DAX rettet leichtes Plus in Feierabend - Techwerte mit schwachem Wochenstart -- GM fährt in die Gewinnzone -- Euro nach 4-Jahres-Tief leicht stabilisiert -- TUI, VW, Coba, ATOSS, Prudential im Fokus
Termine vom 17.05.10:
- Japan: Auftragseingänge im Maschinenbau März
- EU: ACEA Kfz-Neuzulassungen April
- USA: NY Empire State Manufacturing Index Mai
- ATOSS Software: Quartalszahlen
- Foot Locker: Quartalszahlen
- HOCHTIEF: Quartalszahlen
- Lowe's: Quartalszahlen
- Sanofi-Aventis: Quartalszahlen
- Sears: Quartalszahlen
- Stage Stores: Quartalszahlen
- Toll Brothers: Quartalszahlen
- Universal: Quartalszahlen
DAX rettet leichtes Plus in Feierabend - Techwerte mit schwachem Wochenstart
Die deutschen Börsen knüpften zunächst an ihre schwache Freitagsentwicklung an und stiegen mit Verlusten in den Handel ein. Im weiteren Verlauf konnte der Markt die Gewinnzone erobern und seine Aufschläge sogar unerwartet deutlich ausbauen. Am späten Nachmittag setzten allerdings Gewinnmitnahmen ein, der Markt gab seine Gewinne zu großen Teilen wieder ab. Sorgen im Zusammenhang mit der Schuldenkrise beherrschten das Handelsgeschehen weiterhin. Die Europäische Gemeinschaftswährung Euro hatte am Morgen ein Vierjahrestief erreicht und konnte sich im Verlauf nur leicht stabilisieren.
Von Unternehmensseite waren die Impulse am Montag rar: Nur noch wenige hiesige Unternehmen legen ihre Bilanzen offen, heute war dies der Baukonzern HOCHTIEF, der mit einem Rekordauftragsbestand in den weiteren Jahresverlauf ging. Aktien von Fluggesellschaften rückten angesichts neuer Belastungen durch die isländische Aschewolke in den Anlegerfokus - der deutsche Branchenprimus Deutsche Lufthansa gab nach. Auch Autobauer gerieten am Montag in den Fokus, nachdem am Morgen bekannt wurde, dass die Zahl der Neuzulassungen in Europa im Monat April deutlich rückläufig war.
Die Veröffentlichung des New York Empire State Manufacturing Index brachte am Nachmittag keine zusätzlichen Handelsimpulse an die Parketts.
Der DAX stieg mit einem Abschlag von 0,42 Prozent bei 6.029,91 Punkten in den Handel ein, konnte die 6.000-er Marke damit aber verteidigen. Im Verlauf wurden grüne Vorzeichen erobert, am Nachmittag schrumpften die Aufschläge und die Standardwerte retteten nur noch ein kleines Plus von 0,17 Prozent auf 6.029,91 Punkte in den Feierabend. Gefragt waren unter anderem Aktien von Infineon, nachdem Spekulationen laut wurden, der US-Chipkonzern Intel habe Interesse an der Sparte für Mobilfunkchips des deutschen Konkurrenten.
Der TecDAX startete daneben mit einem Abschlag von 0,8 Prozent bei 766 Indexpunkten, pendelte über weite Strecken des Handelstages aber um seinen Vortagesstand. Am Nachmittag ging es abwärts, das Börsenbarometer schloss 0,82 Prozent schwächer bei 766,07 Zählern.
16:25 Uhr: Erstes Griechenland-Geld fließt am Dienstag
Kreisen zufolge wird das hoch verschuldete Griechenland bereits am morgigen Dienstag die erste Tranche des milliardenschweren Hilfspakets von EU und IWF erhalten. Am Mittwoch muss das Land Altschulden in Milliardenhöhe zurückzahlen, die mit den Krediten beglichen werden sollen. Im Gesamtjahr sollen bis zu 35 Milliarden Euro nach Griechenland fließen, in den kommenden drei Jahren stehen bis zu 110 Milliarden Euro zur Verfügung.
15:49 Uhr: New York Times hält an Zielen fest
Der US-Medienkonzern The New York Times sieht sich für sein zweites Quartal auf Kurs. Wie das Unternehmen bestätigte, will man die Werbeumsätze im Print-Mediensegment zum ersten Jahresviertel leicht steigen. Im Gesamtjahr rechnet man angesichts gestiegener Materialkosten indes damit, dass man weniger Kosteneinsparungen erzielen kann, als bislang geplant.
