie des Chipherstellers Infineon war gefagt, nachdem der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung Electronics aufgrund gestiegener Halbleiterpreise ein Rekordquartal in Aussicht gestellt hat.
Der TecDAX legte zu Beginn ebenfalls um 0,4 Prozent auf 829 Zähler zu. Die Zugewinne konnten im Verlauf ausgebaut werden. Der Schlusstand belief sich auf ein Plus von 1,6 Prozent auf 838 Punkte. Besonders fest präsentierte sich die Aktie von Dialog Semiconductor. Das Unternehmen profitierte von Spekulationen um eine Beteiligung als Lieferant für den iPad.
16:33 Uhr: Mercedes-Benz Cars steigert Absatz
Die Daimler-Tochter Mercedes-Benz Cars hat auch im März den Absatz steigern können. Mit 119.900 Mercedes-Benz, smart, Maybach und AMG setzten die Stuttgarter knapp neun Prozent mehr ab als im März 2009. Das Auftaktquartal 2010 beendete Mercedes-Benz Cars mit einem Verkaufsplus von rund elf Prozent.
16:17 Uhr: CA streicht Stellen
Der US-Software-Konzern CA hat ein groß angelegtes Kostensenkungsprogramm angekündigt. Demnach werde man weltweit rund 1.000 Stellen streichen und verschiedene Aktivitäten zusammenlegen. Dadurch erhoffe man sich neben Effizienzsteigerungen auch eine Verbesserung der Kostenstruktur.
15:39 Uhr: Audi und BMW steigern Absatz in Deutschland
Die Gewinner auf dem deutschen Automarkt sind im März BMW und Volkswagen-Tochter Audi. Von den Marken BMW und Mini wurden insgesamt gut 27.000 Fahrzeuge neu zugelassen, neun Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei Audi waren es knapp 23.000 Stück, was einer Steigerung von fast acht Prozent entspricht.
15:35 Uhr: Verkaufslaune an New Yorker Börse
An der Wall Street setzen nach den jüngsten Kurszuwächsen am Dienstag zu Beginn Gewinnmitnahmen ein. Die US-Börsianer trennen sich vermehrt von ihren Investments und schicken damit Dow Jones & Co. auf rotes Terrain. Erneut machen sich Händlern zufolge Sorgen um die Stabilität des hochverschuldeten Griechenlands breit. Von Konjunkturseite sind heute zunächst keine weiteren Impulse zu erwarten. Am Vortag hatten noch positive Daten zur US-Wirtschaft bereits früh die Kurse gemacht. Am Abend könnte jedoch das abschließende Sitzungsprotokoll des US-Notenbankausschusses zur letzten Leitzinsentscheidung tiefere Einblicke in die weitere Geldpolitik des Landes erlauben.
Auf Unternehmensseite geht Alcoa von zusätzlichen Quartalsbelastungen aus. Der US-Aluminiumriese hat zwei stillgelegte Aluminiumhütten in den USA endgültig geschlossen, damit reduziert Alcoa seine Produktionskapazität um 255.000 Tonnen pro Jahr. Hiermit einher gehen Kosten von 120 Millionen Dollar nach Steuern im gerade abgelaufenen ersten Quartal. Zudem rechnet das Management durch die Krankenversicherungsreform mit einer Belastung des Quartalsergebnisses von 80 Millionen Dollar. Der amerikanische Kohleproduzent Peabody Energy hat unterdessen seine Übernahmeofferte für den australischen Konkurrenten Macarthur Coal angehoben. Microsoft ist ebenfalls gesucht. Der US-Softwarekonzern will offenbar im Laufe des Monats in Zusammenarbeit mit dem Mobilkfunkanbieter Verizon Wireless in den USA eine neue Handy-Produktlinie auf den Markt bringen, während der amerikanische Telefonkonzern AT&T ein milliardenschweres Investitionsprogramm angekündigt hat. Demnach soll 2010 rund eine Milliarde Dollar in die Erweiterung von Netzwerkkapazitäten sowie die Erweiterung des Produktangebots fließen.
