DAX schließt leicht im Minus-- HSE24 verkauft -- ZEW-Index sinkt -- GM zahlt Teile des Kredits zurück -- VW-Vorzüge brechen ein -- BMW, LEONI, Tognum, Jenoptik, Aareal Bank im Fokus
Heute anstehende Termine:
- Japan: Leistungsbilanz September
- D: Verbraucherpreise Oktober
- D: Großhandelspreise Oktober
- D: Umsatz verarbeitendes Gewerbe September
- D: ZEW Konjunkturerwartung November
- Aareal Bank: Quartalszahlen
- AMB Generali: Quartalszahlen
- Bilfinger Berger: Quartalszahlen
- Credit Agricole: Quartalszahlen
- Fossil: Quartalszahlen
- GAGFAH: Quartalszahlen
- Grammer: Quartalszahlen
- Heidelberger Druck: Quartalszahlen
- JENOPTIK: Quartalszahlen
- LEONI: Quartalszahlen
- Patrizia Immobilien: Quartalszahlen
- R Stahl: Quartalszahlen
- RATIONAL: Quartalszahlen
- Rheinmetall: Quartalszahlen
- Unicredito: Quartalszahlen
- Vodafone: Quartalszahlen
Deutsche Börsen schließen leicht schwächer
Nach zunächst festem Start suchten die deutschen Börsen im weiteren Verlauf nach ihrer Richtung. Am Nachmittag drehte die Stimmung kurzzeitig, im weiteren Verlauf machten sich fehlende Impulse aber erneut bemerkbar - am Ende gab es kaum Veränderungen an den Kurstafeln. Daten von Wirtschaftsseite brachten kaum Bewegung an den Parketts: Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung hat einen stärker als erwarteten Rückgang des ZEW-Index bekannt gegeben. Die Anleger zeigten sich davon allerdings kaum beeindruckt. Weitere Konjunktursignale kamen vorbörslich - die Entwicklung der deutschen Verbraucherpreise fiel im Rahmen der Erwartungen aus. Im Fokus der Marktteilnehmer standen auf Unternehmensseite hierzulande zahlreiche Bilanzen aus der zweiten Reihe, darunter auch das Zahlenwerk des Druckmaschinenherstellers Heidelberger Druck, der es nicht aus den roten Zahlen schafft. Darüber hinaus haben auch Bilfinger Berger, LEONI, Tognum und die Aareal Bank ihre Bücher geöffnet.
Der DAX startete mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent in den Handel, pendelte im weiteren Verlauf aber um die Nulllinie. Nach einem kurzen Zwischenhoch gab der Leitindex seine Gewinne wieder ab und schloss mit einem leichten Abschlag von 0,1 Prozent bei 5.613 Punkten.
Der TecDAX notierte zum Handelsstart am Dienstag ebenfalls fester, konnte sich seit spätem Vormittag aber nicht mehr in der Gewinnzone halten und rutschte ab. Am Ende belief sich das Minus auf 1,0 Prozent - das Börsenbarometer schloss bei 753 Punkten.
17:16 Uhr: HSE24 geht an Beteiligungsgesellschaft
Der Homeshoppingsender HSE24 hat einen neuen Besitzer. Wie am Dienstag bekannt wurde, übernimmt die Beteiligungsgesellschaft AXA Private Equity die Tochter des insolventen Arcandor-Konzerns. Die Gläubiger hätten dem Verkauf zugestimmt, so Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg. Wieviel Geld im Rahmen der Transaktion fließt, wurde nicht bekannt. Aus Kreisen verlautete, dass der Kaufpreis sich im Rahmen dessen bewegen soll, was Arcandor selbst damals bezahlt hatte.
17:03 Uhr: GM zahlt Teile des Kredits zurück
Der US-Autobauer General Motors hat einen Teil des Überbrückungskredits für die deutsche Tochter Opel zurück gezahlt. Wie der Finanzvorstand des Europageschäfts, Enrico Digirolamo, mitteilte, wurden 200 Millionen Euro gezahlt, weitere 600 Millionen Euro stünden demnach noch aus. Diese sollen bis zum 30. November ebenfalls beglichen werden.
