DAX dreht vor Jahreshoch ab - 5.700 knapp gerettet -- Fed lässt Leitzins unverändert -- freenet, Südzucker, Siemens, QIAGEN, Software AG, adidas im Fokus
Heute anstehende Termine:
- GB: BoE Sitzungsprotokoll
- EU: Auftragseingänge Industrie Juli
- USA: MBA Hypothekenanträge Woche
- USA: Federal Reserve Bank Ratssitzung
- USA: EIA Ölmarktbericht Woche
- Red Hat: Quartalszahlen
DAX rettet 5.700 in Feierabend
Vorsicht prägte den Handel an den deutschen Parketts zur Wochenmitte. Nach freundlichem Start entwickelten sich die größten Indizes hierzulande zunächst in unterschiedliche Richtungen. Die Standardwerte hielten sich trotz einiger Schwankungen hartnäckig im Plus, mußten sich nach US-Handelsstart aber geschlagen geben und drehten ins Minus. Impulse waren dabei weitgehend rar. Die anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank sowie das G20-Treffen traten wieder in den Vordergrund - Anleger hielten sich im Vorfeld mit Engagements zurück. Der Marktkonsens geht nicht davon aus, dass die US-Notenbank Fed am Abend eine Änderung ihrer Zinspolitik bekannt geben wird, zumindest die Begleitkommentare der Währungshüter dürften am Markt aber interessiert aufgenommen werden.
Der DAX stieg mit einem Plus von 0,1 Prozent bei 5.714 Punkten in den Handel ein und verteidigte damit die am Vortag zurück eroberte 5.700-er Marke. Bereits im frühen Handel nahm der Leitindex Fahrt auf und nahm sogar Kurs auf ein neues Jahreshoch, das in der vergangenen Woche bei 5.760 Punkten markiert wurde. Am Nachmittag wurden die Standardwerte kräftig ausgebremst, schafften am Ende mit einem Minus von 0,1 Prozent auf 5.702 Punkte, die 5.700-er Marke knapp zu verteidigen. Der Rückkehrer in die erste Börsenliga, Infineon, feierte seinen Wiederaufstieg in den DAX mit erneuten Kursgewinnen.
Der TecDAX legte zum Start ebenfalls zunächst leicht um 0,1 Prozent auf 772 Zähler zu. Anders als der große Bruder musste sich der Techwerteindex dem Abwärtstrend schon früh geschlagen geben und gab am Ende 0,9 Prozent auf 764 Punkte nach.
20:30 Uhr: Fed lässt Leitzins unverändert
Die US-Notenbank hat ihre Zinspolitik wie erwartet nicht verändert. Der Zielsatz für Tagesgeld liegt weiterhin in einer Spanne von Null bis 0,25 Prozent. Am Markt war man bereits im Vorfeld davon ausgegangen, dass die Währungshüter ihre Quasi-Nullzinspolitik beibehalten werden. Seit Dezember vergangenen Jahres sind die Leitzinsen auf dem historisch niedrigen Niveau. Damals hatte die Wirtschaftskrise die Federal Reserve zu der Maßnahme veranlasst.
20:08 Uhr: Südzucker hält an Zielen fest
Europas größter Zuckerhersteller Südzucker sieht sich für das Erreichen der Jahresziele auf Kurs. Im Ende September zu Ende gehenden Geschäftsjahr rechnet man mit Erlösen auf Vorjahresniveau. Beim operativen Ergebnis strebt man einen Wert von 400 Millionen Euro an.
17:33 Uhr: Preisrutsch bei Öl
Mit einem kräftigen Preisrutsch haben die Ölpreise auf die jüngste Veröffentlichung der US-Lagerbestände reagiert. Wie das US-Energieministerium mitteilte, stiegen die Lagerbestände deutlicher als erwartet an. Aktuell verliert leichtes US-Öl 4,02 Prozent und kostet 68,74 Dollar je Barrel, Brent Crude ist mit 67,83 USD/Barrel rund 2,53 Dollar billiger als noch am Vortag.
17:30 Uhr: Euro gibt nach Jahreshoch nach
Die Europäische Gemeinschaftswährung Euro hat im späten Handel zum Dollar etwas verloren. Aktuell steht die Währung bei 1,4771 Dollar und damit rund 0,13 Prozent unter dem Vortagesstand. Dabei hatte der Euro am Morgen noch bei 1,4840 ein neues Jahreshoch markiert. Die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend dürfte den Devisenhandel nochmals bewegen.
16:34 Uhr: US-Öllagerbestände ziehen deutlich an
Die Energy Information Administration (EIA) veröffentlichte am Mittwoch für die Woche zum 18. September 2009 einen deutlichen Anstieg der Öllagerbestände. Demnach wiesen die Rohöllagerbestände ein Plus von 2,8 Millionen Barrel aus. Bei den Mitteldestillaten wie Diesel wurde ein Plus von 3,0 Millionen Barrel bei den Lagerbeständen verzeichnet.