Der Dow Jones verliert derzeit 0,4 Prozent auf 10.934 Punkte. Auch an der Technologiebörse Nasdaq Composite sind rote Vorzeichen zu erwarten.
15:11 Uhr: Griechenland: Gerüchte verteuern Kredite
Nach diversen Gerüchten und unbestätigten Informationen stiegen am Dienstag die Zinsen, mit denen sich Griechenland am Kapitalmarkt Geld leihen kann, wieder an, so der staatliche Rundfunk. Athen muss nun fast 3,7 Prozentpunkte mehr Zinsen zahlen als Deutschland. Am Montagabend hieß es, Athen wolle von der EU eine Änderung des Notfallplans fordern. Danach sollen die Griechen Kredite nur bei europäischen Staaten und nicht beim Internationalen Währungsfonds (IWF) aufnehmen, falls das Land sonst keine Kredite mehr erhalte.
- D: Pkw-Neuzulassungen März
- JP: ESRI Frühindikator Februar
- Sandvine: Quartalszahlen
- Sky Petroleum: Quartalszahlen
DAX & Co. legen erneut zuDie deutschen Aktienmärkte waren nach der feiertagsbedingten Handelspause freundlich gestartet und präsentierten sich im Verlauf zunächst weiter fest. Positive Impulse kamen vom grünen Sitzungsschluss an der Wall Street. Die Umsätze waren jedoch dünn, viele Anleger befinden sich noch in den Osterferien. Am Nachmittag kämpfte der DAX jedoch mit Gewinnmitnahmen - der Leitindex rutschte ins Minus. Die US-Futures wiesen bereits auf rote Startzeichen in New York hin. Auch die anhaltenden Sorgen um die Stabilität Griechenlands drückten auf die Stimmung an den Parketts. Am späten Nachmittag fasste der DAX wieder etwas Fuß und legte zu.
In den Fokus der Marktteilnehmer rückten nach positiven US-Absatzzahlen vom Donnerstagabend Autokonzerne. BMW verzeichnete ein leichtes Absatzplus von 2,6 Prozent, während Daimler rund 28,3 Prozent mehr Wagen verkaufte. Auch Porsche verzeichnete ein Absatzplus von rund neun Prozent, während die Konzernmutter Volkswagen in den USA ein kräftiges Plus von 40,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr vorweisen konnte. Daneben konnten BMW, Daimler und Audi ihren Absatz auch in Deutschland im März steigern. Außerdem steht laut Presseinformationen einen weitere Partnerschaft zwischen Daimler, Renault und Nissan ins Haus, welche am Mittwoch verkündet werden soll.
Der DAX startete mit einem Plus von 0,2 Prozent bei 6.250 Punkten auf einem neuen Jahreshoch. Im Anschluss behauptete sich der Leitindex weiter im Plus - ein neues Jahreshoch wurde bei 6.265 Punkten markiert. Am Nachmittag nahmen die DAX-Anleger jedoch Gewinne mit - es ging abwärts. Letztlich konnte der DAX wieder von seinen Tagestiefs zurückkehren und nach einer Richtungssuche zugewinnen. Am Ende stand ein Plus von 0,3 Prozent auf 6.252 Punkte an der Kurstafel. Die Aktie des Chipherstellers Infineon war gefagt, nachdem der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung Electronics aufgrund gestiegener Halbleiterpreise ein Rekordquartal in Aussicht gestellt hat.
Der TecDAX legte zu Beginn ebenfalls um 0,4 Prozent auf 829 Zähler zu. Die Zugewinne konnten im Verlauf ausgebaut werden. Der Schlusstand belief sich auf ein Plus von 1,6 Prozent auf 838 Punkte. Besonders fest präsentierte sich die Aktie von Dialog Semiconductor. Das Unternehmen profitierte von Spekulationen um eine Beteiligung als Lieferant für den iPad.
16:33 Uhr: Mercedes-Benz Cars steigert AbsatzDie Daimler-Tochter Mercedes-Benz Cars hat auch im März den Absatz steigern können. Mit 119.900 Mercedes-Benz, smart, Maybach und AMG setzten die Stuttgarter knapp neun Prozent mehr ab als im März 2009. Das Auftaktquartal 2010 beendete Mercedes-Benz Cars mit einem Verkaufsplus von rund elf Prozent.
