Wall Street endet fester -- DAX schließt im Plus -- S&P senkt Ausblick für Deutschland und 14 Euro-Staaten auf 'Negativ' -- IWF-Board genehmigt 2,2 Mrd. Euro für Griechenland -- RWE, Dexia im Fokus
- D: sentix-Konjunkturindex Dezember
- EU: Einzelhandel Oktober
- USA: ISM Dienstleistungsindex November
- USA: Industrieaufträge Oktober
- Casey's General Stores Inc: Quartalszahlen
- Dollar General Corp.: Quartalszahlen
- TUI Travel plc: Quartalszahlen
DAX bleibt im Plus - Hoffnung auf Entspannung der SchuldenkriseDer DAX startete mit einem Plus von 1,14 Prozent bei 6.137,87 Punkten in die neue Woche und schloss mit 0,42 Prozent Gewinn bei 6.106,09 Zählern.
Der TecDAX legte zum Handelsstart um 0,9 Prozent auf 704 Punkte zu und beendete den Tag 0,8 Prozent fester bei 703 Zählern.
Das Treffen am Montag zwischen Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy zum gemeinsamen Kurs zur Lösung der Euroschuldenkrise hat bei den Anlegern für Zuversicht gesorgt. Frankreich und Deutschland wollen den permanenten Schutzschirm ESM schon nächstes Jahr auflegen und nicht wie bisher geplant bis 2013 warten. Außerdem waren sich beide Staatschefs einig, dass sie Eurobons zum jetzigen Zeitpunkt ablehnen. Sie betonten daneben nochmals die Unabhängigkeit der EZB. Handfestes gab es auch aus Italien. Das Land hat am Sonntag ein schmerzhaftes Sparpaket geschnürt. Dieses muss nun allerdings noch von den Parlamentariern verabschiedet werden. Für Hoffnungen auf ein Ende der Schuldenkrise sorgen auch Medienberichte, nach denen die Notenbanken der Eurozone planen, zusammen mir der US-Fed ein dreistelliges Milliardenpaket bereitzustellen, das der IWF dann zur Rettung klammer Staaten nutzen soll. Ein weiteres Gerücht aus britischen Medien besagt, dass die EZB erwäge im Falle einer vernünftigen Einigung beim kommenden EU-Gipfel ein Rettungspaket im Volumen von einer Billion Euro bereitszustellen.
Für Aufregung sorgte unterdessen die Nachricht, dass der Bund bereits eine weitere Verstaatlichung der Commerzbank durchspiele. Wie der "Spiegel" schreibt, könnte die Regierung den Bankenrettungsfonds erneut in Anspruch nehmen, sollte es dem Finanzinstitut nicht gelingen aus eigener Kraft genügend Geld für die verschärften Kapitalanforderungen aufzubringen. Wie von Seiten des Finanzinstituts verlautete, wolle man mit dem Rückkauf eigener Hybridanleihen das harte Kernkapital stärken.
22:55 Uhr: S&P senkt Ausblick für Deutschland und 14 Euro-Staaten auf 'Negativ'Die Ratingagentur Standard & Poor's hat den Ausblick für 15 Euro-Staaten, darunter auch Deutschland, auf negativ gesenkt. Als Begründung für diesen Schritt nannte die Agentur die steigende systemische Belastung. Zudem wurde auch die Uneinigkeit in der Politik zum Umgang mit der Euro-Krise genannt. Zur Meldung
22:05 Uhr: Wall Street endet deutlich festerDie Hoffnungen der Anleger auf einen Durchbruch in der Euroschuldenkrise konnten am Montag für steigende Kurse sorgen. Vor allem das Vorziehen des ESM auf 2012 stimmte die Anleger positiv. Daneben nähren auch zahlreiche Gerüchte um Rettungspakete von Seiten der EZB oder der US-Notenbank im Zusammenspiel mit den nationalen Notenbanken der Eurozone die Zuversicht der Aktionäre. Auch Italiens am Sonntag vorgestelltes Sparpaket und die Hoffnung auf eine Einigung der Staatschefs beim kommenden EU-Gipfel zur Lösung der Krise, beflügelten zum Wochenauftakt die Käufer. Für Unruhe sorgte die Meldung, dass S&P den Ausblick von Deutschland, Frankreich und vier anderen AAA-Staaten auf negativ senken wird.
Konjunkturseitig hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager im Dienstleistungssektor im November überraschend eingetrübt. Der ISM-Index ist von 52,9 Punkten im Vormonat auf 52,0 Zähler gesunken, während Volkswirte mit einem Anstieg auf 53,5 Punkten gerechnet hatten. Daneben ist der Auftragseingang der Industrie im Oktober etwas stärker als erwartet gesunken. Im Monatsvergleich sind die Neuaufträge um 0,4 Prozent gefallen, während Volkswirte lediglich einen Rückgang um 0,3 Prozent erwartet hatten.
Gute Zahlen kamen heute vom US-Einzelhändler Dollar General. Das Unternehmen konnte Umsatz und Gewinn im abgelaufenen Quartal deutlich steigern. Daneben hat der größte US-Lebensversicherer MetLife seine Gewinnprognosen für die Fiskaljahre 2011 und 2012 konkretisiert. Demnach erwartet der Konzern für das laufende Fiskaljahr ein EPS von 4,83 bis 4,93 Dollar.
