22.07.2009 07:45
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DAX rettet erneutes Plus -- Morgan Stanley: Milliardenverlust -- iPhone: Apple profitiert-- Pfizer: Gewinneinbruch -- Praktiker-Aktie bricht ein -- Boeing übertrifft Prognosen

Nachdem zunächst Gewinnmitnahmen den deutschen Handel prägten, schloss der DAX erneut im Plus, Techwerte gaben nach. Bilanzen bewegten. So überzeugte Apple dank iPhone. Pfizer brach der Gewinn ein. Boeing schlug die Erwartungen. Praktiker-Aktien brachen ein. Morgan Stanley verliert Milliarden.

Heute anstehende Termine:
- GB: BoE Sitzungsprotokoll
- EU: Auftragseingänge Industrie Mai
- USA: MBA Hypothekenanträge Woche
- USA: EIA Ölmarktbericht Woche
- BP Billiton: Quartalszahlen
- eBay: Quartalszahlen
- Eli Lilly: Quartalszahlen
- Fiat: Quartalszahlen
- Glaxo Smith Kline: Quartalszahlen
- Morgan Stanley: Quartalszahlen
- Pepsi: Quartalszahlen
- Pfizer: Quartalszahlen
- Praktiker: Quartalszahlen
- QUALCOMM: Quartalszahlen
- Software AG: Quartalszahlen
- Boeing: Quartalszahlen
- TomTom: Quartalszahlen
- Wells Fargo: Quartalszahlen
- Wincor Nixdorf: Quartalszahlen


DAX rettet erneutes Plus
Nachdem über weite Strecken des Handelstages Gewinnmitnahmen das Bild an den deutschen Parketts geprägt hatten, wurde die Stimmung am Nachmittag etwas besser. Schlussendlich verabschiedeten sich die Indizes uneinheitlich aus dem Handel zur Wochenmitte. Abermals standen zahlreiche Bilanzen im Fokus der Anleger - besonders aus den USA kam erneut eine wahre Zahlenflut. Für Verunsicherung auch in Deutschland sorgte dabei ein Milliardenverlust der US-Großbank Morgan Stanley. Aber auch hierzulande haben einige Unternehmen ihre Bücher geöffnet - darunter die Software AG, die mit ihren Zahlen im Rahmen der Erwartungen lag. Auch Praktiker überzeugte trotz Umsatz- und Gewinnrückgang, konnte davon an der Börse aber nicht profitieren - die Aktie brach ein. Der Anteilsschein von Wincor Nixdorf begab sich ebenfalls auf Talfahrt, nachdem der Konzern seine Jahresziele gekappt hatte. Unterdessen mehrten sich Spekulationen, dass Porsche-Chef Wiedeking noch vor der Aufsichtsratssitzung am Donnerstag seinen Hut nehmen muß. Einmal mehr wurde dies von Konzernseite dementiert.

Der DAX startete mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent und pendelte zunächst um 5.100 Punkte. Im weiteren Verlauf wurde der Leitindex ins Minus gedrückt, konnte am Nachmittag aber die Gewinnzone zurück erobern. Am Ende verteidigten die Standardwerte ihre Gewinne und gingen mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 5.122 Punkte aus dem Handel.

Der TecDAX startete ebenfalls zunächst im Plus, musste sich dem Abwärtstrend aber im weiteren Verlauf geschlagen geben. Techwerteanleger zeigten sich vorsichtiger - sie nahmen Gewinne mit und schickten das Börsenbarometer um 0,6 Prozent auf 664 Zähler ins Minus.

17:15 Uhr: Daimler und Renault vor Koop?
Presseangaben zufolge will der deutsche Autobauer Daimler eine Kooperation mit dem französischen Konkurrenten Renault eingehen. Das berichtet das "manager magazin" am Mittwoch unter Berufung auf Konzernkreise. Das Blatt berichtet dabei, dass die Franzosen als Partner für den Mercedes-Kleinwagen smart im Gespräch seien. Die Beteiligten wollten sich zu dem Bericht nicht äußern.

