DAX schließt leicht im Plus -- US-Lagerbestände wachsen langsamer -- BMW baut US-Werk aus -- EZB lässt Leitzins unverändert -- Bund drückt Neuverschuldung 2011 -- Spanien, Commerzbank im Fokus
- D: Verbraucherpreise Dezember
- D: Großhandelspreise November
- EU: EZB Ratssitzung
- EU: Industrieproduktion November
- USA: Einzelhandel Dezember
- USA: Bloomberg Consumer Comfort Index
- USA: Lagerbestände November
- USA: Haushalt Dezember
- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe
- Chase Packaging Corp: Quartalszahlen
- Leading Brands Inc: Quartalszahlen
- SinnerSchrader AG: Quartalszahlen
- Stella International Holdings LtdShs : Quartalszahlen
- Südzucker AG (Suedzucker AG): Quartalszahlen
- Transnet Corp: Quartalszahlen
- United Bankshares Inc.: Quartalszahlen
- Washington Federal Inc.: Quartalszahlen
Euroschuldenkrise hält DAX-Anleger in SchachDer DAX ging kaum verändert zum Vortagesschlusskurs mit einem Plus von 0,09 Prozent bei 6.160,09 Punkten in den Tag und musste nach einem kräftigen Kurssprung seine Gewinne wieder deutlich reduzieren. Er schloss mit einem leichten Plus von 0,44 Prozent bei 6.179 Punkten.
Der TecDAX legte zum Start um 0,2 Prozent auf 715 Punkte zu und baute seine Eröffnungsgewinne weiter aus. Zum Handelsende erreichten die Techwerte einen Stand von 722 Zählern und ein Plus von 1,2 Prozent.
US-Konjunkturdaten, die schlechter ausgefallen waren als erwartet, sowie die Entscheidung der EZB, den Leitzins unverändert zu belassen, sorgten am Donnerstag für Gewinnabgaben im DAX, nachdem am Vormittag die gut verlaufene Auktion spanischer Anleihen für einen deutlichen Kurssprung gesorgt hatte. Die Papiere trafen am Markt auf eine starke Nachfrage und konnten zu moderaten Zinsen platziert werden. Auch Italien konnte sich anschließend am Geldmarkt zu guten Konditionen refinanzieren.
Mit Spannung erwarteten Anleger am Nachmittag die Ergebnisse der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB). Wie allgemein erwartet beließ die EZB den Leitzins auf dem historischen Tiefststand von 1,0 Prozent. Allerdings zogen am Euroschuldenhimmel schon wieder schwarze Wolken auf: Offenbar weigern sich einige private Gläubiger, insbesondere Hedgefonds, den Schuldenschnitt in Griechenland mitzutragen. Verhandlungen am Donnerstag mit dem Geschäftsführer des internationalen Bankenverbandes über den Schuldenschnitt liefen laut informierten Personen aber gut.
Der deutsche Energieriese E.ON drückt bei der geplanten Sanierung unterdessen auf die Tube und hat für Mitte des Jahres nun erste Massenentlassungen angekündigt.
22:05 Uhr: Dow-Jones zum Schluss im PlusDer Handel an der Wall Street zeigt sich wenig verändert. Nachdem Anleiheauktionen der Euro-Länder Italien und Spanien am Vormittag ausgesprochen gut verlaufen waren und für steigende Zuversicht unter den europäischen Anlegern gesorgt hatten. Negative Konjunkturdaten dämpften zunächst die Stimmung. So war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend stark angestiegen, währen der Umsatz im US-Einzelhandel nicht ganz so stark angezogen hatte wie erwartet.
Bei den Unternehmen steht der der Ölkonzern Chevron im Zentrum der Aufmerksamkeit. Das US-Unternehmen hatte für das vierte Quartal 2011 einen deutlich niedrigeren Gewinn ausweisen müssen, da Wartungsarbeiten und der Verkauf einer Raffinerie-Anlage die Produktion belastet hätten. Im Dow-Jones-Index erwies sich die Chevron-Aktie mit minus 2,6 Prozent als schwächster Wert.
