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aktualisiert: 29.01.2010 22:42

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DAX: Versöhnlicher Wochenausklang -- Wall Street beendet Woche rot --Toyota: Weitere Pannenserie -- Infineon hebt Prognose an -- Katar bekommt Platz in Porsche-AR -- Henkel, Mattel, Honeywell im Fokus


Positive US-Konjunkturdaten lassen DAX über 5.600 steigen. US-Börsen schließen im Minus. BMW-Aktie legt trotz schwacher Absatzzahlen zu. Macquarie vor Kauf von Sal Opp-Kapitalmarktgeschäft? Althaus wird Magna-Vizechef. Windows 7 treibt Microsoft-Gewinn. Bernanke bleibt Fed-Chef. Amazon schlägt Prognosen. schott solar: Kosten Förderkürzungen Stellen? Nintendo brechen die Gewinne weg. Wirecard nach Gewinnplus zuversichtlich. Toshiba senkt Umsatzprognose. Chevron mit Gewinneinbruch.

Termine vom 29.01.10:
- D: DIW Konjunkturbarometer Januar
- D: Großhandelsumsatz 4. Quartal und Jahr 2009
- JP: Verbraucherpreise Dezember
- JP: Industrieproduktion Dezember
- EU: Arbeitslosigkeit Dezember
- US: BIP 4. Quartal
- US: Einkaufsmanagerindex Chicago Januar
- US: Verbraucherstimmung Uni Michigan Januar
- All Nippon Airways: Quartalszahlen
- Chevron: Quartalszahlen
- Fujifilm: Quartalszahlen
- Honeywell: Quartalszahlen
- Infineon: Quartalszahlen
- Mattel: Quartalszahlen
- OMV: Quartalszahlen
- Porsche: Hauptversammlung
- Toshiba: Quartalszahlen

DAX & Co. schließen uneins
Nach mehreren gescheiterten Erholungsversuchen startete der deutsche Aktienmarkt am Freitag einen neuen Angriff - die Anleger fassten wieder Mut und bescherten dem Markt Gewinne. Wie bereits in den vergangenen Tagen blieben die Märkte jedoch nervös - die Börsen entwickelten sich zeitweise uneinheitlich.
Für Bewegung sorgten hierzulande die nachbörslich bekannt gewordenen Zahlen der US-Riesen Amazon und Microsoft. Besonders der weltgrößte Softwarekonzern hatte mit seinem Zahlenwerk überzeugen können.
Auch der Sport- und Geländewagenhersteller Porsche stand unter Beobachtung. Das Unternehmen ludt heute zur Hauptversammlung. Auch die Zahlen von Infineon brachten Bewegung - der Konzern hat nach einem überraschend starken Auftaktquartal seine Jahresprognose angehoben.
Termin des Tages auf Konjunkturseite war jedoch die erste Schätzung zum amerikanischen Wachstum im vierten Quartal. Die BIP-Zahlen konnten die Anleger überzeugen - der DAX zog an. Auch die US-Verbraucherstimmung stieg auf ein Zwei-Jahreshoch, während der Chicago Einkaufsmangerindex deutlicher nach oben kletterte als angenommen, was die Kurse weiter stützte.

Der DAX schaffte zum Handelsstart am Freitag ein Plus von 0,81 Prozent auf 5.566,03 Punkte. Im weiteren Verlauf wurden die Gewinne ausgebaut, der Leitindex nahm Kurs auf die 5.600er-Marke. Am Nachmittag hievten gute US-Konjunkturdaten den DAX deutlich über 5.600. Ein Gewinner unter den Standardwerten war die Aktie von Henkel vz, nachdem der Konzern einen positiven Ausblick auf das aktuelle Geschäftsjahr gegeben hat. Der Leitindex ließ vor Börsenschluss seine Tageshochs hinter sich und ging mit einem Plus von 1,2 Prozent bei 5.609 Zählern ins Wochenende.



Der TecDAX konnte zum Start unterdessen einen Aufschlag von 0,5 Prozent auf 812 Zähler verzeichnen. Unter den Techwerteanlegern verschlechterte sich die Stimmung allerdings zeitweise - so rutschte das Börsenbarometer ins Minus. Auch letztlich stand ein Abschlag von 0,1 Prozent auf 807 Punkte an der Kurstafel.

22:30 Uhr: Wall Street beendet Woche rot
Nach zunächst festem Start drehte die Stimmung an der Wall Street im Handelverlauf. Schlussendlich ergaben sich die US-Börsen dem Abwärtstrend und verabschiedeten sich mit Verlusten aus der Handelswoche. Dabei kamen von Konjunkturseite durchaus positive Nachrichten: Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Januar 2010 verbessert. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universität Michigan. So erhöhte sich der Gesamtindex auf 74,4 Punkte (vorläufig: 72,8 Punkte). Die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager ermittelte indes für Januar 2010 einen Anstieg ihres saisonbereinigten Konjunktur-Index. So erhöhte sich der Einkaufsmanager-Index auf 61,5 Punkte, nach 58,7 Punkten im Vormonat. Zudem ist die US-Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2009 deutlich angezogen. Gemäß der ersten Schätzung des US-Handelsministeriums wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,7 Prozent, während Volkswirte lediglich einen Anstieg um 4,7 Prozent prognostiziert hatten. Im Vorquartal hatte sich das BIP nur um 2,2 Prozent erhöht.
Darüber hinaus standen erneut Unternehmen mit ihren Bilanzen im Fokus. So hat der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft am Vorabend für das vierte Quartal einen um 60 Prozent gestiegenen Gewinn abgeliefert. Der Online-Einzelhändler Amazon hat zudem mit seiner Quartalsbilanz die Erwartungen des Marktes übertroffen. Der US-Spielzeughersteller Mattel konnte ebenfalls auf ein erfolgreiches Schlussquartal zurückblicken.
Der Dow Jones verlor zuletzt 0,54 Prozent auf 10.065,97 Punkte. Auch die Technologiebörse Nasdaq Composite gab nach und sank um 1,45 Prozent auf 2.147,35 Zähler.

