Termine vom 14.01.10:
- D: Verbraucherpreise Dezember
- JP: Auftragseingang Maschinenbau November
- USA: Ein- & Ausfuhrpreise Dezember
- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche
- USA: Fed Balance Sheet
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Intel: Quartalszahlen
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Carrefour: Quartalszahlen
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Rio Tinto: Quartalszahlen
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SinnerSchrader: Quartalszahlen
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Südzucker: Quartalszahlen
DAX & Co. legen zu
Dank positiven Vorgaben aus den USA und Asien zeigten sich auch die deutschen Anleger am Donnerstag zu Beginn in Kauflaune. Nach festem Start verteidigten die Börsen die Gewinnzone weiter, mussten kurzzeitig ihre Tageshöchststände aber hinter sich lassen. Am Nachmittag ging es mit dem Leitindex abwärts - schlechte Konjunkturdaten aus den USA belasteten kurzzeitig. So hat sich die US-Arbeitsmarktsituation in der vergangenen Woche verschlechtert und der US-Einzelhandelsumsatz ist im Dezember überraschend gefallen.
Auf Unternehmensseite stand unter anderem der Zuckerproduzent
Südzucker im Fokus, der mit einem kräftigen Gewinnsprung im dritten Quartal überzeugen konnte. Auch die
Commerzbank gehörte zu den Gewinnern an den Parketts, nachdem man sich bei dem Institut für die Investmentbankingsparte positiver gestimmt zeigte, als zuletzt. Der Softwarekonzern
SAP überraschte am Nachmittag zudem mit besser als erwartet ausgefallenen vorläufigen Quartalszahlen.
Auf Konjunkturseite veröffentlichte das Statistische Bundesamt die deutsche
Inflationsrate für das Jahr 2009. Diese verzeichnete den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung. Am Mittag ließ die Europäische Zentralbank wie erwartet im Rahmen ihrer
Leitzinsentscheidung den Satz für Tagesgeld bei 1,0 Prozent, was dementsprechend für keine Bewegung sorgte. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet sagte im Anschluss an die EZB-Ratssitzung, die derzeitigen Zinssätze seien nach wie vor angemessen. Er signalisisierte damit wie erwartet, dass Leitzinserhöhungen vorerst nicht auf dem Plan der EZB stehen werden.
Der DAX stieg mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 5.999,08 Punkten in den Handel ein. Die 6.000-er Marke, die kurz nach Handelsstart übersprungen werden konnte, wurde im weiteren Verlauf umkämpft. Am Nachmittag begab sich der DAX aufgrund schwacher US-Wirtschaftsdaten zeitweise auf rotes Terrain, fing sich jedoch letztlich wieder mit einem Aufschlag von 0,4 Prozent bei 5.989 Punkten. Infineon war abermals gefragt, konnte aufgrund der geringen Gewichtung aber keine wirkliche Stütze für den Gesamtmarkt sein.
Der TecDAX verzeichnete zum Handelsbeginn ein Plus von 0,7 Prozent und baute seine Gewinne am Vormittag kräftig aus. Auch die Aufschläge unter Techwerten wurden zwischenzeitlich etwas kleiner, letztlich dominierten jedoch mit einem Plus von 1,3 Prozent auf 863 Zähler deutliche Zugewinne.
17:27 Uhr: UI will eigene Aktien erwerben
Der Internetdienstleister
United Internet will bis zu fünf Millionen eigene Aktien kaufen. Dieser Rückkauf entspreche rund 2,08 Prozent des Grundkapitals und sei mit der Hauptversammlungs-Ermächtigung gedeckt. United Internet halte aktuell rund 10,2 Millionen eigene Aktien, was rund 4,28 Prozent des Grundkapitals entspreche.
16:43 Uhr: Eastman Kodak klagt gegen RIM & Apple
Der US-Fotokonzern
Eastman Kodak hat Patentklagen gegen die beiden Technologiekonzerne
Apple und
Research In Motion eingereicht. Eastman Kodak wirft beiden Konzernen eine Verletzung der von dem Fotokonzern entwickelten Digital imaging-Technologie vor.
16:39 Uhr: SolarWorld platziert Anleihe
Das Photovoltaik-Unternehmen
SolarWorld hat eine Anleihe über 400 Millionen Euro platziert. Die Wertpapiere haben eine Laufzeit von sieben Jahren und sind mit 6,15 Prozent pro Jahr verzinst. Mit dem frischen Geld will das Unternehmen den Ausbau der Produktionskapazitäten im sächsischen Freiberg finanzieren.
16:33 Uhr: Munich Re erwartet geringe Belastung durch Haiti-Beben
Die
Munich Re rechnet nach einer ersten Schätzung mit einer geringen Belastung aus dem schweren Erdbeben auf Haiti. Demnach erwartet der Konzern vor Steuern eine Nettobelastung im einstelligen bis niedrig zweistelligen Millionen-Dollar-Bereich.
16:11 Uhr: US-Industrielager füllen sich
Die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen wiesen im vergangenen November einen Anstieg aus. So lagen die Lagerbestände um 0,4 Prozent über dem Vormonatsniveau. Volkswirte hatten zuvor ein Plus von 0,3 Prozent erwartet.