DAX mit leichten Verlusten -- Wall Street schließt schwächer -- BP muss Bohrung abschließen -- ThyssenKrupp mit Gewinnanstieg -- VW steigert Absatz -- REpower, BP, NVIDIA, Infineon, SMA im Fokus
Termine vom 13.08.10:
- D: BIP 2. Quartal 2010
- EU: BIP 2. Quartal 2010 (Vorabschätzung)
- EU: Handelsbilanz Juni
- USA: Einzelhandelsumsatz Juli
- USA: Verbraucherpreise Juli
- USA: Verbrauchervertrauen Uni Michigan August (vorläufig)
- USA: Lagerbestände Juni
- 3U Holding: Quartalszahlen
- Bauer: Quartalszahlen
- H&R WASAG: Quartalszahlen
- Hamburger Hafen und Logistik (HHLA): Quartalszahlen
- J.C. Penney: Quartalszahlen
- König & Bauer: Quartalszahlen
- MPC Münchmeyer Petersen Capital: Quartalszahlen
- Petroleo Brasileiro PETROBRAS: Quartalszahlen
- REpower: Quartalszahlen
- Roth & Rau: Quartalszahlen
- Sky Deutschland: Quartalszahlen
- SMA Solar Technology: Quartalszahlen
- Solar-Fabrik: Quartalszahlen
- ThyssenKrupp: Quartalszahlen
- Versatel: Quartalszahlen
- Wacker Neuson: Quartalszahlen
DAX begrenzt Verluste
Der deutsche Leitindex war zunächst mit Zugewinnen in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Die Vorgaben aus Asien waren nach fünf Tagen mit Abschlägen positiv. Konjunkturseitig stützte das deutsche Wirtschaftswachstum für das zweite Quartal. Das BIP kletterte unerwartet stark gegenüber dem ersten Jahresviertel um 2,2 Prozent auf einen Rekordstand. DAX & Co. konnten von den Daten kaum profitieren und rutschen ab auf neue Tagestiefs. Am frühen Nachmittag wurden die Zahlen des US-Einzelhandels und die Juli-Inflation in den USA bekannt gegeben. Als dann auch die vorläufigen Daten zum US-Verbrauchervertrauen der Universität Michigan besser ausfielen, konnte der deutsche Leitindex die Verluste wieder etwas abbauen.
Ein besonderer Blick galt am Freitag dem Zahlenwerk des Stahlriesen ThyssenKrupp. Der DAX-Konzern hat sowohl Umsatz als auch Gewinn im abgelaufenen Jahresviertel deutlich gesteigert und wie am Markt erwartet seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Damit haben alle Standardwerte für diese Bilanzsaison ihre Zahlenwerke vorgelegt. Unternehmensseitig stand zudem SMA Solar im Fokus. Das Solarunternehmen konnte seinen operativen Gewinn in der ersten Jahreshälfte mehr als versechsfachen, auch Überschuss und Umsatz sprangen in die Höhe.
Der DAX beging den Handel mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 6.162 Punkte und zeigte sich zunächst fester. Gegen Mittag rutschte der Leitindex ins Minus, konnte die Verluste am Nachmittag jedoch zum Teil wieder abbauen und notiert zum Wochenschluss 0,40 Prozent schwächer bei 6.110,41 Punkten.
Der TecDAX konnte ebenfalls gestärkt mit einem Plus von 0,6 Prozent mit 751 Punkten in die Sitzung gehen. Die Zeichen standen hier ebenfalls zunächst auf grün. Gegen Mittag fielen die Techwerte ins Minus und gingen mit einem Abschlag von 0,1 Prozent bei 746 Zählern aus dem Handel.
22:30 Uhr: Wall Street schließt schwächer
Auch am Ende der Handelswoche blieben Anleger bezüglich der Wachstumskraft der US-Wirtschaft skeptisch. Der Einzelhandel konnte zwar seine Umsätze im Juli im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent steigern und damit das erste Wachstum seit vier Monaten verzeichnen, trotzdem bestätigten die restlichen Konjunkturdaten des Tages nur, dass sich die US-Wirtschaft im Moment schwer tut. Die Verbraucherpreise waren im Juli um 0,3 Prozent gegenüber Juni angezogen und die Lagerbestände lagen etwas höher als von Volkswirten geschätzt. Ein wenig positiv waren die Daten des US-Verbrauchervertrauens der Universität Michigan. Dieses war zwar nicht so stark gestiegen wie erwartet, aber immerhin zeigten die Werte für August keinen Einbruch.