17:03 Uhr: GM-Absatz fällt weiter
Auch im zweiten Quartal bekam der gerade aus der Insolvenz entlassene US-Autobauer General Motors die Branchenschwäche weiter zu spüren. Der Absatz brach im Berichtszeitraum um 15 Prozent ein - insgesamt verkaufte das Unternehmen in den letzten drei Monaten 1,94 Millionen Fahrzeuge. Im Vergleich zum Auftaktquartal konnte die Tahlfahrt beim Absatz dabei abgebremst werden. Erfolgreich entwickelte sich der asiatische Markt.

16:34 Uhr: US-Öllagerbestände gehen zurück
Die Energy Information Administration (EIA) veröffentlichte am Mittwoch für die Woche zum 17. Juli 2009 einen Rückgang der Öllagerbestände. Demnach wiesen die Rohöllagerbestände ein Minus von 1,8 Millionen Barrel aus. Bei den Mitteldestillaten wie Diesel wurde ein Plus von 1,2 Millionen Barrel bei den Lagerbeständen verzeichnet. Bei Benzin wurde ein Plus von 0,8 Millionen Barrel ausgewiesen.

15:49 Uhr: U.S. Bancorp überzeugt trotz Gewinneinbruch
Die US-Bank U.S. Bancorp hat im abgelaufenen zweiten Quartal nur rund halb so verdient, wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Nettogewinn lag bei 471 Millionen Dollar, während die Erlöse um 9,4 Prozent auf 4,16 Milliarden Dollar verbessert werden konnten. Den Angaben zufolge haben höhere Kreditkosten sowie Sondereffekte die Gewinnentwicklung belastet.

15:35 Uhr: Morgan Stanley schickt US-Börsen ins Minus
Ein Milliarden-Quartalsverlust von Morgan Stanley verpaßt den US-Börsen zum Handelsstart am Mittwoch einen deutlichen Dämpfer. Zahlreiche Konkurrenten hatten vorher durchaus erfolgreiche Bilanzen vorgelegt, wie auch das Institut Wells Fargo, das am Mittwoch eine Rekordbilanz veröffentlichte. Zudem steht an der Wall Street erneut ein weiterer Zahlenreigen im Fokus. Pharmakonzerne wie Pfizer und Eli Lilly öffneten ebenso ihre Bücher, wie der Flugzeugbauer Boeing, der mit seiner Geschäftsentwicklung positiv überraschte. Auch Apple-Anleger freuen sich über eine erfolgreiche Quartalsbilanz.

Der Dow Jones gibt zum Handelsstart am Mittwoch 0,5 Prozent nach. An der Technologiebörse Nasdaq Composite könnten ebenfalls Gewinnmitnahmen einsetzen.

15:30 Uhr: Dow Jones mit schwachem Start
Der Dow Jones steigt mit einem Minus von 0,5 Prozent in den Handel ein.

14:41 Uhr: Rekordbilanz für Wells Fargo
Die US-Bank Wells Fargo hat im abgelaufenen Quartal deutlich mehr verdient. Die Erlöse kletterten bis auf 22,51 Milliarden Dollar. Netto blieben 1,75 Milliarden Dollar in den Konzernkassen - 81 Prozent mehr als noch im Vorjahreszeitraum. Damit wurden die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Das Finanzhaus reiht sich damit in die Phalanx anderer US-Banken ein, die mehrheitlich ein erfolgreiches Quartal vermelden konnten.

14:40 Uhr: Milliardenverlust für Morgan Stanley
Anders als seine Konkurrenten konnte die US-Bank Morgan Stanley im zweiten Quartal keine deutlichen Gewinne einfahren, sondern verzeichnete dem entgegen sogar einen milliardenschweren Verlust. Das Minus belief sich auf 1,26 Milliarden Dollar oder 1,10 Dollar je Aktie und lag damit mehr als doppelt so hoch, wie Experten befürchtet hatten. Dabei habe die Rückzahlung der Staatshilfen die Bilanz massiv belastet, hieß es am Mittwoch. Noch vor Jahresfrist hatte das Institut einen Gewinn von mehr als einer Milliarde Dollar verzeichnet. Die Erlöse waren ebenfalls rückläufig und brachen um elf Prozent auf 5,41 Milliarden Dollar ein.