15:36 Uhr: KfW Bank setzt positive Geschäftsentwicklung fort
Die staatliche KfW-Bank hat auch im ersten Jahresviertel erneut gute Geschäfte gemacht und an ihr Rekordjahr 2009 angeknüpft. Von Januar bis März stieg der Überschuss um 57 Millionen auf 575 Millionen Euro. Der Konzern warnte aber davor, das erste Jahresviertel als Maßstab für das Gesamtjahr zu nehmen: Die konjunkturelle Lage bleibe fragil, die Kapitalmärkte unsicher.
15:30 Uhr: Wall Street startet kaum verändert
Die US-Börsen steigen kaum verändert in die aktuelle Handelswoche ein. Meldungen von Konjunkturseite drücken auf die Stimmung in New York und verhindern einen ähnlichen Aufwärtstrend wie in Europa: Die Federal Reserve Bank of New York ermittelte für Mai 2010 eine deutliche Verschlechterung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So verringerte sich der New York Empire State Manufacturing Index auf 19,11 Punkte, während Volkswirte lediglich mit einem leichten Rückgang auf 30,00 Zähler gerechnet hatten. Im weiteren Verlauf könnten Daten vom US-Häusermarkt weitere Impulse liefern.
Auf Unternehmensseite stehen Automobilkonzerne im Fokus, nachdem der US-Autobauer General Motors im ersten Quartal die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geschafft hat. Zudem sorgt eine Übernahme für Gesprächsstoff: GLG Partners wird vom größten Hedgefonds Man Group aufgekauft. Der Käufer legt 4,50 Dollar je Aktie auf den Tisch, was einem Aufschlag von 55 Prozent auf den Schlusskurs vom Freitag bedeutet.
Der Dow Jones steigt mit einem Aufschlag von 0,0 Prozent bei 10.624 Punkten in den Handel ein. Die Technologiebörse Nasdaq Composite wird ebenfalls kaum verändert erwartet.
15:28 Uhr: Man Group kauft GLG Partners
Der britische Hedgefonds-Anbieter Man Group hat den US-Konkurrenten GLG Partners übernomen. Der Käufer legt für den Zukauf 4,50 Dollar je Aktie auf den Tisch, womit sich der Gesamtwert der Übernahmeofferte auf 1,6 Milliarden Dollar beläuft. Von der Transaktion erhofft sich der Käufer jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von rund 50 Millionen Dollar.
- Japan: Auftragseingänge im Maschinenbau März
- EU: ACEA Kfz-Neuzulassungen April
- USA: NY Empire State Manufacturing Index Mai
- ATOSS Software: Quartalszahlen
- Foot Locker: Quartalszahlen
- HOCHTIEF: Quartalszahlen
- Lowe's: Quartalszahlen
- Sanofi-Aventis: Quartalszahlen
- Sears: Quartalszahlen
- Stage Stores: Quartalszahlen
- Toll Brothers: Quartalszahlen
- Universal: Quartalszahlen
DAX rettet leichtes Plus in Feierabend - Techwerte mit schwachem WochenstartDie deutschen Börsen knüpften zunächst an ihre schwache Freitagsentwicklung an und stiegen mit Verlusten in den Handel ein. Im weiteren Verlauf konnte der Markt die Gewinnzone erobern und seine Aufschläge sogar unerwartet deutlich ausbauen. Am späten Nachmittag setzten allerdings Gewinnmitnahmen ein, der Markt gab seine Gewinne zu großen Teilen wieder ab. Sorgen im Zusammenhang mit der Schuldenkrise beherrschten das Handelsgeschehen weiterhin. Die Europäische Gemeinschaftswährung Euro hatte am Morgen ein Vierjahrestief erreicht und konnte sich im Verlauf nur leicht stabilisieren.
Von Unternehmensseite waren die Impulse am Montag rar: Nur noch wenige hiesige Unternehmen legen ihre Bilanzen offen, heute war dies der Baukonzern HOCHTIEF, der mit einem Rekordauftragsbestand in den weiteren Jahresverlauf ging. Aktien von Fluggesellschaften rückten angesichts neuer Belastungen durch die isländische Aschewolke in den Anlegerfokus - der deutsche Branchenprimus Deutsche Lufthansa gab nach. Auch Autobauer gerieten am Montag in den Fokus, nachdem am Morgen bekannt wurde, dass die Zahl der Neuzulassungen in Europa im Monat April deutlich rückläufig war.
