Griechen beschließen Sparprogramm -- DAX schließt mit kräftigen Abschlägen bei 6.700 -- Wall Street markant im Minus -- Aurubis mit Gewinnsprung -- Barclays im Fokus
- D: Insolvenzen November
- D: Verbraucherpreise Januar
- FR: IEA Internationaler Ölmarktbericht
- USA: Verbrauchervertrauen University of Michigan Februar (Preliminary)
- USA: Handelsbilanz Dezember
- USA: Haushalt Januar
- Accu Holding AG: Sonstige
- Alcatel-Lucent: Quartalszahlen
- Barclays plc: Quartalszahlen
- Dialog Semiconductor plc: Jahresabschluss
- Michelin (Compagnie Générale d. Etablissements Michelin SCPA): Quartalszahlen
- NYSE Euronext Inc: Quartalszahlen
- TOTAL S.A.: Jahresabschluss
DAX - Lage in Griechenland eskaliertDer DAX startete mit einem Minus von 0,92 Prozent bei 6.730,54 Punkten in den Tag und schloss nach einem deutlichen Absturz mit einem Verlust von 1,41 Prozent bei 6.693 Zählern.
Der TecDAX verlor zur Eröffnung 0,3 Prozent auf 771 Zähler und ging um 0,4 Prozent leichter bei 770 Zählern ins Wochenende.
Das erst am Donnerstag in Griechenland beschlossene Sparpaket geriet zum Wochenausklang hin bereits wieder ins Wackeln. Der Parteichef der griechischen Rechten hat angekündigt, dass er diesem im Parlament nicht zustimmen werde. Auch andere Politiker stellten sich daraufhin gegen die Sparpläne und reichten zum Teil ihren Rücktritt ein. Der DAX quittierte diesen Rüchzieher der Griechen mit einem Kurseinbruch.
Derweil eskalierte auch die allgemeine Lage in Athen. Proteste gegen den Sparkurs der Regierung arteten in Straßenschlachten aus und die Polizeigewerkschaft drohte damit, die Troika zu verhaften. Am Donnerstagabend forderten die Eurofinanzminister von den Griechen nun Taten statt Wort und drängten darauf, dass diese ihre Reformen endlich entschlossen angehen. Dazu wollen die Geberländer dem hoch verschuldeten Griechenland nun nochmals eine Woche Zeit einräumen. Damit ging das Treffen der Finanzminister ohne Ergebnis zu Ende. Weiter im Gespräch blieb beispielsweise das Einrichten eines Treuhandkontos, auf das Griechenland dann einen Teil seiner Einnahmen überweisen müsste, aber selbst keinen Zugriff auf das Geld hätte.
Sonntag, 12.02.2012, 23:55 Uhr: Parlament in Athen billigt SparprogrammDas Parlament in Athen hat in der Nacht auf Montag das harte Sparprogramm gebilligt. Noch bevor die Abstimmung abgeschlossen war, hatten mehr als 151 Abgeordnete und damit die Mehrheit für das Sparprogramm gestimmt. Zur Meldung
22:05 Uhr: Dow Jones und Nasdaq markant im MinusDie neuen Probleme in Griechenland belasten die US-Bösren und sorgen für einen verlustreichen Freitagshandel.
Die Lage in Athen hat sich zum Wochenende hin deutlich zugespitzt. Der Parteichef der rechtspopulistischen Koalitionspartei hat angekündigt, dass er den Sparmaßnahmen im Parlament nicht zustimmen werde. Daneben gibt es auch in der Bevölkerung Proteste gegen das geplante Sparprogramm. Eine Demonstration auf dem zentralen Syntagma-Platz geriet am Nachmittag außer Kontrolle und artete in Straßenschlagen aus. Die Polizei setzte Tränengas ein um die vermummten Demonstranten auseinander zu treiben.
Kurz nach Handelsbeginn wird wird in den USA das vielbeachtete Verbrauchervertrauen der University of Michigan veröffentlicht. Erwartet wird, dass der Index bei einem Stand von 75,0 Punkten verharren wird.
Im Blickpunkt steht heute unter anderem Google. Laut US-Zeitungsberichten will der Internet-Konzern ins Geschäft mit Unterhaltungselektronik einsteigen. Google entwickle eine Musikanlage, mit der man drahtlos verschiedene Räume beschallen könne, hieß es. Daneben leidet der Börsenbetreiber NYSE Euronext unter der geplatzten Fusion mit der Deutschen Börse. Die Kosten für die geplatzte Fusion haben den Gewinn im vierten Quartal von 135 auf 110 Millionen Dollar gedrückt.