14:21 Uhr: Siemens: Gewinnziel steht trotz Auftragseinbruch
Der Technologieriese Siemens spürt die Auftragsflaute im dritten Quartal deutlich. Bei den Bestellungen gebe es eine "spürbare Zurückhaltung der Kunden", so Finanzchef Joe Kaeser am Mittwoch. Der Konzern zeige allerdings bei Umsatz und Ergebnis "relative Stärke im Vergleich zu den bislang veröffentlichten Daten des Wettbewerbs." Daher wolle man auch an seinen Jahreszielen weiter festhalten und das Gewinnziel nicht nach unten anpassen, so der Manager weiter.

14:19 Uhr: MBA: Zahl der Hypothekenanträge steigt an
Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 17. Juli 2009 einen saisonbereinigten Zuwachs bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index um 2,8 Prozent von 514,4 Zählern in der Vorwoche auf nun 528,9 Punkte. In der Vorwoche war ein Plus von 4,3 Prozent ermittelt worden.

13:50 Uhr: Rüstungssparte treibt Boeing-Bilanz
Der US-Flugzeugbauer Boeing konnte der Krise trotzen und im zweiten Quartal auf Umsatz- und Ergebnisseite zulegen. Bei den Erlösen konnte die Marke von 17 Milliarden Dollar geknackt werden, unter dem Strich verdiente der Konzern knapp eine Milliarde Dollar nach 851 Milliarden Dollar vor Jahresfrist. Besonders gut liefen die Geschäfte in der Rüstungssparte - bei Passagierflugzeugen hat der Konzern unterdessen seit geraumer Zeit mit immer neuen Problemen zu kämpfen.

13:40 Uhr: Pfizer hebt trotz Gewinneinbruch Prognose an
Der Pharmariese Pfizer hatte im abgelaufenen Geschäftsquartal mit rückläufigen Werten bei Umsatz und Ergebnis zu kämpfen. Die Erlöse sanken von 12,13 auf 10,98 Milliarden Dollar, der Nettogewinn gab von 2,78 auf 2,26 Milliarden Dollar nach. Dabei belasteten insbesondere Wechselkurseffekte. Dennoch legt der Konzern für das Gesamtjahr nun höhere Maßstäbe an: Statt eines bislang in Aussicht gestellten Gewinns je Aktie zwischen 1,85 und 1,95 Dollar rechnet das Unternehmen nun mit einem EPS zwischen 1,90 und 2,00 Dollar je Anteilschein.

13:26 Uhr: PepsiCo besser als erwartet
Der US-Softdrinkhersteller PepsiCo konnte trotz leicht sinkender Gewinne im zweiten Quartal die Erwartungen der Analysten übertreffen. Netto blieben 1,66 Milliarden Dollar übrig, nachdem der Konzern vor Jahresfrist noch 1,7 Milliarden Dollar verdient hatte. Dies war insbesondere sinkenden Umsätzen zu schulden - die Erlöse gaben um 3,2 Prozent auf 10,59 Milliarden Dollar nach. Experten hatten allerdings bei leicht höheren Erlösen mit einem niedrigeren Ergebnis gerechnet.

13:25 Uhr: Altria nach guten Zahlen zuversichtlicher
Der Tabakkonzern Altria hat im zweiten Quartal mehr umgesetzt und verdient. Die Erlöse kletterten von rund fünf Milliarden Dollar auf 6,72 Milliarden Dollar, was einem Zukauf und dessen Konsolidierung zu verdanken war. Unter dem Strich verdiente der Konzern 1,01 Milliarden Dollar nach einem Nettogewinn von 930 Millionen Dollar vor Jahresfrist. Für das Gesamtjahr zeigt sich das Unternehmen nun zuversichtlicher - beim Gewinn je Aktie wird nun ein Wert zwischen 1,72 und 1,77 Dollar angepeilt.

12:57 Uhr: Eli Lilly hebt Jahresziele an
Nach einem Gewinnplus im zweiten Quartal hat der US-Pharmakonzern Eli Lilly seine Gesamtjahresprognose angehoben. Im abgelaufenen Jahresviertel konnte der Gewinn von 958,8 Millionen Dollar auf 1,16 Milliarden Dollar gesteigert werden. Der Umsatz verbesserte sich leicht um drei Prozent auf 5,29 Milliarden Dollar. Im Gesamtjahr rechnet das Unternehmen nun mit einem um Einmaleffekte bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 4,20 und 4,30 Dollar.