16:17 Uhr: CA streicht Stellen Der US-Software-Konzern CA hat ein groß angelegtes Kostensenkungsprogramm angekündigt. Demnach werde man weltweit rund 1.000 Stellen streichen und verschiedene Aktivitäten zusammenlegen. Dadurch erhoffe man sich neben Effizienzsteigerungen auch eine Verbesserung der Kostenstruktur.
15:39 Uhr: Audi und BMW steigern Absatz in DeutschlandDie Gewinner auf dem deutschen Automarkt sind im März BMW und Volkswagen-Tochter Audi. Von den Marken BMW und Mini wurden insgesamt gut 27.000 Fahrzeuge neu zugelassen, neun Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei Audi waren es knapp 23.000 Stück, was einer Steigerung von fast acht Prozent entspricht.
15:35 Uhr: Verkaufslaune an New Yorker BörseAn der Wall Street setzen nach den jüngsten Kurszuwächsen am Dienstag zu Beginn Gewinnmitnahmen ein. Die US-Börsianer trennen sich vermehrt von ihren Investments und schicken damit Dow Jones & Co. auf rotes Terrain. Erneut machen sich Händlern zufolge Sorgen um die Stabilität des hochverschuldeten Griechenlands breit. Von Konjunkturseite sind heute zunächst keine weiteren Impulse zu erwarten. Am Vortag hatten noch positive Daten zur US-Wirtschaft bereits früh die Kurse gemacht. Am Abend könnte jedoch das abschließende Sitzungsprotokoll des US-Notenbankausschusses zur letzten Leitzinsentscheidung tiefere Einblicke in die weitere Geldpolitik des Landes erlauben.
Auf Unternehmensseite geht Alcoa von zusätzlichen Quartalsbelastungen aus. Der US-Aluminiumriese hat zwei stillgelegte Aluminiumhütten in den USA endgültig geschlossen, damit reduziert Alcoa seine Produktionskapazität um 255.000 Tonnen pro Jahr. Hiermit einher gehen Kosten von 120 Millionen Dollar nach Steuern im gerade abgelaufenen ersten Quartal. Zudem rechnet das Management durch die Krankenversicherungsreform mit einer Belastung des Quartalsergebnisses von 80 Millionen Dollar. Der amerikanische Kohleproduzent Peabody Energy hat unterdessen seine Übernahmeofferte für den australischen Konkurrenten Macarthur Coal angehoben. Microsoft ist ebenfalls gesucht. Der US-Softwarekonzern will offenbar im Laufe des Monats in Zusammenarbeit mit dem Mobilkfunkanbieter Verizon Wireless in den USA eine neue Handy-Produktlinie auf den Markt bringen, während der amerikanische Telefonkonzern AT&T ein milliardenschweres Investitionsprogramm angekündigt hat. Demnach soll 2010 rund eine Milliarde Dollar in die Erweiterung von Netzwerkkapazitäten sowie die Erweiterung des Produktangebots fließen.
Der Dow Jones verliert derzeit 0,4 Prozent auf 10.934 Punkte. Auch an der Technologiebörse Nasdaq Composite sind rote Vorzeichen zu erwarten.
15:30 Uhr: Dow Jones startet im Minus
Der US-Leitindex eröffnet mit einem Abschlag von 0,3 Prozent bei 10.940 Punkten.
15:11 Uhr: Griechenland: Gerüchte verteuern KrediteNach diversen Gerüchten und unbestätigten Informationen stiegen am Dienstag die Zinsen, mit denen sich Griechenland am Kapitalmarkt Geld leihen kann, wieder an, so der staatliche Rundfunk. Athen muss nun fast 3,7 Prozentpunkte mehr Zinsen zahlen als Deutschland. Am Montagabend hieß es, Athen wolle von der EU eine Änderung des Notfallplans fordern. Danach sollen die Griechen Kredite nur bei europäischen Staaten und nicht beim Internationalen Währungsfonds (IWF) aufnehmen, falls das Land sonst keine Kredite mehr erhalte.



