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aktualisiert: 25.06.2010 22:35

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DAX schließt mit Verlusten - Dow kaum verändert ins Wochenende -- Gestiegenes US-Verbrauchervertrauen wirkungslos -- Aufschläge für griechische Staatsanleihen erhöht -- BP, BMW, Boeing, Bauer im Fokus


Analysten drücken Daimler & VW. Euro verliert gegen Franken. KB Home enttäuscht. Beschwerden über iPhone 4. Oracle schlägt Erwartungen. Südzucker nach guten Zahlen gefragt. DIW: Deutsche Wirtschaftsaussichten verbessert. Berkeley verdient weniger. Deutsche Importpreise steigen stärker als erwartet. Europäischer Nutzfahrzeugmarkt erholt sich. Porsche: Neue Modellreihe? Q-Cells bekommt neuen AR-Vorsitzenden. RiM trotz überzeugender Bilanz unter Druck. Santander kauft Citi-Autokreditsparte.

Termine vom 25.06.10:
- D: DIW Konjunkturbarometer Juni
- JP: Verbraucherpreise Juni
- JP: Verbraucherpreise Tokio Mai
- USA: BIP 1. Quartal 2010 (endgültig)
- USA: Verbrauchervertrauen Uni Michigan Juni
- POLIS Immobilien : Hauptversammlung
- TAG Immobilien : Hauptversammlung

DAX geht mit Minus ins Wochenende - positive US-Konjunkturdaten verpuffen
Die deutschen Börsen gerieten am Freitag nach zunächst kaum verändertem Start deutlicher unter Druck. Hintergrund der Abschläge waren die erneut deutlich gestiegenen Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen, nachdem Spekulationen laut wurden, die EZB könnte den geplanten Kauf von Staatsanleihen verschuldeter Euro-Länder nicht konsequent umsetzen. Auch die Tatsache, dass das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) davon ausgeht, dass sich die deutsche Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal deutlich verbessern wird, brachte am Vormittag keine Kaufimpulse.
Am Nachmittag waren es US-Konjunkturdaten, die dem hiesigen Aktienmarkt kurzfristig auf die Beine halfen. Während das US-Wirtschaftswachstum nach unten korrigiert wurde, kamen positive Impulse von der Universität Michigan: Das US-Verbrauchervertrauen ist im Juni gestiegen. Die Verkäufer behielten jedoch bis zum Handelsende das Ruder in der Hand.
Für Bewegung auf Unternehmensseite sorgten einige Quartalsbilanzen. Allen voran hatte der US-Softwareriese Oracle mit seinem Zahlenwerk dank der Sun-Übernahme die Markterwartungen übertreffen können. Anteilsscheine des größten Konkurrenten SAP konnten davon aber nur zeitweise profitieren. Zudem hatte Europas größter Zuckerproduzent Südzucker überraschend Zahlen zum Erstquartal veröffentlicht und seine Jahresziele bekräftigt. Dies kam am Markt gut an - Aktien des Unternehmens gehörten zu den Anlegerlieblingen.

Der DAX stieg mit einem leichten Plus von 0,15 Prozent bei 6.116,23 Punkten in den Handel ein und pendelte im weiteren Verlauf um die Nulllinie. Nach einem Zwischenstopp in der Gewinnzone gab der Leitindex zwischenzeitlich deutlich nach und rutschte unter 6.100 Punkte. Auch die positiven Daten zum US-Verbrauchervertrauen brachten keine dauerhafte Entlastung. Aktien von Autobauern sackten ans Indexende und lasteten auf dem Gesamtmarkt - Analystenkommentare waren hier der Hauptbelastungsfaktor. Der DAX verliert zum Handelsschluss 0,73 Prozent und fällt auf 6.040,60 Punkte.


Der TecDAX gewann zum Start 0,2 Prozent auf 760 Indexpunkte und baute seine Gewinne anfangs leicht aus. Am Ende rutschen aber auch die Technologiewerte mit 0,9 Prozent ins Minus. Der Index beendet den Handel bei 752 Zählern.