12:48 Uhr: Fiat macht Verluste
Die Branchenschwäche und die Konsumzurückhaltung hat den italienischen Autobauer Fiat im zweiten Quartal in die Verlustzone gedrückt. Unter dem Strich fuhr das Unternehmen einen Fehlbetrag von 168 Millionen Euro ein - im Vorjahr hatte noch ein Gewinn von 604 Millionen Euro auf der Haben-Seite verbucht werden können. Die Umsätze entwickelten sich ebenfalls deutlich rückläufig und sanken von 17,02 auf 13,18 Milliarden Euro.

12:33 Uhr: Asiens Bören durchwachsen
Die größten Börsen in Asien entwickelten sich am Mittwoch erneut fester. Lediglich in Hongkong setzten Gewinnmitnahmen ein.

An der Börse in Japan setzte sich der Aufwärtstrend am Mittwoch weiter fort. Der Leitindex Nikkei225 schaffte es erneut ins Plus und schloss mit einem Aufschlag von 0,74 Prozent bei 9.723,16 Punkten.
Rote Vorzeichen wurden unterdessen aus Hongkong gemeldet. Der Hang Seng gab im Handelsverlauf nach und schloss 1,30 Prozent tiefer bei 19.248,17 Zählern.
Die Marktteilnehmer auf dem chinesischen Festland waren indes erneut in Kauflaune - der Shanghai Composite verzeichnete ein Plus von 2,60 Prozent und ging bei 3.296,62 Indexpunkten aus dem Handel.
Leicht fester schloss auch der Aktienmarkt in Südkorea, wo der KOSPI 0,34 Prozent auf 1.494,04 Punkte zulegte.

12:32 Uhr: SKW: Millionenstrafe von der EU
Der Spezialchemieanbieter SWK Metallurgie hat von der Europäischen Kommission eine millionenschwere Geldbuße auferlegt bekommen. Die Wettbewerbshüter verurteilten den Konzern zu einem Bußgeld in Höhe von 13,3 Millionen Dollar und stützten sich zur Begründung auf kartellrechtliche Untersuchungen im Kalziumkarbidsektor.

12:31 Uhr: Whirlpool hebt Ziele an
Trotz eines deutlichen Gewinnrückgangs im zweiten Quartal hat der US-Haushaltsgerätehersteller Whirlpool seinen Ausblick auf das Gesamtgeschäftsjahr angehoben. Statt eines bislang in Aussicht gestellten Gewinns je Aktie zwischen 3,00 und 4,00 Dollar rechnet man nun mit einem EPS von 3,50 bis 4,00 Dollar. Dabei liefen die Geschäfte im zweiten Quartal weniger gut - der Nettogewinn sank um 33 Prozent auf 78 Millionen Dollar, die Erlöse brachen um 18 Prozent auf 4,17 Millarden Dollar ein.

11:55 Uhr: P&G vor Spartenverkauf?
Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble will sich Presseangaben zufolge von seinem Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten trennen. Angaben des "Wall Street Journal" zufolge befindet sich der Konzern bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen mit mehreren Bietern. Unter den Interessenten sei auch der Spezialpharma-Anbieter Warner Chilcott, o das Blatt weiter. Auch mit der Private Equity-Gesellschaft Cerberus würden Verhandlungen geführt.

11:21 Uhr: VMDA sieht Bodenbildung
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) glaubt, dass die Branche das Schlimmste bereits gesehen hat. Die Talsohle sei erreicht, "die schweren Einbrüche der vergangenen Monate werden nun aufhören", so die Einschätzung des Hauptgeschäftsführers Hannes Hesse gegenüber der Zeitung "Die Welt". Er warnte aber weiterhin vor Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt: Auf die Unternehmen und deren Beschäftigte werde die schwere Zeit erst noch zukommen. "Die Kurzarbeit wird in den kommenden Wochen stark zunehmen".

11:16 Uhr: EU-Auftragseingänge sinken langsamer
Die Auftragseingänge in der europäischen Industrie sind im Mai 2009 erneut zurückgegangen. So verringerte sich der entsprechende Index der Eurozone (EZ16) auf Monatssicht um 0,2 Prozent, nach einem Minus von 0,7 Prozent im April. In der gesamten EU27 stiegen die Auftragseingänge um 0,9 Prozent, wogegen sie zuvor um 1,7 Prozent nachgegeben hatten.