Die Veröffentlichung des New York Empire State Manufacturing Index brachte am Nachmittag keine zusätzlichen Handelsimpulse an die Parketts.
Der DAX stieg mit einem Abschlag von 0,42 Prozent bei 6.029,91 Punkten in den Handel ein, konnte die 6.000-er Marke damit aber verteidigen. Im Verlauf wurden grüne Vorzeichen erobert, am Nachmittag schrumpften die Aufschläge und die Standardwerte retteten nur noch ein kleines Plus von 0,17 Prozent auf 6.029,91 Punkte in den Feierabend. Gefragt waren unter anderem Aktien von Infineon, nachdem Spekulationen laut wurden, der US-Chipkonzern Intel habe Interesse an der Sparte für Mobilfunkchips des deutschen Konkurrenten.
Der TecDAX startete daneben mit einem Abschlag von 0,8 Prozent bei 766 Indexpunkten, pendelte über weite Strecken des Handelstages aber um seinen Vortagesstand. Am Nachmittag ging es abwärts, das Börsenbarometer schloss 0,82 Prozent schwächer bei 766,07 Zählern.
16:25 Uhr: Erstes Griechenland-Geld fließt am DienstagKreisen zufolge wird das hoch verschuldete Griechenland bereits am morgigen Dienstag die erste Tranche des milliardenschweren Hilfspakets von EU und IWF erhalten. Am Mittwoch muss das Land Altschulden in Milliardenhöhe zurückzahlen, die mit den Krediten beglichen werden sollen. Im Gesamtjahr sollen bis zu 35 Milliarden Euro nach Griechenland fließen, in den kommenden drei Jahren stehen bis zu 110 Milliarden Euro zur Verfügung.
15:49 Uhr: New York Times hält an Zielen festDer US-Medienkonzern The New York Times sieht sich für sein zweites Quartal auf Kurs. Wie das Unternehmen bestätigte, will man die Werbeumsätze im Print-Mediensegment zum ersten Jahresviertel leicht steigen. Im Gesamtjahr rechnet man angesichts gestiegener Materialkosten indes damit, dass man weniger Kosteneinsparungen erzielen kann, als bislang geplant.
15:36 Uhr: KfW Bank setzt positive Geschäftsentwicklung fortDie staatliche KfW-Bank hat auch im ersten Jahresviertel erneut gute Geschäfte gemacht und an ihr Rekordjahr 2009 angeknüpft. Von Januar bis März stieg der Überschuss um 57 Millionen auf 575 Millionen Euro. Der Konzern warnte aber davor, das erste Jahresviertel als Maßstab für das Gesamtjahr zu nehmen: Die konjunkturelle Lage bleibe fragil, die Kapitalmärkte unsicher.
15:30 Uhr: Wall Street startet kaum verändertDie US-Börsen steigen kaum verändert in die aktuelle Handelswoche ein. Meldungen von Konjunkturseite drücken auf die Stimmung in New York und verhindern einen ähnlichen Aufwärtstrend wie in Europa: Die Federal Reserve Bank of New York ermittelte für Mai 2010 eine deutliche Verschlechterung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So verringerte sich der New York Empire State Manufacturing Index auf 19,11 Punkte, während Volkswirte lediglich mit einem leichten Rückgang auf 30,00 Zähler gerechnet hatten. Im weiteren Verlauf könnten Daten vom US-Häusermarkt weitere Impulse liefern.
Auf Unternehmensseite stehen Automobilkonzerne im Fokus, nachdem der US-Autobauer General Motors im ersten Quartal die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geschafft hat. Zudem sorgt eine Übernahme für Gesprächsstoff: GLG Partners wird vom größten Hedgefonds Man Group aufgekauft. Der Käufer legt 4,50 Dollar je Aktie auf den Tisch, was einem Aufschlag von 55 Prozent auf den Schlusskurs vom Freitag bedeutet.
Der Dow Jones steigt mit einem Aufschlag von 0,0 Prozent bei 10.624 Punkten in den Handel ein. Die Technologiebörse Nasdaq Composite wird ebenfalls kaum verändert erwartet.
15:28 Uhr: Man Group kauft GLG PartnersDer britische Hedgefonds-Anbieter Man Group hat den US-Konkurrenten GLG Partners übernomen. Der Käufer legt für den Zukauf 4,50 Dollar je Aktie auf den Tisch, womit sich der Gesamtwert der Übernahmeofferte auf 1,6 Milliarden Dollar beläuft. Von der Transaktion erhofft sich der Käufer jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von rund 50 Millionen Dollar.



