DAX im Minus - 6.250 hält -- US-Leitzins unverändert -- US-Chef von EADS mit Flugzeug verunglückt -- Fristverlängerung für Karstadt -- Heidelberger Druck, Symrise, Grammer, JENOPTIK, RATIONAL im Fokus
Termine vom 10.08.10:
- D: Verbraucherpreise Juli
- D: Großhandelspreise Juli
- JP: Bank of Japan (BoJ) Leitzinsentscheidung
- USA: Arbeitsproduktivität 2. Quartal
- USA: Großhandel Juni
- USA: Federal Reserve Bank Leitzinsentscheidung
- Aareal Bank: Quartalszahlen
- DATA MODUL: Quartalszahlen
- Delticom: Quartalszahlen
- Demag Cranes: Quartalszahlen
- Fossil: Quartalszahlen
- GDF SUEZ: Quartalszahlen
- Grammer: Quartalszahlen
- Hannover Rückversicherung: Quartalszahlen
- Heidelberger Druckmaschinen: Quartalszahlen
- Manz Automation: Quartalszahlen
- RATIONAL: Quartalszahlen
- Symrise: Quartalszahlen
- Tom Tailor: Quartalszahlen
- TUI Travel: Quartalszahlen
Deutsche Börsen geben nach
Nach den deutlichen Zugewinnen vom Vortag hatten DAX & Co. am Dienstag bereits zu Beginn einen Gang zurückgeschaltet und waren schwächer gestartet. Asiens Börsen hatten bereits mit roten Indexkursen vorgelegt - Konjunkturdaten aus China sowie die Leitzinsentscheidung der Bank of Japan enttäuschten. Im Handelsverlauf präsentierten sich die Frankfurter Aktienmärkte mit roten Vorzeichen - der DAX fiel am Nachmittag gar unter die 6.300er-Marke. Schlechte US-Konjunkturdaten verschreckten die Käufer. Gerade die DAX-Bullen hielten sich vor dem anstehenden Zinsentscheid der US-Notenbank Fed zurück. Zwar wird nicht mit einer Anpassung des Leitzinses gerechnet, die Kommentare zur weiteren Geldpolitik der USA dürften jedoch Aufschluss über die konjunkturelle Lage des Landes geben.
Auf hiesiger Konjunkturseite hatten sich die Verbraucherpreise im Juli moderat erhöht. Auf Unternehmensseite waren am Dienstag zahlreiche Bilanzen aus der zweiten Reihe von Interesse. So hat Symrise im zweiten Quartal einen kräftigen Umsatz- und Gewinnschub verzeichnet. Die angeschlagene Heidelberger Druck fuhr ihren Verlust zurück und die Hannover Rück übertraf die Prognosen.
Der DAX verlor zu Beginn 0,6 Prozent auf 6.316 Punkte, konnte aber im Vormittagsahndel die 6.300er-Marke die meiste Zeit verteidigen. Nach schwachen US-Konjunkturdaten fiel der Leitindex deutlich, brach jedoch nicht unter die wichtige Marke bei 6.250 Zählern und notierte zum Handelsschluss 1,03 Prozent im Minus bei 6.286,25 Punkten.
Der TecDAX eröffnete mit einem Minus von 0,6 Prozent auf 771 Zähler. Auch hier stand die Börsenampel den ganzen Tag auf rot. Techwerte gingen mit einem Abschlag von 1,3 Prozent bei 766 Punkten aus dem Handel.
20:15 Uhr: Fed belässt Leitzins unverändert
Die Federal Reserve Bank hat den Leitzins wie von Marktteilnehmern erwartet unverändert bei 0,00 bis 0,25 Prozent belassen. Die Händler an der Wall Street nahmen die Nachricht mit Wohlwollen auf. Der Dow Jones kann seine Verluste deutlich abbauen.
19:50 Uhr: US-Chef von EADS mit Flugzeug verunglückt
Der Nordamerika-Chef des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns EADS , Sean O'Keefe, ist mit einem Wasserflugzeug über dem US-Staat Alaska abgestürzt. Mindestens fünf Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein. Insgesamt seinen neun Personen an Bord gewesen, berichteten US-Medien. Nach ersten Angaben der US-Luftfahrtbehörde FAA überlebten mindestens zwei Insassen den Unfall schwer verletzt.