11:01 Uhr: Sallie Mae tiefrot
Der US-Anbieter von Studentendarlehen, Sallie Mae, hat im zweiten Quartal tiefrote Zahlen geschrieben. Sonderbelastungen und Rückstellungen für Kreditausfälle drückten das Unternehmen unter dem Strich mit 123 Millionen Dollar ins Minus, nachdem vor Jahresfrist noch ein Gewinn von 266 Millionen Dollar erzielt worden war.

09:57 Uhr: TomTom verdient weniger
Der niederländische Navigationsgerätehersteller TomTom hat im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Während die Erlöse von 485 auf 368 Millionen Euro sanken, verdiente das Unternehmen auf operativer Basis 57 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 92 Millionen Euro vor Jahresfrist. Netto blieben davon 20 Millionen Euro übrig - ebenfalls deutlich weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

09:36 Uhr: schlott macht mehr Minus
Der Druckereikonzern schlott hat im dritten Quartal weiter rote Zahlen geschrieben und seine Verluste sogar ausgeweitet. Vorläufigen Berechnungen zufolge sank der Umsatz von 102,2 Millionen Euro auf 83,0 Millionen Euro, das EBIT lag bei minus 2,5 Millionen Euro nach einem Verlust von 1,6 Millionen Euro vor Jahresfrist. Zur Begründung nannte das Unternehmen unter anderem Restrukturierungsaufwendungen.

09:27 Uhr: Kuka sieht Bodenbildung
Der Roboterhersteller Kuka legt nach einem schwachen zweiten Quartal leichte Zuversicht an den Tag. Finanzchef Matthias Rapp erklärte gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", dass sich das Geschäft leicht stabilisiere und eine Bodenbildung erreicht sei. Dennoch muss das Unternehmen den Gürtel wohl nochmals enger schnallen, Rapp kündigte weitere Sparmaßnahmen an: "Es wird ein systematischer Transformationsprozess sein. Der sicherlich auch mit einem Abbau von Arbeitsplätzen einhergehen kann." Massenentlassungen werde es aber keine geben, so der Manager weiter.

09:00 Uhr: Dax startet mit leichtem Plus
Der deutsche Leitindex steigt mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent in den Handel ein.

08:39 Uhr: Euro pendelt um 1,42 Dollar
Die Europäische Gemeinschaftswährung Euro kann sich von ihrem Vortagesrutsch erholen und stabilisiert sich aktuell um die Marke von 1,42 Dollar. Am Vortag hatte Fed-Chef Ben Bernanke für einen deutlichen Abwärtstrend gesorgt. Zwar hatte er leichte Zuversicht bezüglich der Konjunktur an den Tag gelegt, vor den Auswirkungen des schwachen Arbeitsmarktes aber gewarnt.

08:27 Uhr: Porsche und Wiedeking über Abdankung einig?
Der Sport- und Geländewagenhersteller Porsche ist sich Presseangaben zufolge mit seinem Konzernchef Wendelin Wiedeking über dessen Abschied von der Unternehmensspitze einig geworden. Man wolle sich noch vor der für morgen angesetzten Aufsichtsratssitzung einig werden, berichtet das "Handelsblatt" und beruft sich dabei auf Verhandlungskreise. "Es wird neue Gesichter an der Unternehmensspitze geben", so das Blatt.

08:24 Uhr: Praktiker-Prognose steht
Trotz eines Umsatz- und Gewinnrückgangs im zweiten Quartal hält die Baumarktkette Praktiker an ihren Gesamtjahreszielen fest. Im Berichtszeitraum waren die Umsätze von 1,132 azf 1,101 Milliarden Euro zurück, was primär Währungseffekten zu schulden war. Beim operativen Ergebnis ging es von 80 auf 68,1 Millionen Euro abwärts, während unter dem Strich nur noch 34,6 Millionen Euro übrig blieben. Experten hatten aber noch schlimmeres befürchtet, auch die Tatsache, dass der Konzern an seiner Jahresprognose festhält, sorgt für gute Stimmung.