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- USA: Federal Reserve Bank Ratssitzung
- USA: EIA Ölmarktbericht Woche
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DAX rettet 5.700 in FeierabendVorsicht prägte den Handel an den deutschen Parketts zur Wochenmitte. Nach freundlichem Start entwickelten sich die größten Indizes hierzulande zunächst in unterschiedliche Richtungen. Die Standardwerte hielten sich trotz einiger Schwankungen hartnäckig im Plus, mußten sich nach US-Handelsstart aber geschlagen geben und drehten ins Minus. Impulse waren dabei weitgehend rar. Die anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank sowie das G20-Treffen traten wieder in den Vordergrund - Anleger hielten sich im Vorfeld mit Engagements zurück. Der Marktkonsens geht nicht davon aus, dass die US-Notenbank Fed am Abend eine Änderung ihrer Zinspolitik bekannt geben wird, zumindest die Begleitkommentare der Währungshüter dürften am Markt aber interessiert aufgenommen werden.
Der DAX stieg mit einem Plus von 0,1 Prozent bei 5.714 Punkten in den Handel ein und verteidigte damit die am Vortag zurück eroberte 5.700-er Marke. Bereits im frühen Handel nahm der Leitindex Fahrt auf und nahm sogar Kurs auf ein neues Jahreshoch, das in der vergangenen Woche bei 5.760 Punkten markiert wurde. Am Nachmittag wurden die Standardwerte kräftig ausgebremst, schafften am Ende mit einem Minus von 0,1 Prozent auf 5.702 Punkte, die 5.700-er Marke knapp zu verteidigen. Der Rückkehrer in die erste Börsenliga, Infineon, feierte seinen Wiederaufstieg in den DAX mit erneuten Kursgewinnen.
Der TecDAX legte zum Start ebenfalls zunächst leicht um 0,1 Prozent auf 772 Zähler zu. Anders als der große Bruder musste sich der Techwerteindex dem Abwärtstrend schon früh geschlagen geben und gab am Ende 0,9 Prozent auf 764 Punkte nach.
20:30 Uhr: Fed lässt Leitzins unverändertDie US-Notenbank hat ihre Zinspolitik wie erwartet nicht verändert. Der Zielsatz für Tagesgeld liegt weiterhin in einer Spanne von Null bis 0,25 Prozent. Am Markt war man bereits im Vorfeld davon ausgegangen, dass die Währungshüter ihre Quasi-Nullzinspolitik beibehalten werden. Seit Dezember vergangenen Jahres sind die Leitzinsen auf dem historisch niedrigen Niveau. Damals hatte die Wirtschaftskrise die Federal Reserve zu der Maßnahme veranlasst.
20:08 Uhr: Südzucker hält an Zielen festEuropas größter Zuckerhersteller Südzucker sieht sich für das Erreichen der Jahresziele auf Kurs. Im Ende September zu Ende gehenden Geschäftsjahr rechnet man mit Erlösen auf Vorjahresniveau. Beim operativen Ergebnis strebt man einen Wert von 400 Millionen Euro an.
17:33 Uhr: Preisrutsch bei ÖlMit einem kräftigen Preisrutsch haben die Ölpreise auf die jüngste Veröffentlichung der US-Lagerbestände reagiert. Wie das US-Energieministerium mitteilte, stiegen die Lagerbestände deutlicher als erwartet an. Aktuell verliert leichtes US-Öl 4,02 Prozent und kostet 68,74 Dollar je Barrel, Brent Crude ist mit 67,83 USD/Barrel rund 2,53 Dollar billiger als noch am Vortag.
17:30 Uhr: Euro gibt nach Jahreshoch nachDie Europäische Gemeinschaftswährung Euro hat im späten Handel zum Dollar etwas verloren. Aktuell steht die Währung bei 1,4771 Dollar und damit rund 0,13 Prozent unter dem Vortagesstand. Dabei hatte der Euro am Morgen noch bei 1,4840 ein neues Jahreshoch markiert. Die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend dürfte den Devisenhandel nochmals bewegen.
16:34 Uhr: US-Öllagerbestände ziehen deutlich anDie Energy Information Administration (EIA) veröffentlichte am Mittwoch für die Woche zum 18. September 2009 einen deutlichen Anstieg der Öllagerbestände. Demnach wiesen die Rohöllagerbestände ein Plus von 2,8 Millionen Barrel aus. Bei den Mitteldestillaten wie Diesel wurde ein Plus von 3,0 Millionen Barrel bei den Lagerbeständen verzeichnet.



