DAX mit Gewinn -- Wall Street deutlich fester -- Allianz will Geschäft über Bankschalter ankurbeln -- Intel senkt Erwartungen -- Commerzbank plant Kapitalerhöhung -- Dell, VW, United Internet im Fokus
Termine vom 27.08.10:
- D: Außenhandelspreise Juli
- JP: Verbraucherpreise
- JP: Arbeitsmarktdaten Juli
- USA: BIP 2. Quartal 2010 (vorläufig)
- USA: Verbrauchervertrauen Uni Michigan August
- adesso: Quartalszahlen
- Dr. Hönle: Quartalszahlen
- National Bank of Greece: Quartalszahlen
- Tiffany & Co: Quartalszahlen
- United Internet: Quartalszahlen
DAX bleibt unterhalb von 5.950 Punkten stecken
Der DAX hat den letzten Handelstag der Woche mit einem Minus bei knapp 5.900 Zählern eröffnet. Der Dow Jones konnte am Vorabend die 10.000 Zähler nicht halten, an Asiens Börsen hielten sich Gewinner und Verlierer die Waage.
Von Interesse war heute die Aktie der Commerzbank. Das Institut plant Medienberichten zufolge noch in diesem Herbst eine milliardenschwere Kapitalerhöhung, um sich weiter aus der Hand des Staates zu befreien, der die Bank im Verlauf der Finanzkrise mit 18 Milliarden Euro gestützt hatte. Der Anteilsschein rutschte ans Ende des DAX. Der Internetkonzern United Internet konnte außerdem seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2010 um 14,1 Prozent auf 815,8 Millionen Euro steigern, während das EBIT leicht zurückging. Damit sei das Unternehmen im Plan.
Der DAX eröffnete mit einem Kursverlust von 0,2 Prozent auf 5.900 Punkte. Nach einem über weite Strecken zähen Handelstag ging der deutsche Leitindex mit einem Plus von 0,65 Prozent bei 5.951,17 Punkten ins Wochenende.
Der TecDAX startete mit einem Gewinn von 0,3 Prozent bei 723 Punkten in die Sitzung. Nach einem kurzen Kurseinbruch am Nachmittag gehen die Techwerte gestärkt aus dem Handel. 733 Zähler - ein Plus von 1,2 Prozent standen zum Wochenschluss an der Kurstafel.
23:05 Uhr: EZB-Präsident fordert Staaten zum Sparen auf
EZB-Präsident Jean-Claude Trichet forderte die Staaten dazu auf, glaubwürdige Pläne für eine Konsolidierung ihrer Finanzen vorzulegen. "Eine Reduzierung des Schuldenüberhangs und das Erreichen tragbarer Schuldenstände ist für die Wirtschaftsakteure der einzige Weg, um das beim Gipfel in Toronto formulierte Ziel eines starken, nachhaltigen und ausgewogenen globalen Wachstums zu erreichen", sagte Trichet.
22:30 Uhr: Wall Street schließt deutlich fester
Nach anfänglicher Skepsis der Anleger über die Aussagen von Fed-Chef Bernanke, die Wirtschaft mit allen Mitteln stützen zu wollen, wenn die Notwendigkeit dazu bestünde, setzte sich dann doch Vertraunen durch. Positiv wurden auch die Daten zum US-Wirtschaftswachstum aufgenommen. Zwar korrigierte das US-Handelsministerium die erste Prognose von 2,4 Prozent deutlich nach unten, auf nur noch 1,6 Prozent Wachstum. Volkswirte hatten jedoch im Vorfeld mit einer noch deutlicheren Korrektur nach unten gerechnet. Auch der Anstieg des US-Verbrauchervertrauen der Uni Michigan sorgte für eine leichte Entspannung bei den Marktteilnehmern, owohl man einen größeren Sprung erwartet hatte.