Auf Unternehmensseite veröffentlichte der Grafikchipspezialist NVIDIA seine Zahlen für das abgelaufenen Quartal. Der Umsatz konnte zwar ansteigern, dennoch weitete der Konzern die Verluste aus dem Vorjahreszeitraum nochmals aus, auf 141 Millionen Dollar. Daneben erregte der US-Pharmakonzern Eli Lilly Aufmerksamkeit bei den Anlegern: Das Unternehmen senkte den Jahresausblick wegen eines Gerichtsurteils in einem Patentstreit. Gesprächsthema unter den Anlegern war außerdem die Übernahme des Marketing-Software-Spezialisten Unica durch den Branchenriesen IBM.
Der Dow Jones ging mit einem Verlust von 0,2 Prozent bei 10.303 Punkten ins Wochenende.
Die Nasdaq Composite verlor 0,8 Prozent auf 2.174 Zähler.
22:15 Uhr: BP muss Entlastungsbohrung abschließen
Nachdem die Verantwortlichen beim Ölkonzern BP darüber nachgedacht hatten, ob eine zweite Bohrung, die das versiegelte Leck im Golf von Mexiko endgültig verschließen sollte, wirklich notwendig sei, mischte sich nun die US-Regierung in die Überlegungen ein: "Die Entlastungsbohrung wird abgeschlossen werden. Wir werden die Quelle schließen", sagte der Einsatzleiter der Regierung, Admiral Thad Allen.
19:40 Uhr: Drei Prozent Wachstum in Deutschland
Das Bundeswirtschaftsministerium soll für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von mindestens drei Prozent erwarten. "Selbst wenn die Konjunktur in den kommenden drei Monaten stagnieren würde, das Wachstum also bei Null läge, dürften wir am Jahresende auf drei Prozent Plus beim Bruttoinlandsprodukt kommen", sagten Regierungsmitglieder laut einem Bericht der "Welt am Sonntag".
16:40 Uhr: Rambus schließt Abkommen mit NVIDIA
Der Chiphersteller Rambus hat mit dem US-Grafikchip-Hersteller NVIDIA eine weltweite Lizenzvereinbarung über die Nutzung von Memory-Controller-Technologie geschlossen. Der zu entrichtende Lizenzsatz soll zwischen einem und zwei Prozent liegen. Die bestehenden Patentstreitigkeiten zwischen den beiden Firmen bleiben von der Übereinkunft allerdings unberührt.
16:08 Uhr: US-Lagerbestände gestiegen
Die US-Lagerbestände haben im Juni um 0,3 Prozent zugenommen. Volkswirte hatten einen geringeren Anstieg um 0,2 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Lager um 0,1 Prozent angewachsen.
- D: BIP 2. Quartal 2010
- EU: BIP 2. Quartal 2010 (Vorabschätzung)
- EU: Handelsbilanz Juni
- USA: Einzelhandelsumsatz Juli
- USA: Verbraucherpreise Juli
- USA: Verbrauchervertrauen Uni Michigan August (vorläufig)
- USA: Lagerbestände Juni
- 3U Holding: Quartalszahlen
- Bauer: Quartalszahlen
- H&R WASAG: Quartalszahlen
- Hamburger Hafen und Logistik (HHLA): Quartalszahlen
- J.C. Penney: Quartalszahlen
- König & Bauer: Quartalszahlen
- MPC Münchmeyer Petersen Capital: Quartalszahlen
- Petroleo Brasileiro PETROBRAS: Quartalszahlen
- REpower: Quartalszahlen
- Roth & Rau: Quartalszahlen
- Sky Deutschland: Quartalszahlen
- SMA Solar Technology: Quartalszahlen
- Solar-Fabrik: Quartalszahlen
- ThyssenKrupp: Quartalszahlen
- Versatel: Quartalszahlen
- Wacker Neuson: Quartalszahlen
DAX begrenzt VerlusteDer deutsche Leitindex war zunächst mit Zugewinnen in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Die Vorgaben aus Asien waren nach fünf Tagen mit Abschlägen positiv. Konjunkturseitig stützte das deutsche Wirtschaftswachstum für das zweite Quartal. Das BIP kletterte unerwartet stark gegenüber dem ersten Jahresviertel um 2,2 Prozent auf einen Rekordstand. DAX & Co. konnten von den Daten kaum profitieren und rutschen ab auf neue Tagestiefs. Am frühen Nachmittag wurden die Zahlen des US-Einzelhandels und die Juli-Inflation in den USA bekannt gegeben. Als dann auch die vorläufigen Daten zum US-Verbrauchervertrauen der Universität Michigan besser ausfielen, konnte der deutsche Leitindex die Verluste wieder etwas abbauen.