21:21 Uhr: Katar bekommt Platz in Porsche-AR
Der Sport- und Geländewagenhersteller Porsche hat auf seiner Hauptversammlung einen Vertreter des Großaktionärs Katar in den Aufsichtsrat gewählt. Dieser wird nun für die kommenden vier Jahre Mitglied im Kontrollgremiums des Unternehmens sein. Jassim Bin Abdulaziz Bin Jassim Al-Thani nimmt den Platz von Hans-Peter Porsche, dem Bruder von Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche, ein.

19:42 Uhr: Sanofi-Aventis: Stellenabbau in Deutschland?
Presseangaben zufolge will der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis rund ein Zehntel der Forscher-Stellen in Deutschland abbauen. Betroffen seien 180 Mitarbeiter, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Der Abbau soll weitgehend sozialverträglich erfolgen. Begründet wurden die Maßnahemn mit der Neuorganisation der weltweiten Forschung und Entwicklung.

18:27 Uhr: Leerverkauf von Finanztiteln wieder erlaubt
Das von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verhängte Verbot von Leerverkäufen in Finanztitel läuft am kommenden Sonntag aus. Wie die Bafin mitteilte, ende das Verbot ersatzlos, nachdem sich die Lage an den Finanzmärkten während der letzten Monate so weit verbessert habe, dass auf eine weitere Verlängerung der Notfallmaßnahmen verzichtet werden könne.

17:15 Uhr: Deutsche Bank & CoBa fordern globale Bankenregeln
Die Chefs der Deutschen Bank und der Commerzbank haben sich auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos für globale Bankregeln ausgesprochen. Damit könnten Risiken reduziert und die angeschlagene Branche wieder stärker an der Realwirtschaft ausgerichtet werden.

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Quartalszahlen
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Jahresabschluss
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Quartalszahlen
29.01.10Banco de Valencia S.A.
Quartalszahlen
29.01.10Chevron Corp.
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Quartalszahlen
29.01.10Dover Corp.
Quartalszahlen
29.01.10EMAK SPAAZ.
Quartalszahlen
29.01.10Enbridge Energy Management LLCShs
Quartalszahlen
29.01.10Fortune Brands Inc.
Quartalszahlen
29.01.10Fujifilm Holdings Corp.
Quartalszahlen
29.01.10Fujitsu Ltd.
Quartalszahlen
29.01.10Graham Corp
Quartalszahlen
29.01.10Honeywell International Inc.
Quartalszahlen
29.01.10HQ AB
Quartalszahlen
29.01.10IDEXX Laboratories
Quartalszahlen
29.01.10Infineon Technologies AG
Quartalszahlen
29.01.10Isra Vision AG
Jahresabschluss
29.01.10Jost AG
Quartalszahlen
29.01.10KPS AG
Jahresabschluss
29.01.10KT Corporation
Quartalszahlen
29.01.10MAGIX AG
Jahresabschluss
29.01.10Makita Corp
Quartalszahlen
29.01.10Mattel Inc.
Quartalszahlen
29.01.10NTT DOCOMO INC
Quartalszahlen
29.01.10OMV AG
Quartalszahlen
29.01.10Paccar Inc.
Quartalszahlen
29.01.10Porsche
Hauptversammlung
29.01.10Provident Financial Services Inc.
Quartalszahlen
29.01.10Saia IncShs
Quartalszahlen
29.01.10Toshiba Corp.
Quartalszahlen
29.01.10TRIA IT-solutions AG
Jahresabschluss
29.01.10TRIA IT-solutions AG
Quartalszahlen
29.01.10Wilmington Trust Corp.
Quartalszahlen

Wirtschaft

DatumWirtschaft
29.01.10
DE; Vierteljährlicher Tarifindex 4. Quartal und Jahr 2009
29.01.10
DE; Großhandelsumsatz 4. Quartal und Jahr 2009
29.01.10
DE; DIW Konjunkturbarometer Januar
29.01.10
00:30: JP; Verbraucherpreise Tokio Januar
29.01.10
00:50: JP; BoJ Sitzungsprotokoll
29.01.10
00:50: JP; Industrieproduktion Dezember
29.01.10
01:30: JP; Verbraucherpreise Dezember
29.01.10
09:30: EU; EuroCOIN Indikator Januar
29.01.10
10:00: EU; Geldvolumen Eurozone Dezember
29.01.10
10:00: IT; Erzeugerpreise Dezember
29.01.10
11:00: DE; Kredithürde Januar
29.01.10
11:00: EU; Arbeitslosigkeit Dezember
29.01.10
11:00: EU; Vorabschätzung Inflation Eurozone Januar
29.01.10
11:30: CH; KOF Konjunkturbarometer Januar
29.01.10
14:30: US; BIP 4. Quartal
29.01.10
14:30: US; Arbeitskosten 4. Quartal
29.01.10
14:30: CA; BIP (Industrie) November
29.01.10
14:30: CA; Erzeugerpreise Industrie Dezember
29.01.10
15:45: US; Einkaufsmanagerindex Chicago Januar
29.01.10
15:55: US; Verbraucherstimmung Uni Michigan Januar
29.01.10
21:00: US; Agrarpreise Januar

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