17:02 Uhr: Alcatel-Lucent streicht weiter
Der Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent hat weitere Stellenstreichungen angekündigt. Jeder zehnte Arbeitsplatz in Deutschland steht demnach zur Disposition - 450 der insgesamt 4.500 Stellen sollen hierzulande wegfallen. Genauere Angaben machte das Unternehmen diesbezüglich nicht. Ursprünglich war in Deutschland die Streichung von 358 Arbeitsplätzen geplant.
16:28 Uhr: Karstadt-Gläubiger stimmen Fortführung zu
Die Gläubiger der Warenhauskette Karstadt haben der Fortführung des Unternehmens am Dienstag zugestimmt. Der Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg will den Konzern als Ganzes erhalten, hatte aber am Vormittag bereits erklärt, dass sechs Häuser geschlossen werden müssen. Nun begebe man sich auf die Suche nach einem Investor, hieß es. Elf weitere Warenhäuser stehen zur Disposition und sind von der möglichen Schließung bedroht.
15:35 Uhr: US-Börsen starten etwas leichter
Die US-Börsen steigen mit leichten Verlusten in den zweiten Handelstag der Woche ein. Die Wall Street kann nicht an ihre Vortagesrallye anknüpfen - die Märkte legen eine Verschnaufpause ein. Kursbewegende Wirtschaftsdaten werden am Dienstag nicht erwartet, daher richtet sich das Hauptaugenmerk der Anleger erneut auf Unternehmensnachrichten. Auch von dieser Seite ist die Nachrichtenlage allerdings verhältnismäßig dünn. Der Spielekonzern Electronic Arts hatte am Vorabend für das zweite Quartal einen Verlust gemeldet und will zudem Stellen streichen. Darüber hinaus wurde der Kauf des Online-Spiele-Spezialisten Playfish bekannt gegeben.
Der Dow Jones startet nach dem Jahreshoch des Vortages etwas leichter in den Handel, ein deutlicher Abwärtssogg ist aber nicht zu erkennen. Die Technologiebörse Nasdaq Composite dürfte sich zum Start nur wenig bewegt zeigen.
- Japan: Leistungsbilanz September
- D: Verbraucherpreise Oktober
- D: Großhandelspreise Oktober
- D: Umsatz verarbeitendes Gewerbe September
- D: ZEW Konjunkturerwartung November
- Aareal Bank: Quartalszahlen
- AMB Generali: Quartalszahlen
- Bilfinger Berger: Quartalszahlen
- Credit Agricole: Quartalszahlen
- Fossil: Quartalszahlen
- GAGFAH: Quartalszahlen
- Grammer: Quartalszahlen
- Heidelberger Druck: Quartalszahlen
- JENOPTIK: Quartalszahlen
- LEONI: Quartalszahlen
- Patrizia Immobilien: Quartalszahlen
- R Stahl: Quartalszahlen
- RATIONAL: Quartalszahlen
- Rheinmetall: Quartalszahlen
- Unicredito: Quartalszahlen
- Vodafone: Quartalszahlen
Deutsche Börsen schließen leicht schwächer Nach zunächst festem Start suchten die deutschen Börsen im weiteren Verlauf nach ihrer Richtung. Am Nachmittag drehte die Stimmung kurzzeitig, im weiteren Verlauf machten sich fehlende Impulse aber erneut bemerkbar - am Ende gab es kaum Veränderungen an den Kurstafeln. Daten von Wirtschaftsseite brachten kaum Bewegung an den Parketts: Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung hat einen stärker als erwarteten Rückgang des ZEW-Index bekannt gegeben. Die Anleger zeigten sich davon allerdings kaum beeindruckt. Weitere Konjunktursignale kamen vorbörslich - die Entwicklung der deutschen Verbraucherpreise fiel im Rahmen der Erwartungen aus. Im Fokus der Marktteilnehmer standen auf Unternehmensseite hierzulande zahlreiche Bilanzen aus der zweiten Reihe, darunter auch das Zahlenwerk des Druckmaschinenherstellers Heidelberger Druck, der es nicht aus den roten Zahlen schafft. Darüber hinaus haben auch Bilfinger Berger, LEONI, Tognum und die Aareal Bank ihre Bücher geöffnet.