18:50 Uhr: adidas verlängert Partnerschaft
Der Sportartikelhersteller adidas hat seine Partnerschaft mit dem mexikanischen Fußballverband bis 2018 verlängert. Das Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft war mit mehr als eine Million verkauften Stück das begehrteste adidas Trikot der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika.
16:05 Uhr: US-Großhandelslager etwas stärker gefüllt
Der Großhandel in den USA meldet für den Monat Juni einen leichten Anstieg der Lagerbestäde um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Marktbeobachter hatten zuvor mit einer Steigerung um 0,4 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Großhandels-Lagerbestände um revidiert 0,5 Prozent angewachsen.
15:35 Uhr: Wall Street zum Start deutlich schwächer
Wieder sind es Konjunktursorgen, die den Anlegern an der Wall Street Kopfzerbrechen bereiten. Nachdem Dow Jones & Co. gestern noch ansehnliche Gewinne einfahren konnten, eröffnen die US-Indizes heute deutlich schwächer. Mit ein Grund hierfür dürfte die gesunkene Wirtschaftsproduktivität in den Vereinigten Staaten sein. Im zweiten Quartal hat sich diese unerwartet um 0,9 Prozent verringert. Volkswirte hatten dagegen mit einem Anstieg gerechnet. Beachtung dürften im frühen US-Handel auch die Großhandelsdaten finden. Doch die Nachricht des Tages folgt erst am Abend: Ben Bernanke, der Präsident der Federal Reserve Bank, wird die Leitzinsentscheidung bekannt geben und dabei, so hoffen die Anleger, konkrete Maßnahmen zur Stützung der schwächelnden US-Konjunktur ankündigen.
Gegen die übermächtigen Konjunkturdaten haben Unternehmensnachrichten heute keine Chance. Außer dem Uhrenhersteller Fossil melden bisher auch keine größeren Konzerne marktbewegenden Neuigkeiten. Immerhin konnte der Chronographenfertiger im zweiten Quartal seinen Gewinn mehr als verdreifachen und die Analystenprognosen damit deutlich schlagen.
Der Dow Jones geht mit deutlichen Abschlägen von 0,7 Prozent bei 10.619 Punkten in den Handel.
Auch die Nasdaq Composite eröffnet mit Verlusten.
- D: Verbraucherpreise Juli
- D: Großhandelspreise Juli
- JP: Bank of Japan (BoJ) Leitzinsentscheidung
- USA: Arbeitsproduktivität 2. Quartal
- USA: Großhandel Juni
- USA: Federal Reserve Bank Leitzinsentscheidung
- Aareal Bank: Quartalszahlen
- DATA MODUL: Quartalszahlen
- Delticom: Quartalszahlen
- Demag Cranes: Quartalszahlen
- Fossil: Quartalszahlen
- GDF SUEZ: Quartalszahlen
- Grammer: Quartalszahlen
- Hannover Rückversicherung: Quartalszahlen
- Heidelberger Druckmaschinen: Quartalszahlen
- Manz Automation: Quartalszahlen
- RATIONAL: Quartalszahlen
- Symrise: Quartalszahlen
- Tom Tailor: Quartalszahlen
- TUI Travel: Quartalszahlen
Deutsche Börsen geben nachNach den deutlichen Zugewinnen vom Vortag hatten DAX & Co. am Dienstag bereits zu Beginn einen Gang zurückgeschaltet und waren schwächer gestartet. Asiens Börsen hatten bereits mit roten Indexkursen vorgelegt - Konjunkturdaten aus China sowie die Leitzinsentscheidung der Bank of Japan enttäuschten. Im Handelsverlauf präsentierten sich die Frankfurter Aktienmärkte mit roten Vorzeichen - der DAX fiel am Nachmittag gar unter die 6.300er-Marke. Schlechte US-Konjunkturdaten verschreckten die Käufer. Gerade die DAX-Bullen hielten sich vor dem anstehenden Zinsentscheid der US-Notenbank Fed zurück. Zwar wird nicht mit einer Anpassung des Leitzinses gerechnet, die Kommentare zur weiteren Geldpolitik der USA dürften jedoch Aufschluss über die konjunkturelle Lage des Landes geben.
