DAX fällt - zunächst kein Geld für Griechenland -- Daimler erhöht Anteil an Kamaz -- Credit Suisse enttäuscht trotz Milliardenplus -- GILDEMEISTER, Renault, Pepsi im Fokus
Termine vom 11.02.10:
- USA: Einzelhandelsumsatz Januar
- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche
- USA: Lagerbestände Dezember
- Agilent Technologies: Quartalszahlen
- Alcatel-Lucent: Quartalszahlen
- Alcon: Quartalszahlen
- Analytik Jena: Quartalszahlen
- Aurubis: Quartalszahlen
- AutoNation: Quartalszahlen
- BT Group: Quartalszahlen
- Cephalon : Quartalszahlen
- Credit Suisse: Jahresabschluss
- Diageo: Quartalszahlen
- Dialog Semiconductor: Quartalszahlen
- Eni: Quartalszahlen
- GILDEMEISTER: Jahresabschluss
- Groupe Danone : Jahresabschluss
- Infineon: Hauptversammlung
- PepsiCo: Quartalszahlen
- Renault: Quartalszahlen
- RHÖN-KLINIKUM : Jahresabschluss
- Rio Tinto: Quartalszahlen
- Rolls-Royce: Quartalszahlen
- StatoilHydro: Quartalszahlen
- TOTAL: Quartalszahlen
- Wienerberger: Quartalszahlen
Unkonkrete Griechenland-Pläne - DAX im Minus
Die deutschen Börsen waren trotz durchwachsener Vorgaben mit Gewinnen in den Donnerstagshandel eingestiegen und setzten ihren Erholungskurs der vergangenen Tage damit zunächst fort.
Die Stimmung blieb aber fragil, die Anleger vorsichtig. Am Mittag nahm die Verunsicherung überhand - die Börsen rutschten ins Minus. Das Hauptthema an den Parketts blieb die angeschlagene Haushaltslage von Griechenland. Auf einem EU-Sondergipfel in Brüssel berieten heute die europäischen Staats- und Regierungschefs über mögliche Hilfen für das verschuldete, südeuropäische Land. Die Einigung: Es gibt keine Finanzhilfe für Griechenland, sondern nur politische Unterstützung, um die Gefahr einer weiteren Euro-Talfahrt abzuwenden. Die Staats- und Regierungschefs fordern von Athen vielmehr einen deutlichen Sparkurs.
Bilanzierende Unternehmen zogen heute wieder die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich: GILDEMEISTER bekam die Krise 2009 weiter zu spüren und rechnet erst im kommenden Jahr wieder mit Erholungstendenzen. Die Kupferhütte Aurubis hat unterdessen einen robusten Jahresstart hingelegt, während RHÖN-KLINIKUM seine Ziele bestätigt hat.
Der Leitindex DAX stieg mit einem Aufschlag von 0,47 Prozent bei 5.562,83 Punkten in den Handel ein. Die Stimmung blieb zunächst freundlich, Kaufimpulse blieben aber aus. Am Mittag drehte der DAX deutlicher ins Minus, konnte sich letztlich allerdings etwas von seinen Tagestiefs erholen und mit einem Minus von 0,6 Prozent bei 5.504 Punkten schließen.
Der TecDAX gewann zum Start 0,5 Prozent auf 784 Zähler. Ab Mittag schrumpften die Gewinne deutlich, der Techwerteindex fiel gar ins Minus. Die Aktie von Dialog Semiconductor setzte sich unter den Techwerten an die Spitze und bewahrte den Gesamtmarkt vor höheren Abschlägen. Der TecDAX rettete sich letztlich auf den Vortagesschlusstand von 781 Zählern.
17:15 Uhr: SINGULUS nach Auftrag gefragt
Die SINGULUS-Aktie ist nach der Bekanntgabe eines Großauftrags für Solaranlagen deutlich ins Plus vorgerückt. Das Unternehmen wurde von einem führenden europäischen Solarzellenhersteller mit der Lieferung von Fertigungsanlagen für zur Herstellung einer neuen Generation von Dünnschicht-Solarzellen beauftragt. Das Auftragsvolumen wurde auf etwa 19 Milionen Euro beziffert.
17:08 Uhr: Infineon: Mehrheit für Berchtold in Sicht
Bei der Hauptversammlung des Halbleiterherstellers Infineon stimmten die Aktionäre mit einer großen Mehrheit von 64 Prozent für ZF-Finanzvorstand Willi Berchtold. Der britische Finanzinvestor Hermes hatte Berchtold im Januar als Gegenkandidaten für den von der Verwaltung vorgeschlagenen Ex-Siemensvorstand Klaus Wucherer für den Chefposten im Aufsichtsrat ins Rennen geschickt. Der Machtkampf um den Vorsitz in dem Gremium tobt seit Wochen.
