DAX & Dow Jones mit schwachem Wochenausklang-- Salesforce überzeugt mit Ausblick -- Intuit nach starken Zahlen gefragt -- AnnTaylor, Allianz, E.ON, Audi, Potash, Google, Dell im Fokus
Termine vom 20.08.10:
- Kleiner Verfallstag
- D: Verfall Aktien-Optionen (Eurex)
- AnnTaylor Stores: Quartalszahlen
- Bachem: Quartalszahlen
- J.M. Smucker: Quartalszahlen
Deutsche Börsen geben deutlich nach
Nachdem die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der Philly Fed Index am Vortag enttäuschten und für fallende Kurse gesorgt hatten, schlossen sich auch die Asiaten der schlechten Stimmung an - keine guten Vorgaben für den DAX-Start. Der deutsche Leitindex eröffnete zunächst unverändert, rutschte jedoch früh in den roten Bereich. Im Anschluss standen die Zeichen auf tiefrot - der Leitindex musste gar um die 6.000er-Marke kämpfen. Trotz des Verfalls von Aktienoptionen blieben größere Kurshaken aus.
Ansonsten standen weder aus konjunktureller noch aus unternehmerischer Sicht marktbewegende Zahlen auf der Agenda. Einmal mehr sorgte der Übernahmewirbel um den kanadischen Düngemittelhersteller Potash und BHP Billiton für Schlagzeilen. Potash will sich gegen die feindliche Übernahme zur Wehr setzen und stehe Medieninformationen zufolge in Verhandlungen mit chinesischen Banken und einer Reihe weiterer Unternehmen, die ein Gegenangebot vorlegen sollen. Aus Anlegersicht bleibt es spannend.
Der DAX eröffnete fast unverändert bei 6.079,97 Punkten und rutschte früh ins Minus, wo er verblieb. Der deutsche Leitindex verlor 1,2 Prozent auf 6.005 Punkte.
Der TecDAX startete ebenfalls ohne Veränderung bei 751 Zählern in den Handel und befand sich später ebenfalls deutlich in der Verlustzone. Der Technologiewerteindex ging mit einem Kursverlust von 1,2 Prozent bei 742 Zählern ins Wochenende.
22:20 Uhr: Dow Jones geht schwächer ins Wochenende
Die US-Börsen haben sich uneinheitlich aus dem letzten Handelstag der Woche verabschiedet. Dabei haben die Sorgen um die enttäuschenden US-Konjunkturdaten vom Vortag nachhaltig beim Dow Jones für Abschläge gesorgt. Weiter verbreitet sich die Angst an den Parketts vor einem sogenannten "Double Dip", dem erneuten Abgleiten der Wirtschaft in eine Rezession.
Unternehmensseitig hatte Dell bereits am Donnerstagabend nach Börsenschluss Quartalszahlen präsentiert. Auf den ersten Blick schienen die Zahlen gut. Bei genauerem Hinsehen wurde aber deutlich, dass Dells Kosten trotz anziehender Verkäufe in die Höhe sprangen, was zunächst die Aktie auf die Verkaufszettel der Anleger setzte. Am Ende waren hier jedoch leichte Pluszeichen auszumachen. Mit dem Konkurrenten Hewlett-Packard wurde nach Zahlen anders verfahren. HP konnte sowohl seinen Umsatz um elf Prozent als auch seinen Profit um sechs Prozent steigern, was vor allem der anziehenden Nachfrage nach Großrechner zu verdanken war und was zunächst für einen steigenden Aktienkurs sorgte. Am Ende blieben Abschläge, Anleger nahmen Gewinne mit.
Der Dow Jones gab um 0,6 Prozent auf 10.214 Zähler nach. Die Nasdaq Composite machte einen Punkt gut und schloss damit behauptet bei 2.180 Punkten.
21:51 Uhr: Salesforce überzeugt mit Ausblick
Der Technologiekonzern Salesforce.com konnte im zweiten Quartal seinen Umsatz um 25 Prozent auf 394,4 Millionen Dollar steigern. Der Nettogewinn ging dagegen von 21,2 Millionen Dollar oder 17 Cents je Aktie auf 14,7 Millionen Dollar oder elf Cents je Papier zurück. Für das dritte Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 29 Cents und einem Umsatz von 393,8 Millionen Dollar, während das Unternehmen selbst ein Ergebnis von 30 bis 31 Cents bei Erlösen zwischen 408 und 410 Millionen Dollar in Aussicht stellt.
21:06 Uhr: Euro steigt über 1,27 Dollar
Der Euro ist am Freitag nach einem zwischenzeitlichen Sturz auf ein Monatstief wieder über die Marke von 1,27 Dollar geklettert. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,2715 Dollar, nachdem sie zuvor im Tagesverlauf rund anderthalb Cent verloren hatte und bis auf 1,2673 Dollar abgerutscht war.
17:08 Uhr: Intuit überzeugt mit Zahlen
Die Aktie der US-amerikanischen Intuit Inc. kann nach Vorlage der Bilanz zum vierten Quartal zur Stunde deutlich zulegen. Der Konzern hatte einen Umsatzanstieg von 457 Millionen auf 537 Millionen Dollar erzielt. Beim Nettoergebnis konnte der Verlust auf 48 Millionen Dollar oder 15 Cents je Aktie reduziert werden, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Verlust von 71 Millionen Dollar oder 22 Cents je Aktie verzeichnet hatte.
16:44 Uhr: Euro auf Monatstief
Der Euro hat zum Wochenausklang deutlich nachgegeben und ist auf den tiefsten Stand seit gut einem Monat gefallen. Am späten Nachmittag kostete der Euro 1,2680 Dollar und damit rund anderthalb Cents weniger als am Morgen. Aussagen zur weiteren Liquiditätspolitik der Bundesbank sowie schwache Aktienmärkte belasteten.