08:18 Uhr: Wincor Nixdorf kassiert Jahresziele
Der Hersteller von Geldautomaten- und Kassensystemen Wincor Nixdorf bekam die Krise im dritten Quartal massiv zu spüren. Der Umsatz sank um elf Prozent auf 496 Millionen Euro. Für den bisherigen Jahresverlauf bedeutet dies ein Umsatzminus um ein Prozent auf 1,729 Milliarden Euro, während der operative Gewinn in den ersten neun Geschäftsmonaten um neun Prozent auf 138 Millionen Euro sank. Unter dem Strich blieben nach drei Quartalen 87 Millionen Euro übrig - sechs Prozent weniger als vor Jahresfrist. Daher kassierte das Unternehmen seine Gesamtjahresprognosen. Der Umsatz soll fallen, auch beim operativen Ergebnis werde man den Vorjahreswert wohl nicht erreichen.

08:11 Uhr: Rekordergebnis für LG Electronics
Bei dem südkoreanischen Elektronikriesen LG Electronics liefen die Geschäfte im zweiten Quartal besser als erwartet. Das Unternehmen fuhr mit 1,15 Billionen Won unter dem Strich einen Rekordgewinn ein und verdiente damit deutlich mehr als im Vorjahresquartal. Dabei profitierte der Konzern eigenen Angaben zufolge insbesondere von einem starken Geschäft mit LCD-Fernsehern.

07:54 Uhr: Ölpreise: Warten auf Lagerdaten
Die Ölpreise haben ihren Preisanstieg der vergangenen Tage am Mittwoch zeitweise unterbrochen und geben aktuell leicht nach. Impulse dürften heute primär von der Veröffentlichung der US-Lagerbestände zu erwarten sein. Sollten diese wieder deutlicher ansteigen, dürfte dies das schwarze Gold belasten und für einen Preisrückgang sorgen.

07:51 Uhr: Software AG im Rahmen der Erwartungen
Deutschlands zweitgrößter Softwarekonzern Software AG hat mit seinen Zweitquartalszahlen im Rahmen der Erwartungen gelegen. Die Erlöse zogen leicht von 168,8 auf 176,4 Millionen Euro an, während unter dem Strich ein Gewinn von 28,8 Millionen Euro übrig blieb - ebenfalls etwas mehr als im Vorjahreszeitraum. Eine konkrete Prognose für das Gesamtjahr will das Unternehmen bei der Vorlage der Drittquartalszahlen präsentieren.

07:45 Uhr: Weiterer Aufwärtstrend in Asien
An den größten Aktienmärkten in Fernost geht es nach positiven US-Vorgaben auch zur Wochenmitte abermals aufwärts.

In Japan prägen aktuell grüne Vorzeichen den Markt. Der Nikkei225 gewinnt Zähler hinzu.
Auch an der Börse in Hongkong, wo sich die Anleger am Vortag unentschlossen gezeigt und den Hang Seng auf Vortagesniveau aus dem Handel verabschiedet hatten, geht es am Mittwoch aufwärts.
Die Marktteilnehmer auf dem chinesischen Festland sind ebenfalls wieder in Kauflaune - der Shanghai Composite legt zu.
Grüne Vorzeichen werden aktuell auch aus Südkorea gemeldet, wo der KOSPI Zähler gewinnt.

06:57 Uhr: Starbucks macht wieder Gewinne
Die US-Kaffeehauskette Starbucks hat den Weg aus den roten Zahlen im zweiten Quartal geschafft und kehrte in die Gewinnzone zurück. Dank umgesetzter Kostensparmaßnahmen machte das Unternehemn unter dem Strich einen Gewinn von 152 Millionen Dollar, nachdem man im Vorjahreszeitraum noch ein Minus von sieben Millionen Dollar vermelden musste. Dennoch waren die Erlöse weiter rückläufig und sanken um sieben Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar.

03:02 Uhr: Krise trifft AMD
Der Chiphersteller AMD bekommt weiterhin die Krise der Branche sowie den Preisverfall zu spüren. Im zweiten Quartal fuhr das Unternehmen einen Verlust von 335 Millionen Dollar ein, konnte sein Minus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dabei aber reduzieren. Die Erlöse waren abermals rückläufig und gaben um 13 Prozent auf 1,36 Milliarden Dollar nach.