16:49 Uhr: Karmann wird in drei Teilbetriebe aufgeteilt
Um den Einstieg von Investoren beim insolventen Autozulieferer Karmann zu vereinfachen, wird das Unternehmen in drei Teilbetriebe aufgespaltet. Die Sparten Dachsysteme, technische Entwicklung und Metallgruppe sollen künftig als unabhängige Teilbetriebe geführt werden. Zusätzlich werde ein Zentralbereich für Verwaltungsaufgaben eingerichtet, so ein Sprecher von Insolvenzverwalter Ottmar Hermann.
16:00 Uhr: Daimler stock Anteil an Kamaz auf
Der Autobauer Daimler stockt seinen Anteil am russischen Nutzfahrzeugehersteller Kamaz auf. Die Stuttgarter haben mit dem Kamaz-Großaktionär, der russischen Investmentbank Troika Dialog, eine Absichtserklärung zur Übernahme von fünf Prozent der von Troika gehaltenen Anteile unterzeichnet, teilte der DAX-Konzern mit.
15:35 Uhr: Wall Street kaum bewegt
An den US-Börsen ist zu Beginn des Donnerstagshandels keine klare Richtung auszumachen. Die Anleger halten sich mit Engagements zurück. Vom Arbeitsmarkt kamen indes vermeintlich gute Nachrichten. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in der letzten Woche um 43.000 auf 444.000 gefallen, während Volkswirte lediglich mit einem Rückgang auf 465.000 gerechnet hatten - die Antragsanzahl liegt allerdings immer noch sehr hoch. Nun harren die Marktteilnehmer den Daten zu den Lagerbeständen sowie dem US-Einzelhandel.
Auf Unternehmensseite hat indes der US-Softdrinkkonzern PepsiCo seine Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt und seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahresquartal nahezu auf 1,43 Milliarden Millionen Dollar oder 90 Cents je Aktie verdoppelt. Auch der Autohändler AutoNation konnte im Schlussquartal die Erwartungen der Analysten übertreffen. Um den US-Telekommunikationskonzerns Motorola ranken sich unterdessen erneut Zerschlagungsphantasien. Das "Wall Street Journal" berichtet, dass das Management entsprechende Pläne bereit habe. Geplant sei demnach, nur das Geschäft mit Barcode-Scannern und Rundfunk-Equipment zu behalten, während die Handy-Sparte sowohl die Geschäfte mit Empfangsboxen für das Kabelfernsehen und mit Zubehör für Mobilfunk-Anlagen veräußert werden sollen.
Der Dow Jones verzeichnet aktuell ein Minus von 0,2 Prozent auf 10.016 Punkte. Die Technologiebörse Nasdaq Composite wird ebenfalls auf Vortageschlussniveau erwartet.
- USA: Einzelhandelsumsatz Januar
- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche
- USA: Lagerbestände Dezember
- Agilent Technologies: Quartalszahlen
- Alcatel-Lucent: Quartalszahlen
- Alcon: Quartalszahlen
- Analytik Jena: Quartalszahlen
- Aurubis: Quartalszahlen
- AutoNation: Quartalszahlen
- BT Group: Quartalszahlen
- Cephalon : Quartalszahlen
- Credit Suisse: Jahresabschluss
- Diageo: Quartalszahlen
- Dialog Semiconductor: Quartalszahlen
- Eni: Quartalszahlen
- GILDEMEISTER: Jahresabschluss
- Groupe Danone : Jahresabschluss
- Infineon: Hauptversammlung
- PepsiCo: Quartalszahlen
- Renault: Quartalszahlen
- RHÖN-KLINIKUM : Jahresabschluss
- Rio Tinto: Quartalszahlen
- Rolls-Royce: Quartalszahlen
- StatoilHydro: Quartalszahlen
- TOTAL: Quartalszahlen
- Wienerberger: Quartalszahlen
Unkonkrete Griechenland-Pläne - DAX im MinusDie deutschen Börsen waren trotz durchwachsener Vorgaben mit Gewinnen in den Donnerstagshandel eingestiegen und setzten ihren Erholungskurs der vergangenen Tage damit zunächst fort.
Die Stimmung blieb aber fragil, die Anleger vorsichtig. Am Mittag nahm die Verunsicherung überhand - die Börsen rutschten ins Minus. Das Hauptthema an den Parketts blieb die angeschlagene Haushaltslage von Griechenland. Auf einem EU-Sondergipfel in Brüssel berieten heute die europäischen Staats- und Regierungschefs über mögliche Hilfen für das verschuldete, südeuropäische Land. Die Einigung: Es gibt keine Finanzhilfe für Griechenland, sondern nur politische Unterstützung, um die Gefahr einer weiteren Euro-Talfahrt abzuwenden. Die Staats- und Regierungschefs fordern von Athen vielmehr einen deutlichen Sparkurs.
Bilanzierende Unternehmen zogen heute wieder die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich: GILDEMEISTER bekam die Krise 2009 weiter zu spüren und rechnet erst im kommenden Jahr wieder mit Erholungstendenzen. Die Kupferhütte Aurubis hat unterdessen einen robusten Jahresstart hingelegt, während RHÖN-KLINIKUM seine Ziele bestätigt hat.