Der Dow Jones schloss um 0,7 Prozent tiefer auf 12.801 Zählern.
Die Nasdaq Composite ging mit minus 0,8 Prozent bei 2.904 Zählern aus dem Handel.
21:38 Uhr: Griechisches Parlament soll Spargesetz am Sonntag billigenDas griechische Parlament soll am Sonntagabend zur entscheidenden Abstimmung über die Billigung des harten Sparprogrammes zusammenkommen. Das kündigte der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos am Freitagabend während einer Sitzung des Ministerrates in Athen an. Zur Meldung
20:58 Uhr: US-Haushaltsdefizit beträgt im Januar 27,4 Mrd. US-DollarDas US-Finanzministerium hat am Freitag die Daten zum US-Bundeshaushalt für Januar 2012 veröffentlicht. Das Haushaltsdefizit belief sich dabei im Januar auf 27,4 Mrd. US-Dollar. Zur Meldung
20:39 Uhr: Euro unter 1,32 US-Dollar - Griechenland bleibt UnsicherheitsfaktorSorgen um die Reformfähigkeit Griechenlands haben am Freitag den Euro (Dollarkurs) belastet. Die europäische Gemeinschaftswährung entfernte sich weiter von ihrem am Vortag erreichten Zweimonatshoch und stand zuletzt bei 1,3173 US-Dollar. Zur Meldung
20:32 Uhr: Französische Dexia-Tochter wird teilverstaatlichtEs hat sich abgezeichnet, nun ist die Einigung da: Das französische Kommunalfinanzierungsgeschäft der angeschlagenen Dexia Bank wird teilverstaatlicht. Zur Meldung
20:05 Uhr: Dow Jones und Nasdaq markant im MinusDie neuen Probleme in Griechenland belasten die US-Bösren und sorgen für einen verlustreichen Freitagshandel.
Die Lage in Athen hat sich zum Wochenende hin deutlich zugespitzt. Der Parteichef der rechtspopulistischen Koalitionspartei hat angekündigt, dass er den Sparmaßnahmen im Parlament nicht zustimmen werde. Daneben gibt es auch in der Bevölkerung Proteste gegen das geplante Sparprogramm. Eine Demonstration auf dem zentralen Syntagma-Platz geriet am Nachmittag außer Kontrolle und artete in Straßenschlagen aus. Die Polizei setzte Tränengas ein um die vermummten Demonstranten auseinander zu treiben.
Kurz nach Handelsbeginn wird wird in den USA das vielbeachtete Verbrauchervertrauen der University of Michigan veröffentlicht. Erwartet wird, dass der Index bei einem Stand von 75,0 Punkten verharren wird.
Im Blickpunkt steht heute unter anderem Google. Laut US-Zeitungsberichten will der Internet-Konzern ins Geschäft mit Unterhaltungselektronik einsteigen. Google entwickle eine Musikanlage, mit der man drahtlos verschiedene Räume beschallen könne, hieß es. Daneben leidet der Börsenbetreiber NYSE Euronext unter der geplatzten Fusion mit der Deutschen Börse. Die Kosten für die geplatzte Fusion haben den Gewinn im vierten Quartal von 135 auf 110 Millionen Dollar gedrückt.
Der Dow Jones verliert bis gegen 20.00 Uhr um 1,1 Prozent auf 12.754 Zähler.
Die Nasdaq Composite notiert um 0,8 Prozent tiefer bei 2.903 Zählern.
19:05 Uhr: WashTec veröffentlicht vorläufige Zahlen für 2011Die WashTec AG gab am Freitag die vorläufigen Zahlen für 2011bekannt. Dabei konnte der Anbieter von Fahrzeugwaschanlagen für PKW, Nutzfahrzeuge und Schienenfahrzeuge den Umsatz steigern, während beim EBIT ein Verlust ausgewiesen wurde. Zur Meldung
18:56 Uhr: Regierung will Förderung pro Solar-Anlage deckelnDie Bundesregierung will Solarstrom laut einem Zeitungsbericht offenbar nur noch bis zu einer bestimmten Produktionsmenge pro Anlage bezahlen. Zur Meldung