23:45 Uhr: Apple profitiert von iPhone
Der Computerkonzern Apple kann sich über gute Geschäfte im abgelaufenen zweiten Quartal freuen. Trotz der anhaltenden Krise war von Kaufzurückhaltung nur wenig zu spüren - der Konzern steigerte seinen Gewinn um 20 Prozent und fuhr unter dem Strich damit ein Ergebnis von 1,2 Milliarden Dollar ein. Als Verkaufsschlager erwies sich erwartungsgemäß das "iPhone", das für ein Plus bei den Gesamtkonzernumsätzen von fast zwölf Prozent auf mehr als 8,3 Milliarden Dollar sorgte. Insgesamt wurden 5,2 Millionen Stück des Handys verkauft, während der Absatz des Musikplayers "iPod" leicht schwächelte.

23:33 Uhr: Yahoo verdient überraschend mehr
Der Internetkonzern Yahoo! hat überraschend gute Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Zwar brachen die Erlöse erneut ein und lagen mit 1,6 Milliarden Dollar rund 13 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres, unter dem Strich verdiente das Unternehmen aber überraschend mehr. Der Nettogewinn zog um acht Prozent auf 131 Millionen Dollar - und damit deutlicher, als von Analysten erwartet - an. Damit machten sich die umgesetzten Kostensenkungsmaßnahmen positiv bemerkbar, Kosten für den Konzernumbau schlugen indes negativ zu Buche.

22:44 Uhr: Anteilseigner wollen Hapag Lloyd stützen
Die Anteilseigner des angeschlagenen Reedereikonzerns Hapag Lloyd haben sich Presseangaben zufolge dazu bereit erklärt, frisches Geld in das Unternehmen zu pumpen. Man habe sich auf eine Unterstüzung in dreistelliger Millionenhöhe verständigt, berichtet die "Financial Times Deutschland". Noch im August wolle man der TUI-Beteiligung die Finanzspritze zur Verfügung stellen.

22:38 Uhr: Seagate schreibt rot
Der Festplattenhersteller Seagate Technology hat das zweite Quartal mit einem Verlust abgeschlossen. Restrukturierungskosten und schwache Umsätze sorgten unter dem Strich für ein Minus von 81 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 160 Millionen Dollar vor Jahresfrist. Die Erlöse sanken um 19 Prozent auf 2,35 Milliarden Dollar.

22:30 Uhr: US-Börsen schließen doch im Plus
Nach zunächst festem Start bremste sich der Aufwärtstrend an den US-Parketts im Handelsverlauf ab. Dabei belasteten insbesondere Aussagen von Fed-Chef Ben Bernanke für Verstimmung, der zwar einen Lichtblick für die Konjunkturentwicklung sah, vor der schwachen Arbeitsmarktsituation aber warnte. Diese könne sowohl auf die Verbraucherstimmung als auch auf die Konsumausgaben drücken. Dennoch faßten die Anleger im späten Handel wieder Mut - die Börsen schlossen fest. Der Handelstag stand im Zeichen zahlreicher Bilanzen. Besonders hervor stach der Baumaschinenkonzern Caterpillar, der nach einer Rückkehr in die Gewinnzone seine Jahresprognose angehoben hat. Auch der Pharmariese Merck & Co konnte mit seiner Bilanz überzeugen. Enttäuschend liefen unterdessen die Geschäfte bei dem US-Mischkonzern United Technologies. Von Konjunkturseite kamen ebenfalls Impulse: Die Federal Reserve Bank of Chicago ermittelte für Juni 2009 eine Zunahme beim National Activity Index.

Der Dow Jones verabschiedete sich nach volatilem Verlauf mit einem Plus von 0,77 Prozent bei 8.915,94 Punkten aus dem Handel. An der Technologiebörse Nasdaq Composite ging es 0,36 Prozent auf 1.916,20 Punkte aufwärts.

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DatumTermin
22.07.2009
03:30
Verbraucherpreisindex (QoQ)
22.07.2009
03:30
Verbraucherpreisindex (YoY)
22.07.2009
10:30
Bank von England Sitzungsprotokoll
22.07.2009
11:00
Industrielle neue Aufträge (YoY)
22.07.2009
11:00
Industrielle neue Aufträge s.a. (MoM)
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