Der Leitindex DAX stieg mit einem Aufschlag von 0,47 Prozent bei 5.562,83 Punkten in den Handel ein. Die Stimmung blieb zunächst freundlich, Kaufimpulse blieben aber aus. Am Mittag drehte der DAX deutlicher ins Minus, konnte sich letztlich allerdings etwas von seinen Tagestiefs erholen und mit einem Minus von 0,6 Prozent bei 5.504 Punkten schließen.
Der TecDAX gewann zum Start 0,5 Prozent auf 784 Zähler. Ab Mittag schrumpften die Gewinne deutlich, der Techwerteindex fiel gar ins Minus. Die Aktie von Dialog Semiconductor setzte sich unter den Techwerten an die Spitze und bewahrte den Gesamtmarkt vor höheren Abschlägen. Der TecDAX rettete sich letztlich auf den Vortagesschlusstand von 781 Zählern.
17:15 Uhr: SINGULUS nach Auftrag gefragtDie SINGULUS-Aktie ist nach der Bekanntgabe eines Großauftrags für Solaranlagen deutlich ins Plus vorgerückt. Das Unternehmen wurde von einem führenden europäischen Solarzellenhersteller mit der Lieferung von Fertigungsanlagen für zur Herstellung einer neuen Generation von Dünnschicht-Solarzellen beauftragt. Das Auftragsvolumen wurde auf etwa 19 Milionen Euro beziffert.
17:08 Uhr: Infineon: Mehrheit für Berchtold in SichtBei der Hauptversammlung des Halbleiterherstellers Infineon stimmten die Aktionäre mit einer großen Mehrheit von 64 Prozent für ZF-Finanzvorstand Willi Berchtold. Der britische Finanzinvestor Hermes hatte Berchtold im Januar als Gegenkandidaten für den von der Verwaltung vorgeschlagenen Ex-Siemensvorstand Klaus Wucherer für den Chefposten im Aufsichtsrat ins Rennen geschickt. Der Machtkampf um den Vorsitz in dem Gremium tobt seit Wochen.
16:49 Uhr: Karmann wird in drei Teilbetriebe aufgeteiltUm den Einstieg von Investoren beim insolventen Autozulieferer Karmann zu vereinfachen, wird das Unternehmen in drei Teilbetriebe aufgespaltet. Die Sparten Dachsysteme, technische Entwicklung und Metallgruppe sollen künftig als unabhängige Teilbetriebe geführt werden. Zusätzlich werde ein Zentralbereich für Verwaltungsaufgaben eingerichtet, so ein Sprecher von Insolvenzverwalter Ottmar Hermann.
16:00 Uhr: Daimler stock Anteil an Kamaz aufDer Autobauer Daimler stockt seinen Anteil am russischen Nutzfahrzeugehersteller Kamaz auf. Die Stuttgarter haben mit dem Kamaz-Großaktionär, der russischen Investmentbank Troika Dialog, eine Absichtserklärung zur Übernahme von fünf Prozent der von Troika gehaltenen Anteile unterzeichnet, teilte der DAX-Konzern mit.
15:35 Uhr: Wall Street kaum bewegtAn den US-Börsen ist zu Beginn des Donnerstagshandels keine klare Richtung auszumachen. Die Anleger halten sich mit Engagements zurück. Vom Arbeitsmarkt kamen indes vermeintlich gute Nachrichten. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in der letzten Woche um 43.000 auf 444.000 gefallen, während Volkswirte lediglich mit einem Rückgang auf 465.000 gerechnet hatten - die Antragsanzahl liegt allerdings immer noch sehr hoch. Nun harren die Marktteilnehmer den Daten zu den Lagerbeständen sowie dem US-Einzelhandel.
Auf Unternehmensseite hat indes der US-Softdrinkkonzern PepsiCo seine Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt und seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahresquartal nahezu auf 1,43 Milliarden Millionen Dollar oder 90 Cents je Aktie verdoppelt. Auch der Autohändler AutoNation konnte im Schlussquartal die Erwartungen der Analysten übertreffen. Um den US-Telekommunikationskonzerns Motorola ranken sich unterdessen erneut Zerschlagungsphantasien. Das "Wall Street Journal" berichtet, dass das Management entsprechende Pläne bereit habe. Geplant sei demnach, nur das Geschäft mit Barcode-Scannern und Rundfunk-Equipment zu behalten, während die Handy-Sparte sowohl die Geschäfte mit Empfangsboxen für das Kabelfernsehen und mit Zubehör für Mobilfunk-Anlagen veräußert werden sollen.
Der Dow Jones verzeichnet aktuell ein Minus von 0,2 Prozent auf 10.016 Punkte. Die Technologiebörse Nasdaq Composite wird ebenfalls auf Vortageschlussniveau erwartet.
15:30 Uhr: Dow Jones fast auf Vortagesschlussniveau
Der US-Leitindex begeht die Sitzung mit 10.034 Punkten nahezu unbewegt.