Auf Unternehmensseite ging der Bieterstreit zwischen dem Computerhersteller Hewlett-Packard und dem Konkurrenten Dell um den Datenspeicherspezialisten 3Par in die nächste Runde. Nach inzwischen zahlreichen Angebotserhöhungen lag am Freitag HP wieder eine Nasenlänge voraus. Daneben präsentierte der Juwelierhändler Tiffany & Co gute Umsatz- und Gewinnzahlen für sein zweites Geschäftsquartal.
Der Dow Jones ging mit einem kräftigen Plus von 1,7 Prozent bei 10.151 Punkten aus dem Handel.
Auch die Nasdaq Composite erholte sich und stieg um 1,6 Prozent auf 2.154 Zähler.
21:30 Uhr: Allianz will Geschäft über Bankschalter ankurbeln
Die Allianz setzt große Hoffnungen in die am 2. September beginnende Vertriebskooperation mit der Commerzbank. Beim Verkauf von Lebensversicherungen über die Dresdner Bank habe das Neugeschäft in den vergangenen Jahren bei rund zwei Milliarden Euro gelegen. "Dieses Volumen wollen wir verdoppeln", sagte Allianz-Deutschland-Vertriebsvorstand Andree Moschner.
21:00 Uhr: freenet beruft neuen Finanzvorstand
Der Aufsichtsrat des Internetkonzerns freenet hat Joachim Preisig einstimmig zum neuen Finanzvorstand gewählt. Preisig, der im Unternehmen derzeit für Integrationsthemen zuständig ist, soll das Amt mit Wirkung zum 1. Oktober übernehmen.
19:15 Uhr: Nestlé will 500 Millionen Franken investieren
Der schweizerische Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat seinen sogenannten Nescafé Plan vorgestellt, der verschiedene Zielvorgaben beinhaltet, die dem Unternehmen eine weitere Optimierung der Kaffeeversorgungskette ermöglichen sollen. So will der Konzern bis 2020 insgesamt 500 Millionen Schweizer Franken (CHF) in Kaffeeprojekte investieren.
- D: Außenhandelspreise Juli
- JP: Verbraucherpreise
- JP: Arbeitsmarktdaten Juli
- USA: BIP 2. Quartal 2010 (vorläufig)
- USA: Verbrauchervertrauen Uni Michigan August
- adesso: Quartalszahlen
- Dr. Hönle: Quartalszahlen
- National Bank of Greece: Quartalszahlen
- Tiffany & Co: Quartalszahlen
- United Internet: Quartalszahlen
DAX bleibt unterhalb von 5.950 Punkten steckenDer DAX hat den letzten Handelstag der Woche mit einem Minus bei knapp 5.900 Zählern eröffnet. Der Dow Jones konnte am Vorabend die 10.000 Zähler nicht halten, an Asiens Börsen hielten sich Gewinner und Verlierer die Waage.
Von Interesse war heute die Aktie der Commerzbank. Das Institut plant Medienberichten zufolge noch in diesem Herbst eine milliardenschwere Kapitalerhöhung, um sich weiter aus der Hand des Staates zu befreien, der die Bank im Verlauf der Finanzkrise mit 18 Milliarden Euro gestützt hatte. Der Anteilsschein rutschte ans Ende des DAX. Der Internetkonzern United Internet konnte außerdem seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2010 um 14,1 Prozent auf 815,8 Millionen Euro steigern, während das EBIT leicht zurückging. Damit sei das Unternehmen im Plan.
Ferner waren in Deutschland die Einfuhrpreise im Juli wegen höherer Energiepreise so stark gestiegen wie seit November 2000 nicht mehr. Konjunkturell richtete sich der Blick der Marktteilnehmer jedoch eher in die USA: Dort war das US-Verbrauchervertrauen der Uni Michigan im August zwar angestiegen. Volkswirte hatten aber mit einem größeren Plus gerechnet.
Der DAX eröffnete mit einem Kursverlust von 0,2 Prozent auf 5.900 Punkte. Nach einem über weite Strecken zähen Handelstag ging der deutsche Leitindex mit einem Plus von 0,65 Prozent bei 5.951,17 Punkten ins Wochenende.