Der Dow Jones gewann am Ende 0,65 Prozent auf 12.097,83 Punkte.
Der Nasdaq Composite wiederum legte 1,10 Prozent zu auf 2.655,76 Zähler.
21:41 Uhr: US-Behörde verschiebt Entscheidung in Patentstreit Apple-HTCDer Smartphone-Hersteller HTC wird länger auf eine Entscheidung über ein mögliches Einfuhrverbot für seine Geräte in die USA warten müssen. Die US-Handelsbehörde ITC verschob am Montag ihre Entscheidung zu einer Patentklage des iPhone-Herstellers Apple vom 6. auf den 14. Dezember. Zur Meldung
21:39 Uhr: Euro-Gruppenchef Juncker begrüßt Pariser BeschlüsseDer Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, hat die Beschlüsse von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy zum Umbau der Euro-Zone und EU-Vertragsänderungen begrüßt. "Welcome to the Club", sagte Juncker am Montagabend im ZDF zu den Vorschlägen, die andere Mitglieder der Eurozone schon in den vergangenen Wochen immer wieder gemacht hätten. Zur Meldung
20:26 Uhr: Barroso offen für Änderung des EU-VertragsEU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hat sich offen für die von Deutschland und Frankreich angestrebte Änderung der europäischen Verträge gezeigt. "Wenn die Mitgliedstaaten der Meinung sind, die Verträge sollten verändert werden, so dass unsere Verpflichtung zu Stabilität und Verantwortung auf eine höhere rechtliche Ebene gehoben werden, dann ist das ein gutes Signal", sagte Barroso der Tageszeitung "Die Welt". Zur Meldung
20:20 Uhr: 'FT': S&P wird Ausblick für Deutschland und Frankreich auf 'Negativ' senkenDie US-Ratingagentur Standard & Poor's wird einem Pressebericht zufolge den Ausblick für Deutschland und fünf weitere Länder der Eurozone senken. Die Agentur werde noch im Laufe des Abends den Ausblick für die sechs bisher mit "AAA" eingestuften Staaten auf "negativ" senken, berichtete die "Financial Times" am Montag auf ihrer Internetseite. Zur Meldung
20:17 Uhr: Daimler bringt Begrenzung der Stimmrechte bei EADS ins SpielIm Ringen um die zukünftige Kontrolle über den Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat Großaktionär Daimler eine Begrenzung der Stimmrechte vorgeschlagen. Eine solche Begrenzung wäre ein guter Schutzmechanismus, sagte Daimler-Finanzvorstand Bodo Uebber dem "Handelsblatt". Zur Meldung
20:15 Uhr: Wall Street im PlusDie Hoffnungen der Anleger auf einen Durchbruch in der Euroschuldenkrise können am Montag für steigende Kurse sorgen. Vor allem das Vorziehen des ESM auf 2012 stimmt die Anleger positiv. Daneben nähren auch zahlreiche Gerüchte um Rettungspakete von Seiten der EZB oder der US-Notenbank im Zusammenspiel mit den nationalen Notenbanken der Eurozone die Zuversicht der Aktionäre. Auch Italiens am Sonntag vorgestelltes Sparpaket und die Hoffnung auf eine Einigung der Staatschefs beim kommenden EU-Gipfel zur Lösung der Krise, beflügeln zum Wochenauftakt die Käufer.
Konjunkturseitig hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager im Dienstleistungssektor im November überraschend eingetrübt. Der ISM-Index ist von 52,9 Punkten im Vormonat auf 52,0 Zähler gesunken, während Volkswirte mit einem Anstieg auf 53,5 Punkten gerechnet hatten. Daneben ist der Auftragseingang der Industrie im Oktober etwas stärker als erwartet gesunken. Im Monatsvergleich sind die Neuaufträge um 0,4 Prozent gefallen, während Volkswirte lediglich einen Rückgang um 0,3 Prozent erwartet hatten.
Gute Zahlen kamen heute vom US-Einzelhändler Dollar General. Das Unternehmen konnte Umsatz und Gewinn im abgelaufenen Quartal deutlich steigern. Daneben hat der größte US-Lebensversicherer MetLife seine Gewinnprognosen für die Fiskaljahre 2011 und 2012 konkretisiert. Demnach erwartet der Konzern für das laufende Fiskaljahr ein EPS von 4,83 bis 4,93 Dollar.
Der Dow Jones gewinnt derzeit 0,5 Prozent auf 12.085 Punkte.
Die Nasdaq Composite legt aktuell 0,9 Prozent zu auf 2.651 Zähler.
19:57 Uhr: Irland setzt Sparkurs fortEin Jahr nach den Milliarden-Hilfen von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds (IWF) setzt die irische Regierung ihren harten Sparkurs fort. Vor dem Parlament in Dublin kündigte der Minister für öffentliche Ausgaben, Brendan Howlin, am Montag Einsparungen im nächsten Etat in Höhe von 2,2 Mrd. Euro an. Zuvor hatte Premierminister Enda Kenny seine Landsleute bereits auf weitere Einschnitte eingestimmt. Zur Meldung



