DAX mit leichten Zugewinnen -- Deutsche Post: Ausblick enttäuscht -- Airbus: US-Milliardendeal platzt -- Chevron streicht 2.000 Stellen -- Scotiabank, Lufthansa, Stage Stores, TI im Fokus
Termine vom 09.03.10:
- JP: ESRI Frühindikator Januar
- D: Insolvenzen 2009
- GB: Handelsbilanzsaldo Januar
- Audi: Jahresabschluss
- Charles Vögele: Jahresabschluss
- Deutsche Post: Jahresabschluss
- Collective Brands: Quartalszahlen
- DIC Asset: Jahresabschluss
- EADS : Jahresabschluss
- International Power: Jahresabschluss
- Klöckner & Co: Jahresabschluss
- Kroger: Quartalszahlen
- LUDWIG BECK: Jahresabschluss
- Sartorius: Bilanzpressekonferenz
- Scotiabank: Quartalszahlen
- Stage Stores: Quartalszahlen
- technotrans: Jahresabschluss
DAX legt leicht zu
Nachdem der deutsche Aktienmarkt im frühen Handel zunächst nach seiner Richtung suchte und damit an seine durchwachsene Vortagesentwicklung anknüpfte, übernahmen im weiteren Handelsverlauf die Bären das Ruder in Frankfurt. Gewinnmitnahmen prägten das Bild. Am Nachmittag konnten die Märkte jedoch zeitweise leicht in die Gewinnzone vorrücken. Dabei sorgten Spekulationen um den Finanzzustand von Großbritannien für Verunsicherung - die Ratingagentur Fitch sieht Anpassungsbedarf beim Kreditrating des Landes. Zudem steht die Bonität von Portugal unter der genauen Prüfung der Agentur.
Bewegung kam heute reihenweise von Seiten bilanzierender Unternehmen. Die Zahlen des Logistikriesen Deutsche Post wurden genau unter die Lupe genommen - der Konzern hat für das Jahr 2010 einen verhaltenen Ausblick gegeben und konnte damit - trotz einer Rückkehr in die Gewinnzone im Jahr 2009 - nicht überzeugen. Auch der Stahlhändler Klöckner & Co und der Europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS haben ihre Bücher geöffnet und mussten jeweils über tiefrote Zahlen berichten. Von Interesse auf Anlegerseite war zudem, dass sich der Flugzeugbauer Airbus aus dem Rennen um den milliardenschweren Tankerauftrag der US-Luftwaffe aufgrund "unfairer" Bedingungen zurückgezogen hat.
Von Wirtschaftsseite waren am Dienstag unterdessen keine marktbewegenden Daten zu erwarten.
Der Leitindex DAX stieg etwas schwächer in den Handel ein und verlor zum Start marginale 0,01 Prozent auf 5.872,57 Punkte. Im weiteren Handelsverlauf zeichnete sich zunächst keine klare Richtung ab, am Vormittag hatten aber die Verkäufer das Ruder übernommen und schickten die Standardwerte ins Minus. Am Nachmittag konnte der Leitindex leicht ins Plus vorrücken. Einer der größten Verlierer war zunächst die Aktie der Deutschen Post, die trotz einer Rückkehr in die schwarzen Zahlen mit ihrer Jahresbilanz nicht überzeugen konnte. Die Aktie schaffte es letztlich dennoch in die Gewinnzone. Auch der Anteilsschein von Volkswagen gab nach Zahlen der Tochter Audi nach. Der DAX schloss mit einem leichten Zugewinn von 0,2 Prozent bei 5.886 Punkten.
Der TecDAX gewann zum Start leicht um 0,3 Prozent auf 830 Indexpunkte, musste sich dem Abwärtstrend ab Vormittag aber ebenfalls geschlagen geben. Am Nachmittag kehrte das Börsenbarometer seinen Tagestiefs indes ebenfalls den Rücken. Die Aktie von Phoenix Solar stützte den Gesamtmarkt, nachdem der Konzern dank eines starken Schlussquartals mit seiner 2009er Bilanz überzeugte. Das Techwertebarometer geht mit einem Aufschlag von 0,2 Prozent bei 830 Zählern aus dem Handel.
16:40 Uhr: Scotiabank steigert Ergebnis
Die kanadische Scotiabank hat im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg von 842 Millionen CAD oder 0,80 CAD auf 988 Millionen CAD oder 0,91 CAD erwirtschaftet. Auch der Umsatz fiel mit 3,91 Milliarden CAD höher aus als noch im Vorjahreszeitraum, als 3,35 Milliarden CAD zu Buche standen.
16:02 Uhr: Burger King sieht Umsatz- & Gewinnrückgang
Die US-Schnellrestaurantkette Burger King rechnet im dritten Quartal mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang als Folge von ungünstigen Wetterverhältnissen. Im Zwei-Monats-Zeitraum bis zum 28. Februar wurde ein Umsatzrückgang um 8,2 Prozent verzeichnet, gegenüber einem Wachstum von 3,1 Prozent in der vergleichbaren Vorjahresperiode.