Der TecDAX startete mit einem Gewinn von 0,3 Prozent bei 723 Punkten in die Sitzung. Nach einem kurzen Kurseinbruch am Nachmittag gehen die Techwerte gestärkt aus dem Handel. 733 Zähler - ein Plus von 1,2 Prozent standen zum Wochenschluss an der Kurstafel.
23:05 Uhr: EZB-Präsident fordert Staaten zum Sparen auf EZB-Präsident Jean-Claude Trichet forderte die Staaten dazu auf, glaubwürdige Pläne für eine Konsolidierung ihrer Finanzen vorzulegen. "Eine Reduzierung des Schuldenüberhangs und das Erreichen tragbarer Schuldenstände ist für die Wirtschaftsakteure der einzige Weg, um das beim Gipfel in Toronto formulierte Ziel eines starken, nachhaltigen und ausgewogenen globalen Wachstums zu erreichen", sagte Trichet.
22:30 Uhr: Wall Street schließt deutlich fester Nach anfänglicher Skepsis der Anleger über die Aussagen von Fed-Chef Bernanke, die Wirtschaft mit allen Mitteln stützen zu wollen, wenn die Notwendigkeit dazu bestünde, setzte sich dann doch Vertraunen durch. Positiv wurden auch die Daten zum US-Wirtschaftswachstum aufgenommen. Zwar korrigierte das US-Handelsministerium die erste Prognose von 2,4 Prozent deutlich nach unten, auf nur noch 1,6 Prozent Wachstum. Volkswirte hatten jedoch im Vorfeld mit einer noch deutlicheren Korrektur nach unten gerechnet. Auch der Anstieg des US-Verbrauchervertrauen der Uni Michigan sorgte für eine leichte Entspannung bei den Marktteilnehmern, owohl man einen größeren Sprung erwartet hatte.
Auf Unternehmensseite ging der Bieterstreit zwischen dem Computerhersteller Hewlett-Packard und dem Konkurrenten Dell um den Datenspeicherspezialisten 3Par in die nächste Runde. Nach inzwischen zahlreichen Angebotserhöhungen lag am Freitag HP wieder eine Nasenlänge voraus. Daneben präsentierte der Juwelierhändler Tiffany & Co gute Umsatz- und Gewinnzahlen für sein zweites Geschäftsquartal.
Der Dow Jones ging mit einem kräftigen Plus von 1,7 Prozent bei 10.151 Punkten aus dem Handel.
Auch die Nasdaq Composite erholte sich und stieg um 1,6 Prozent auf 2.154 Zähler.
21:30 Uhr: Allianz will Geschäft über Bankschalter ankurbeln Die Allianz setzt große Hoffnungen in die am 2. September beginnende Vertriebskooperation mit der Commerzbank. Beim Verkauf von Lebensversicherungen über die Dresdner Bank habe das Neugeschäft in den vergangenen Jahren bei rund zwei Milliarden Euro gelegen. "Dieses Volumen wollen wir verdoppeln", sagte Allianz-Deutschland-Vertriebsvorstand Andree Moschner.
21:00 Uhr: freenet beruft neuen Finanzvorstand Der Aufsichtsrat des Internetkonzerns freenet hat Joachim Preisig einstimmig zum neuen Finanzvorstand gewählt. Preisig, der im Unternehmen derzeit für Integrationsthemen zuständig ist, soll das Amt mit Wirkung zum 1. Oktober übernehmen.
19:15 Uhr: Nestlé will 500 Millionen Franken investieren Der schweizerische Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat seinen sogenannten Nescafé Plan vorgestellt, der verschiedene Zielvorgaben beinhaltet, die dem Unternehmen eine weitere Optimierung der Kaffeeversorgungskette ermöglichen sollen. So will der Konzern bis 2020 insgesamt 500 Millionen Schweizer Franken (CHF) in Kaffeeprojekte investieren.