22:30 Uhr: Wall Street uneinheitlich - Dow kaum verändert ins Wochenende
An den US-Börsen kehrte nach den deutlichen Vortagesverlusten am letzten Handelstag der Woche wieder etwas Ruhe ein. Die Märkte pendelten über weite Strecken um ihren Vortagesschlussstand und verabschiedeten sich schlußendlich auch nur wenig bewegt aus der Woche. In den USA sorgte der Gesetzesentwurf zur Neuregulierung der Finanzmärkte für Unsicherheit. Er sieht die Schaffung einer Verbraucherschutzbehörde sowie eine schärfere Kontrolle der Marktakteure vor.
Auf Konjunkturseite standen die endgültigen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt für das erste Quartal an. Das Handelsministerium hat den endgültigen Wert von 3,0 auf 2,7 Prozent herunter korrigiert – allerdings ohne große Auswirkung auf den Handel. Zeitweise positiv wirkte sich unterdessen die Nachricht aus, dass sich die Stimmung der US-Verbraucher laut der Universität Michigan im Juni 2010 verbessert. So sich der Gesamtindex auf 76,0 Punkte (vorläufig: 75,5 Punkte). Volkswirte waren von einem Wert von 75,5 Punkten ausgegangen. Im Vormonat wurde ein Stand von 73,6 Punkten ausgewiesen. Dauerhafte Kaufimpulse gingen von der Wirtschaftsnachricht aber nicht aus.
Auf Unternehmensseite machte Oracle mit durchweg guten Zahlen auf sich aufmerksam. Auch dank der Übernahme des Serverkonzerns Sun konnte das Unternehmen die Erlöse um 39 Prozent auf 9,51 Milliarden US-Dollar erhöhen. Die Aktie des Konzerns gehörte zu den Tagesgewinnern. Einen massiven Einbruch mußten daneben Titel des Blackberryherstellers Research in Motion (RiM) hinnehmen. Trotz guter Bilanzzahlen zeigten sich die Anleger nicht überzeugt.

Der Dow Jones verlor am Ende 0,09 Prozent auf 10.143,81 Punkte. Die Nasdaq Composite verabschiedete sich 0,27 Prozent fester bei 2.223,48 Punkten aus der Handelswoche.

18:59 Uhr: Hymer hebt Gewinnziel an
Der Wohnmobilhersteller Hymer zeigt sich für seine Ergebnisentwicklung im Gesamtjahr zuversichtlicher. Bis Ende August rechnet man nun mit Erlösen über dem Vorjahreswert. Zudem will man vor Steuern und Einmalaufwendungen im mittleren einstelligen Millionenbereich Geld verdienen. Bislang hatte man nur ein ausgeglichenes Ergebnis in Aussicht gestellt.

17:22 Uhr: Euro auf Rekordtief zum Schweizer Franken
Der Euro fiel zum Schweizer Franken erstmals unter die Marke von 1,35. Zuletzt wurde der Euro mit 1,3468 Franken gehandelt. Die Währung der Schweizer gilt bei Anlegern als sicherer Hafen.

16:03 Uhr: US-Verbrauchervertrauen steigt
Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Juni 2010 verbessert. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universität Michigan vom Freitag. So stieg der Gesamtindex auf 76,0 Punkte (vorläufig: 75,5 Punkte). Volkswirte waren von einem Wert von 75,5 Punkten ausgegangen. Im Vormonat wurde ein Stand von 73,6 Punkten ausgewiesen.

15:35 Uhr: Anleger unentschlossen – Wall Street wartet auf Konjunkturdaten
In den USA sorgt der Gesetzesentwurf zur Neuregulierung der Finanzmärkte für Unsicherheit. Er sieht die Schaffung einer Verbraucherschutzbehörde sowie eine schärfere Kontrolle der Marktakteure vor. Dow Jones & Co zeigen sich zu Handelsbeginn richtungslos und pendeln um den Kursstand des Vortages.
Auf Konjunkturseite standen die endgültigen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt für das erste Quartal an. Das Handelsministerium hat den endgültigen Wert von 3,0 auf 2,7 Prozent herunter korrigiert – allerdings ohne große Auswirkung auf den Handel.
Gespannt warten die Finanzakteure nun auf die später anstehenden Werte der University of Michigan zum US-Verbrauchervertrauen. Volkswirte rechnen mit einem leichten Anstieg auf 75,50 Punkte. Auf Unternehmensseite machte Oracle mit durchweg guten Zahlen auf sich aufmerksam. Auch dank der Übernahme des Serverkonzerns Sun konnte das Unternehmen die Erlöse um 39 Prozent auf 9,51 Milliarden US-Dollar erhöhen. Die Aktie des Konzerns zählt zum Handelsstart zu den Gewinnern.

Der Dow Jones eröffnet mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent bei 10.176 Punkten. Die Nasdaq Composite notiert zum Start etwas fester.

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