15:43 Uhr: Chevron streicht Stellen
Der US-Ölkonzern Chevron will im Downstream-Geschäft die Kosten senken, aus Märkten aussteigen und die Aktivitäten verschlanken. Im Zuge der Maßnahmen soll die Belegschaft im Downstream-Bereich weiter reduziert werden. Dabei ist in diesem Jahr der Abbau von rund 2.000 Arbeitsplätzen geplant.
15:35 Uhr: Schwacher Wall Street-Start
Die US-Börsen eröffnen den Dienstagshandel mit roten Vorzeichen. Sorgen um die Kreditwürdigkeit Portugals und Großbritanniens bringen vermehrt Verkäufer auf den Plan. Auf Unternehmensseite rückt Northrop Grumman in den Blickpunkt der Marktteilnehmer. Der US-Rüstungskonzern hat sich zusammen mit seinem Partner, der EADS-Tochter Airbus, aus dem Bieterrennen um den milliardenschweren Tankerauftrag des US-Verteidigungsministeriums zurückgezogen und damit dem Konkurrenten Boeing Platz gemacht. Außerdem konnte der US-Einzelhändler Stage Stores im vierten Quartal von seinen Sparmaßnahmen profitieren und netto mit 27,9 Millionen Dollar rund zehn Prozent mehr verdienen als im Vorjahresquartal. Ferner hat der Halbleiterkonzern Texas Instruments seine Prognosen für das erste Quartal konkretisiert. So rechnet man nun mit einem Umsatz zwischen 3,07 Milliarden und 3,19 Milliarden Dollar, wohingegen man zuvor einen Betrag zwischen 2,95 Milliarden und 3,19 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt hatte. Das EPS soll nun zwischen 48 bis 52 Cents, nach 44 bis 52 Cents, liegen. Von Konjunkturseite sind heute abermals keine Kurs bewegenden Meldungen zu erwarten.
Der Dow Jones fällt derzeit um 0,1 Prozent auf 10.544 Zähler. An der Technologiebörse Nasdaq Composite übernehmen ebenfalls die Bären das Ruder.
14:51 Uhr: Begibt Griechenland weitere Anleihen?
Die griechische Regierung will informierten Kreisen zufolge in diesem Monat noch ein oder zwei weitere Anleihen begeben. "Griechenland würde gerne rund zehn Milliarden Euro aus Bondemissionen im März aufnehmen", so ein Regierungsbeamter am Dienstag. "Es wird ein oder möglicherweise zwei Emissionen geben." Damit besitze der Staat dann "ein gutes Kapitalpolster", bevor im April und Mai wieder Staatsanleihen fällig würden.
- JP: ESRI Frühindikator Januar
- D: Insolvenzen 2009
- GB: Handelsbilanzsaldo Januar
- Audi: Jahresabschluss
- Charles Vögele: Jahresabschluss
- Deutsche Post: Jahresabschluss
- Collective Brands: Quartalszahlen
- DIC Asset: Jahresabschluss
- EADS : Jahresabschluss
- International Power: Jahresabschluss
- Klöckner & Co: Jahresabschluss
- Kroger: Quartalszahlen
- LUDWIG BECK: Jahresabschluss
- Sartorius: Bilanzpressekonferenz
- Scotiabank: Quartalszahlen
- Stage Stores: Quartalszahlen
- technotrans: Jahresabschluss
DAX legt leicht zuNachdem der deutsche Aktienmarkt im frühen Handel zunächst nach seiner Richtung suchte und damit an seine durchwachsene Vortagesentwicklung anknüpfte, übernahmen im weiteren Handelsverlauf die Bären das Ruder in Frankfurt. Gewinnmitnahmen prägten das Bild. Am Nachmittag konnten die Märkte jedoch zeitweise leicht in die Gewinnzone vorrücken. Dabei sorgten Spekulationen um den Finanzzustand von Großbritannien für Verunsicherung - die Ratingagentur Fitch sieht Anpassungsbedarf beim Kreditrating des Landes. Zudem steht die Bonität von Portugal unter der genauen Prüfung der Agentur.
Bewegung kam heute reihenweise von Seiten bilanzierender Unternehmen. Die Zahlen des Logistikriesen Deutsche Post wurden genau unter die Lupe genommen - der Konzern hat für das Jahr 2010 einen verhaltenen Ausblick gegeben und konnte damit - trotz einer Rückkehr in die Gewinnzone im Jahr 2009 - nicht überzeugen. Auch der Stahlhändler Klöckner & Co und der Europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS haben ihre Bücher geöffnet und mussten jeweils über tiefrote Zahlen berichten. Von Interesse auf Anlegerseite war zudem, dass sich der Flugzeugbauer Airbus aus dem Rennen um den milliardenschweren Tankerauftrag der US-Luftwaffe aufgrund "unfairer" Bedingungen zurückgezogen hat.
Von Wirtschaftsseite waren am Dienstag unterdessen keine marktbewegenden Daten zu erwarten.