- Kleiner Verfallstag
- D: Verfall Aktien-Optionen (Eurex)
- AnnTaylor Stores: Quartalszahlen
- Bachem: Quartalszahlen
- J.M. Smucker: Quartalszahlen
Deutsche Börsen geben deutlich nachNachdem die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der Philly Fed Index am Vortag enttäuschten und für fallende Kurse gesorgt hatten, schlossen sich auch die Asiaten der schlechten Stimmung an - keine guten Vorgaben für den DAX-Start. Der deutsche Leitindex eröffnete zunächst unverändert, rutschte jedoch früh in den roten Bereich. Im Anschluss standen die Zeichen auf tiefrot - der Leitindex musste gar um die 6.000er-Marke kämpfen. Trotz des Verfalls von Aktienoptionen blieben größere Kurshaken aus.
Ansonsten standen weder aus konjunktureller noch aus unternehmerischer Sicht marktbewegende Zahlen auf der Agenda. Einmal mehr sorgte der Übernahmewirbel um den kanadischen Düngemittelhersteller Potash und BHP Billiton für Schlagzeilen. Potash will sich gegen die feindliche Übernahme zur Wehr setzen und stehe Medieninformationen zufolge in Verhandlungen mit chinesischen Banken und einer Reihe weiterer Unternehmen, die ein Gegenangebot vorlegen sollen. Aus Anlegersicht bleibt es spannend.
Der DAX eröffnete fast unverändert bei 6.079,97 Punkten und rutschte früh ins Minus, wo er verblieb. Der deutsche Leitindex verlor 1,2 Prozent auf 6.005 Punkte.
Der TecDAX startete ebenfalls ohne Veränderung bei 751 Zählern in den Handel und befand sich später ebenfalls deutlich in der Verlustzone. Der Technologiewerteindex ging mit einem Kursverlust von 1,2 Prozent bei 742 Zählern ins Wochenende.
22:20 Uhr: Dow Jones geht schwächer ins WochenendeDie US-Börsen haben sich uneinheitlich aus dem letzten Handelstag der Woche verabschiedet. Dabei haben die Sorgen um die enttäuschenden US-Konjunkturdaten vom Vortag nachhaltig beim Dow Jones für Abschläge gesorgt. Weiter verbreitet sich die Angst an den Parketts vor einem sogenannten "Double Dip", dem erneuten Abgleiten der Wirtschaft in eine Rezession.
Unternehmensseitig hatte Dell bereits am Donnerstagabend nach Börsenschluss Quartalszahlen präsentiert. Auf den ersten Blick schienen die Zahlen gut. Bei genauerem Hinsehen wurde aber deutlich, dass Dells Kosten trotz anziehender Verkäufe in die Höhe sprangen, was zunächst die Aktie auf die Verkaufszettel der Anleger setzte. Am Ende waren hier jedoch leichte Pluszeichen auszumachen. Mit dem Konkurrenten Hewlett-Packard wurde nach Zahlen anders verfahren. HP konnte sowohl seinen Umsatz um elf Prozent als auch seinen Profit um sechs Prozent steigern, was vor allem der anziehenden Nachfrage nach Großrechner zu verdanken war und was zunächst für einen steigenden Aktienkurs sorgte. Am Ende blieben Abschläge, Anleger nahmen Gewinne mit.
Der Dow Jones gab um 0,6 Prozent auf 10.214 Zähler nach. Die Nasdaq Composite machte einen Punkt gut und schloss damit behauptet bei 2.180 Punkten.
21:51 Uhr: Salesforce überzeugt mit AusblickDer Technologiekonzern Salesforce.com konnte im zweiten Quartal seinen Umsatz um 25 Prozent auf 394,4 Millionen Dollar steigern. Der Nettogewinn ging dagegen von 21,2 Millionen Dollar oder 17 Cents je Aktie auf 14,7 Millionen Dollar oder elf Cents je Papier zurück. Für das dritte Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 29 Cents und einem Umsatz von 393,8 Millionen Dollar, während das Unternehmen selbst ein Ergebnis von 30 bis 31 Cents bei Erlösen zwischen 408 und 410 Millionen Dollar in Aussicht stellt.
21:06 Uhr: Euro steigt über 1,27 DollarDer Euro ist am Freitag nach einem zwischenzeitlichen Sturz auf ein Monatstief wieder über die Marke von 1,27 Dollar geklettert. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,2715 Dollar, nachdem sie zuvor im Tagesverlauf rund anderthalb Cent verloren hatte und bis auf 1,2673 Dollar abgerutscht war.
17:08 Uhr: Intuit überzeugt mit ZahlenDie Aktie der US-amerikanischen Intuit Inc. kann nach Vorlage der Bilanz zum vierten Quartal zur Stunde deutlich zulegen. Der Konzern hatte einen Umsatzanstieg von 457 Millionen auf 537 Millionen Dollar erzielt. Beim Nettoergebnis konnte der Verlust auf 48 Millionen Dollar oder 15 Cents je Aktie reduziert werden, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Verlust von 71 Millionen Dollar oder 22 Cents je Aktie verzeichnet hatte.
16:44 Uhr: Euro auf MonatstiefDer Euro hat zum Wochenausklang deutlich nachgegeben und ist auf den tiefsten Stand seit gut einem Monat gefallen. Am späten Nachmittag kostete der Euro 1,2680 Dollar und damit rund anderthalb Cents weniger als am Morgen. Aussagen zur weiteren Liquiditätspolitik der Bundesbank sowie schwache Aktienmärkte belasteten.



