DAX gibt deutlich nach - Techwerte schließen fester -- Deutsche Bank stützt Sal. Oppenheim -- QIAGEN hebt Ziele an -- HeidelDruck: Keine Entwarnung -- Bayer dementiert Kapitalerhöhung
Heute anstehende Termine:
- Deutschland: Verbraucherpreisindex und HVPI Juli
- Deutschland: Großhandelspreise Juli
- Japan: BoJ Ratssitzung
- USA: Arbeitsproduktivität 2. Quartal
- USA: Federal Reserve Bank Ratssitzung
- Aarel Bank: Quartalszahlen
- Applied Materials: Quartalszahlen
- Bechtle: Quartalszahlen
- DOUGLAS: Quartalszahlen
- Generali Deutschland: Quartalszahlen
- Heidelberger Druck: Quartalszahlen
- LEONI: Quartalszahlen
- Patrizia Immobilien: Quartalszahlen
- PATRIZIA Immobilien: Quartalszahlen
DAX gibt deutlich nach - Techwerte schließen fester
Nach zunächst festem Start entwickelten sich die deutschen Börsen im weiteren Handelsverlauf uneinheitlich. Erstmals seit dem Jahr 1987 sind die Verbraucherpreise hierzulande wieder gefallen und sanken um 0,5 Prozent. Das konnte den Indizes aber nur teilweise auf die Beine helfen. Am Nachmittag belastete die schwache Performance an der Wall Street auch die Börsen hierzulande. Impulse von Unternehmensseite kamen am Dienstag primär aus der zweiten Reihe, in der zahlreiche Unternehmen ihre Bilanzen vorlegten. Heidelberger Druck kann zwar eine leichte Stabilisierung beim Auftragseingang vermelden, von Entwarnung ist aber weiter nicht zu reden. Der Automobilzulieferer LEONI macht weiter Verluste, Bechtle hofft unterdessen auf eine Bodenbildung. DOUGLAS kann die Erwartungen schlagen.
Der DAX konnte seine Gewinne nach festem Start zunächst ausbauen, suchte im weiteren Verlauf aber nach seiner Richtung. Am Nachmittag rutschte der Leitindex deutlich ab und gab schlußendlich um 2,4 Prozent auf 5.286 Punkte nach.
Der TecDAX konnte sich unterdessen gegen den Trend stemmen, mußte sich von seinen Tageshochs aber ebenfalls verabschieden. Am Ende belief sich das Plus auf 0,5 Prozent - das Börsenbarometer schloss bei 682 Zählern. Ein Kurssprung bei der Aktie von QIAGEN stützte den Gesamtmarkt.
17:33 Uhr: Euro verliert leicht
Die Europäische Gemeinschaftswährung Euro hat zum Dollar am Dienstag leicht nachgegeben. Wirtschafts- und Konjunkturmeldungen sorgten dabei kaum für Bewegung am Devisenmarkt. Im Vorfeld der morgen anstehenden Leitzinsentscheidung hielten sich Anleger mit Engagements weitgehend zurück. Der Marktkonsens geht aber nicht davon aus, dass die Fed ihre Zinspolitik ändern wird.
16:16 Uhr: US-Lagerbestände gehen im Juni deutlich zurück
Die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen wiesen im Juni 2009 einen Rückgang aus. Dies gab das US-Handelsministerium in Washington am Donnerstag bekannt. So lagen die Bestände um 1,7 Prozent unter dem Vormonatsniveau. Volkswirte hatten zuvor ein Minus von 0,9 Prozent erwartet.
15:50 Uhr: Rekordgewinn für Drillisch
Der Mobilfunkkonzern Drillisch hat im ersten Geschäftshalbjahr trotz rückläufiger Umsätze mehr verdient. Die Erlöse sanken um 6,6 Prozent auf 162,4 Millionen Euro. Der operative Gewinn zog unterdessen auf 21,3 Millionen Euro an und lag damit 4,9 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Auch unter dem Strich erwirtschaftete das Unternehmen mit 55,8 Millionen Euro einen neuen Rekordwert.
15:35 Uhr: Wall Street vor Fed-Entscheid rot
Die US-Börsen steigen mit leichten Verlusten in den Dienstagshandel ein. Bewegung liefern Konjunkturdaten: Die Produktivität außerhalb des Agrarsektors ist in den USA im zweiten Quartal überraschend deutlich angestiegen. Deutliche Abschläge sind bei der Aktie des Anleihenfinanzierers CIT Group auszumachen. Das Unternehmen warnte davor, Insolvenz beantragen zu müssen falls die Gläubiger des Konzerns nicht auf das Angebot eines Rückkaufes von Anleihen eingehen. Bereits seit geraumer Zeit leidet das Unternehmen unter einem massiven Liquiditätsengpass.
Der Dow Jones verliert zum Handelsstart am Dienstag 0,4 Prozent. Die Technologiebörse Nasdaq Composite wird ebenfalls mit roten Vorzeichen erwartet.
15:30 Uhr: Dow Jones startet im Minus
Der US-Leitindex Dow Jones verliert zum Handelsstart am Dienstag 0,4 Prozent.
15:24 Uhr: Kapitalerhöhung: Deutsche Bank stützt Sal. Oppenheim
Die Privatbank Sal. Oppenheim hat eine Kapitalerhöhung beschlossen, um sich mit frischem Geld zu besorgen. Finanziert wird diese von Deutschlands größtem Finanzhaus, der Deutschen Bank. Oppenheim verfügt nun über Eigenkapital von rund 2,1 Milliarden Euro - die Pläne seien ein erster Schritt "der laufenden, sehr konstruktiven Gespräche" beider Häuser über eine Kapitalbeteiligung des Frankfurter Hauses bei dem Konkurrenten.
14:52 Uhr: US-Produktivität wächst stärker als erwartet
Die US-Produktivität hat sich im zweiten Quartal 2009 stärker als erwartet erhöht. Dies teilte das US-Arbeitsministerium in Washington am Dienstag mit. Demnach wuchs die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vorquartal um 6,4 Prozent an. Das war die stärkste Steigerung seit fast sechs Jahren. Volkswirte hatten im Vorfeld nur einen Anstieg um 5,5 Prozent prognostiziert.