Der Leitindex DAX stieg etwas schwächer in den Handel ein und verlor zum Start marginale 0,01 Prozent auf 5.872,57 Punkte. Im weiteren Handelsverlauf zeichnete sich zunächst keine klare Richtung ab, am Vormittag hatten aber die Verkäufer das Ruder übernommen und schickten die Standardwerte ins Minus. Am Nachmittag konnte der Leitindex leicht ins Plus vorrücken. Einer der größten Verlierer war zunächst die Aktie der Deutschen Post, die trotz einer Rückkehr in die schwarzen Zahlen mit ihrer Jahresbilanz nicht überzeugen konnte. Die Aktie schaffte es letztlich dennoch in die Gewinnzone. Auch der Anteilsschein von Volkswagen gab nach Zahlen der Tochter Audi nach. Der DAX schloss mit einem leichten Zugewinn von 0,2 Prozent bei 5.886 Punkten.
Der TecDAX gewann zum Start leicht um 0,3 Prozent auf 830 Indexpunkte, musste sich dem Abwärtstrend ab Vormittag aber ebenfalls geschlagen geben. Am Nachmittag kehrte das Börsenbarometer seinen Tagestiefs indes ebenfalls den Rücken. Die Aktie von Phoenix Solar stützte den Gesamtmarkt, nachdem der Konzern dank eines starken Schlussquartals mit seiner 2009er Bilanz überzeugte. Das Techwertebarometer geht mit einem Aufschlag von 0,2 Prozent bei 830 Zählern aus dem Handel.
16:40 Uhr: Scotiabank steigert Ergebnis Die kanadische Scotiabank hat im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg von 842 Millionen CAD oder 0,80 CAD auf 988 Millionen CAD oder 0,91 CAD erwirtschaftet. Auch der Umsatz fiel mit 3,91 Milliarden CAD höher aus als noch im Vorjahreszeitraum, als 3,35 Milliarden CAD zu Buche standen.
16:02 Uhr: Burger King sieht Umsatz- & Gewinnrückgang Die US-Schnellrestaurantkette Burger King rechnet im dritten Quartal mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang als Folge von ungünstigen Wetterverhältnissen. Im Zwei-Monats-Zeitraum bis zum 28. Februar wurde ein Umsatzrückgang um 8,2 Prozent verzeichnet, gegenüber einem Wachstum von 3,1 Prozent in der vergleichbaren Vorjahresperiode.
15:43 Uhr: Chevron streicht StellenDer US-Ölkonzern Chevron will im Downstream-Geschäft die Kosten senken, aus Märkten aussteigen und die Aktivitäten verschlanken. Im Zuge der Maßnahmen soll die Belegschaft im Downstream-Bereich weiter reduziert werden. Dabei ist in diesem Jahr der Abbau von rund 2.000 Arbeitsplätzen geplant.
15:35 Uhr: Schwacher Wall Street-StartDie US-Börsen eröffnen den Dienstagshandel mit roten Vorzeichen. Sorgen um die Kreditwürdigkeit Portugals und Großbritanniens bringen vermehrt Verkäufer auf den Plan. Auf Unternehmensseite rückt Northrop Grumman in den Blickpunkt der Marktteilnehmer. Der US-Rüstungskonzern hat sich zusammen mit seinem Partner, der EADS-Tochter Airbus, aus dem Bieterrennen um den milliardenschweren Tankerauftrag des US-Verteidigungsministeriums zurückgezogen und damit dem Konkurrenten Boeing Platz gemacht. Außerdem konnte der US-Einzelhändler Stage Stores im vierten Quartal von seinen Sparmaßnahmen profitieren und netto mit 27,9 Millionen Dollar rund zehn Prozent mehr verdienen als im Vorjahresquartal. Ferner hat der Halbleiterkonzern Texas Instruments seine Prognosen für das erste Quartal konkretisiert. So rechnet man nun mit einem Umsatz zwischen 3,07 Milliarden und 3,19 Milliarden Dollar, wohingegen man zuvor einen Betrag zwischen 2,95 Milliarden und 3,19 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt hatte. Das EPS soll nun zwischen 48 bis 52 Cents, nach 44 bis 52 Cents, liegen. Von Konjunkturseite sind heute abermals keine Kurs bewegenden Meldungen zu erwarten.
Der Dow Jones fällt derzeit um 0,1 Prozent auf 10.544 Zähler. An der Technologiebörse Nasdaq Composite übernehmen ebenfalls die Bären das Ruder.
15:30 Uhr: Dow Jones eröffnet im Minus
Der US-Leitindex steigt um 0,2 Prozent leichter bei 10.536 Punkten in die Sitzung ein.
14:51 Uhr: Begibt Griechenland weitere Anleihen?Die griechische Regierung will informierten Kreisen zufolge in diesem Monat noch ein oder zwei weitere Anleihen begeben. "Griechenland würde gerne rund zehn Milliarden Euro aus Bondemissionen im März aufnehmen", so ein Regierungsbeamter am Dienstag. "Es wird ein oder möglicherweise zwei Emissionen geben." Damit besitze der Staat dann "ein gutes Kapitalpolster", bevor im April und Mai wieder Staatsanleihen fällig würden.