Ein besonderer Blick galt am Freitag dem Zahlenwerk des Stahlriesen ThyssenKrupp. Der DAX-Konzern hat sowohl Umsatz als auch Gewinn im abgelaufenen Jahresviertel deutlich gesteigert und wie am Markt erwartet seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Damit haben alle Standardwerte für diese Bilanzsaison ihre Zahlenwerke vorgelegt. Unternehmensseitig stand zudem SMA Solar im Fokus. Das Solarunternehmen konnte seinen operativen Gewinn in der ersten Jahreshälfte mehr als versechsfachen, auch Überschuss und Umsatz sprangen in die Höhe.
Der DAX beging den Handel mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 6.162 Punkte und zeigte sich zunächst fester. Gegen Mittag rutschte der Leitindex ins Minus, konnte die Verluste am Nachmittag jedoch zum Teil wieder abbauen und notiert zum Wochenschluss 0,40 Prozent schwächer bei 6.110,41 Punkten.
Der TecDAX konnte ebenfalls gestärkt mit einem Plus von 0,6 Prozent mit 751 Punkten in die Sitzung gehen. Die Zeichen standen hier ebenfalls zunächst auf grün. Gegen Mittag fielen die Techwerte ins Minus und gingen mit einem Abschlag von 0,1 Prozent bei 746 Zählern aus dem Handel.
22:30 Uhr: Wall Street schließt schwächerAuch am Ende der Handelswoche blieben Anleger bezüglich der Wachstumskraft der US-Wirtschaft skeptisch. Der Einzelhandel konnte zwar seine Umsätze im Juli im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent steigern und damit das erste Wachstum seit vier Monaten verzeichnen, trotzdem bestätigten die restlichen Konjunkturdaten des Tages nur, dass sich die US-Wirtschaft im Moment schwer tut. Die Verbraucherpreise waren im Juli um 0,3 Prozent gegenüber Juni angezogen und die Lagerbestände lagen etwas höher als von Volkswirten geschätzt. Ein wenig positiv waren die Daten des US-Verbrauchervertrauens der Universität Michigan. Dieses war zwar nicht so stark gestiegen wie erwartet, aber immerhin zeigten die Werte für August keinen Einbruch.
Auf Unternehmensseite veröffentlichte der Grafikchipspezialist NVIDIA seine Zahlen für das abgelaufenen Quartal. Der Umsatz konnte zwar ansteigern, dennoch weitete der Konzern die Verluste aus dem Vorjahreszeitraum nochmals aus, auf 141 Millionen Dollar. Daneben erregte der US-Pharmakonzern Eli Lilly Aufmerksamkeit bei den Anlegern: Das Unternehmen senkte den Jahresausblick wegen eines Gerichtsurteils in einem Patentstreit. Gesprächsthema unter den Anlegern war außerdem die Übernahme des Marketing-Software-Spezialisten Unica durch den Branchenriesen IBM.
Der Dow Jones ging mit einem Verlust von 0,2 Prozent bei 10.303 Punkten ins Wochenende.
Die Nasdaq Composite verlor 0,8 Prozent auf 2.174 Zähler.
22:15 Uhr: BP muss Entlastungsbohrung abschließenNachdem die Verantwortlichen beim Ölkonzern BP darüber nachgedacht hatten, ob eine zweite Bohrung, die das versiegelte Leck im Golf von Mexiko endgültig verschließen sollte, wirklich notwendig sei, mischte sich nun die US-Regierung in die Überlegungen ein: "Die Entlastungsbohrung wird abgeschlossen werden. Wir werden die Quelle schließen", sagte der Einsatzleiter der Regierung, Admiral Thad Allen.
19:40 Uhr: Drei Prozent Wachstum in DeutschlandDas Bundeswirtschaftsministerium soll für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von mindestens drei Prozent erwarten. "Selbst wenn die Konjunktur in den kommenden drei Monaten stagnieren würde, das Wachstum also bei Null läge, dürften wir am Jahresende auf drei Prozent Plus beim Bruttoinlandsprodukt kommen", sagten Regierungsmitglieder laut einem Bericht der "Welt am Sonntag".
16:40 Uhr: Rambus schließt Abkommen mit NVIDIADer Chiphersteller Rambus hat mit dem US-Grafikchip-Hersteller NVIDIA eine weltweite Lizenzvereinbarung über die Nutzung von Memory-Controller-Technologie geschlossen. Der zu entrichtende Lizenzsatz soll zwischen einem und zwei Prozent liegen. Die bestehenden Patentstreitigkeiten zwischen den beiden Firmen bleiben von der Übereinkunft allerdings unberührt.
16:08 Uhr: US-Lagerbestände gestiegenDie US-Lagerbestände haben im Juni um 0,3 Prozent zugenommen. Volkswirte hatten einen geringeren Anstieg um 0,2 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Lager um 0,1 Prozent angewachsen.