Der DAX startete mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent in den Handel, pendelte im weiteren Verlauf aber um die Nulllinie. Nach einem kurzen Zwischenhoch gab der Leitindex seine Gewinne wieder ab und schloss mit einem leichten Abschlag von 0,1 Prozent bei 5.613 Punkten.
Der TecDAX notierte zum Handelsstart am Dienstag ebenfalls fester, konnte sich seit spätem Vormittag aber nicht mehr in der Gewinnzone halten und rutschte ab. Am Ende belief sich das Minus auf 1,0 Prozent - das Börsenbarometer schloss bei 753 Punkten.
17:16 Uhr: HSE24 geht an BeteiligungsgesellschaftDer Homeshoppingsender HSE24 hat einen neuen Besitzer. Wie am Dienstag bekannt wurde, übernimmt die Beteiligungsgesellschaft AXA Private Equity die Tochter des insolventen Arcandor-Konzerns. Die Gläubiger hätten dem Verkauf zugestimmt, so Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg. Wieviel Geld im Rahmen der Transaktion fließt, wurde nicht bekannt. Aus Kreisen verlautete, dass der Kaufpreis sich im Rahmen dessen bewegen soll, was Arcandor selbst damals bezahlt hatte.
17:03 Uhr: GM zahlt Teile des Kredits zurückDer US-Autobauer General Motors hat einen Teil des Überbrückungskredits für die deutsche Tochter Opel zurück gezahlt. Wie der Finanzvorstand des Europageschäfts, Enrico Digirolamo, mitteilte, wurden 200 Millionen Euro gezahlt, weitere 600 Millionen Euro stünden demnach noch aus. Diese sollen bis zum 30. November ebenfalls beglichen werden.
17:02 Uhr: Alcatel-Lucent streicht weiterDer Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent hat weitere Stellenstreichungen angekündigt. Jeder zehnte Arbeitsplatz in Deutschland steht demnach zur Disposition - 450 der insgesamt 4.500 Stellen sollen hierzulande wegfallen. Genauere Angaben machte das Unternehmen diesbezüglich nicht. Ursprünglich war in Deutschland die Streichung von 358 Arbeitsplätzen geplant.
16:28 Uhr: Karstadt-Gläubiger stimmen Fortführung zuDie Gläubiger der Warenhauskette Karstadt haben der Fortführung des Unternehmens am Dienstag zugestimmt. Der Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg will den Konzern als Ganzes erhalten, hatte aber am Vormittag bereits erklärt, dass sechs Häuser geschlossen werden müssen. Nun begebe man sich auf die Suche nach einem Investor, hieß es. Elf weitere Warenhäuser stehen zur Disposition und sind von der möglichen Schließung bedroht.
15:35 Uhr: US-Börsen starten etwas leichterDie US-Börsen steigen mit leichten Verlusten in den zweiten Handelstag der Woche ein. Die Wall Street kann nicht an ihre Vortagesrallye anknüpfen - die Märkte legen eine Verschnaufpause ein. Kursbewegende Wirtschaftsdaten werden am Dienstag nicht erwartet, daher richtet sich das Hauptaugenmerk der Anleger erneut auf Unternehmensnachrichten. Auch von dieser Seite ist die Nachrichtenlage allerdings verhältnismäßig dünn. Der Spielekonzern Electronic Arts hatte am Vorabend für das zweite Quartal einen Verlust gemeldet und will zudem Stellen streichen. Darüber hinaus wurde der Kauf des Online-Spiele-Spezialisten Playfish bekannt gegeben.
Der Dow Jones startet nach dem Jahreshoch des Vortages etwas leichter in den Handel, ein deutlicher Abwärtssogg ist aber nicht zu erkennen. Die Technologiebörse Nasdaq Composite dürfte sich zum Start nur wenig bewegt zeigen.