Auf hiesiger Konjunkturseite hatten sich die Verbraucherpreise im Juli moderat erhöht. Auf Unternehmensseite waren am Dienstag zahlreiche Bilanzen aus der zweiten Reihe von Interesse. So hat Symrise im zweiten Quartal einen kräftigen Umsatz- und Gewinnschub verzeichnet. Die angeschlagene Heidelberger Druck fuhr ihren Verlust zurück und die Hannover Rück übertraf die Prognosen.
Der DAX verlor zu Beginn 0,6 Prozent auf 6.316 Punkte, konnte aber im Vormittagsahndel die 6.300er-Marke die meiste Zeit verteidigen. Nach schwachen US-Konjunkturdaten fiel der Leitindex deutlich, brach jedoch nicht unter die wichtige Marke bei 6.250 Zählern und notierte zum Handelsschluss 1,03 Prozent im Minus bei 6.286,25 Punkten.
Der TecDAX eröffnete mit einem Minus von 0,6 Prozent auf 771 Zähler. Auch hier stand die Börsenampel den ganzen Tag auf rot. Techwerte gingen mit einem Abschlag von 1,3 Prozent bei 766 Punkten aus dem Handel.
20:15 Uhr: Fed belässt Leitzins unverändertDie Federal Reserve Bank hat den Leitzins wie von Marktteilnehmern erwartet unverändert bei 0,00 bis 0,25 Prozent belassen. Die Händler an der Wall Street nahmen die Nachricht mit Wohlwollen auf. Der Dow Jones kann seine Verluste deutlich abbauen.
19:50 Uhr: US-Chef von EADS mit Flugzeug verunglücktDer Nordamerika-Chef des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns EADS , Sean O'Keefe, ist mit einem Wasserflugzeug über dem US-Staat Alaska abgestürzt. Mindestens fünf Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein. Insgesamt seinen neun Personen an Bord gewesen, berichteten US-Medien. Nach ersten Angaben der US-Luftfahrtbehörde FAA überlebten mindestens zwei Insassen den Unfall schwer verletzt.
18:50 Uhr: adidas verlängert PartnerschaftDer Sportartikelhersteller adidas hat seine Partnerschaft mit dem mexikanischen Fußballverband bis 2018 verlängert. Das Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft war mit mehr als eine Million verkauften Stück das begehrteste adidas Trikot der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika.
16:05 Uhr: US-Großhandelslager etwas stärker gefülltDer Großhandel in den USA meldet für den Monat Juni einen leichten Anstieg der Lagerbestäde um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Marktbeobachter hatten zuvor mit einer Steigerung um 0,4 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Großhandels-Lagerbestände um revidiert 0,5 Prozent angewachsen.
15:35 Uhr: Wall Street zum Start deutlich schwächerWieder sind es Konjunktursorgen, die den Anlegern an der Wall Street Kopfzerbrechen bereiten. Nachdem Dow Jones & Co. gestern noch ansehnliche Gewinne einfahren konnten, eröffnen die US-Indizes heute deutlich schwächer. Mit ein Grund hierfür dürfte die gesunkene Wirtschaftsproduktivität in den Vereinigten Staaten sein. Im zweiten Quartal hat sich diese unerwartet um 0,9 Prozent verringert. Volkswirte hatten dagegen mit einem Anstieg gerechnet. Beachtung dürften im frühen US-Handel auch die Großhandelsdaten finden. Doch die Nachricht des Tages folgt erst am Abend: Ben Bernanke, der Präsident der Federal Reserve Bank, wird die Leitzinsentscheidung bekannt geben und dabei, so hoffen die Anleger, konkrete Maßnahmen zur Stützung der schwächelnden US-Konjunktur ankündigen.
Gegen die übermächtigen Konjunkturdaten haben Unternehmensnachrichten heute keine Chance. Außer dem Uhrenhersteller Fossil melden bisher auch keine größeren Konzerne marktbewegenden Neuigkeiten. Immerhin konnte der Chronographenfertiger im zweiten Quartal seinen Gewinn mehr als verdreifachen und die Analystenprognosen damit deutlich schlagen.
Der Dow Jones geht mit deutlichen Abschlägen von 0,7 Prozent bei 10.619 Punkten in den Handel.
Auch die Nasdaq Composite eröffnet mit Verlusten.
15:30 Uhr: Wall Street – Dow Jones mit deutlichen Abschlägen
Der Dow Jones geht mit einem Minus von 0,7 Prozent bei 10.619 Punkten in den Handel.