Der Dow Jones beendete den Handel am Donnerstag mit einem Plus von 0,17 Prozent bei 12.471,02 Zählern.
Die Nasdaq Composite zog etwas kräftiger an und verteuerte sich um 0,51 Prozent auf 2.724,70 Punkte.
21:30 Uhr: CompuGroup Medical kauft in den Niederlanden zuDie CompuGroup Medical AG hat am Donnerstag einen Vertrag zur vollständigen Übernahme der niederländischen Microbais Werkmaatschappij B.V. abgeschlossen. Der Kaufpreis beträgt rund 15 Mio. Euro und wird aus Barmitteln und einem bestehenden Kreditrahmen finanziert. Zur Meldung
21:10 Uhr: Deutsche Bank wehrt sich gegen Vorwürfe bei Madoff-AnsprüchenIm Rechtsstreit um den Kauf von Entschädigungsansprüchen aus dem Schneeballsystem des Milliardenbetrügers Madoff hat die Deutsche Bank den Vorwurf des Vertragsbruchs zurückgewiesen. Zur Meldung
20:35 Uhr: Orangensaft von Coca-Cola enthält Fungizid-RückständeDer amerikanische Softdrink-Konzern Coca-Cola Co. hat aktuellen Presseberichten zufolge in Orangensaft Rückstände von einem Fungizid entdeckt. Zur Meldung
20:20 Uhr: Brenntag drohen Schadensersatzklagen im Silikon-Implantate-SkandalAktuellen Presseberichten zufolge drohen dem Chemiedistributeur Brenntag AG nach dem Skandal um gesundheitsschädliche Silikon-Implantate Schadensersatzforderungen in mehrstelliger Millionenhöhe. Zur Meldung
20:10 Uhr: Bundesregierung wird Wachstumsprognose senkenDie Bundesregierung wird laut einem Pressebericht kommende Woche ihre Konjunkturprognose für 2012 nach unten revidieren. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler plane in seinem am Mittwoch erscheinenden Jahreswirtschaftsbericht die Wachstumserwartungen von einem auf rund 0,75 Prozent zu senken. Zur Meldung
20:05 Uhr: Wall Street kaum verändertDer Handel an der Wall Street zeigt sich wenig verändert. Nachdem Anleiheauktionen der Euro-Länder Italien und Spanien am Vormittag ausgesprochen gut verlaufen waren und für steigende Zuversicht unter den europäischen Anlegern gesorgt hatten. Kurz vor US-Handelsstart dämpften jedoch Konjunkturdaten die gute Stimmung. So war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend stark angestiegen, währen der Umsatz im US-Einzelhandel nicht ganz so stark angezogen hatte wie erwartet.
Bei den Unternehmen steht der der Ölkonzern Chevron im Zentrum der Aufmerksamkeit. Das US-Unternehmen hatte für das vierte Quartal 2011 einen deutlich niedrigeren Gewinn ausweisen müssen, da Wartungsarbeiten und der Verkauf einer Raffinerie-Anlage die Produktion belastet hätten.
Der Dow Jones stand gegen 20.00 Uhr mit 12.446 Zählern marginal im Minus.
Die Nasdaq Composite zeigt sich freundlich und zieht um 0,3 Prozent auf 2.719 Punkte an.
18:46 Uhr: Harter Sparkurs soll Air France-KLM wieder auf Höhe bringenDie krisengeschüttelte Fluggesellschaft Air France-KLM will mit einem auf drei Jahre angelegten ehrgeizigen Sparplan wieder an Höhe gewinnen. Der Verwaltungsrat der Gruppe billigte am Donnerstagabend Pläne, die Einsparungen von mehr als einer Milliarde Euro vorsehen. Zur Meldung
18:31 Uhr: Douglas Holding: Aktie spannend auch ohne Übernahme-FantasienDerartige Schwankungen ist man von der Douglas-Aktie gar nicht gewohnt. Gestern noch brach der Kurs auf ein neues Jahrestief ein, nachdem das Unternehmen einen sehr mauen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr abgegeben hatte. Zur Meldung


