DAX schließt mit kräftigen Gewinnen klar über 7.000 -- ISM-Einkaufsmanagerindex legt zu und beflügelt Wall Street -- Q-Cells, Microsoft, Carl Zeiss Meditec, Phoenix Solar und Illumina im Fokus
- D: Einkaufsmanagerindex März
- EU: Einkaufsmanagerindex Eurozone März
- EU: Arbeitslosenquote Februar
- F: Einkaufsmanagerindex März
- GB: CIPS Einkaufsmanagerindex März
- JP: TANKAN-Bericht März
- USA: Bauausgaben Februar
- USA: ISM-Einkaufsmanagerindex März
- Barry Callebaut AG (N): Pressekonferenz
- DIC Asset AG: Analystentreffen
- GB Group plc: Quartalszahlen
- Nordex AG: Bilanzpressekonferenz
- Salzgitter: Analystentreffen
- The Talbots Inc.: Quartalszahlen
DAX lässt 7.000er-Marke erneut hinter sich Der DAX gewann zum Wochenauftakt 1,58 Prozent und schloss bei einem Stand von 7.057 Punkten. Auslöser für den letzten Kursanstieg könnten Berichte gewesen sein, wonach die Beteiligung am griechischen Anleihentausch mittlerweile bei 97 Prozent liegt.
Der TecDAX beendet den Handel mit einem Plus von 1,0 Prozent bei 798 Punkten.
Die nun beginnende Karwoche gilt unter Experten zusammen mit der Woche vor Weihnachten als die Umsatzschwächste im gesamten Börsenjahr. Bei dünner Nachrichtenlage konnte der deutsche Leitindex mit einem Plus von 0,36 Prozent bei 6.973,99 Punkten in den Handel starten. Stützend wirkten anfangs noch gute Konjunkturdaten aus China. Auch ein unerwartet deutlicher Anstieg des ISM-Einkaufsmanagerindex verhalf dem DAX am Montagnachmittag zu deutlichen Gewinnen.
Ein neues Rekordtief sahen daneben Q-Cells, nachdem der Plan, die Schulden durch einen Tausch der Anleihen in Aktien umzuwandeln, gescheitert ist. Am Nachmittag wurde schließlich auch bekannt, dass das Solarunternehmen einen Insolvenzantrag gestellt hat.
22:00 Uhr: New York mit Gewinnen - Konjunkturdaten heben StimmungDie Wall Street hat am Montag im Handelsverlauf nach einem schleppenden Beginn Gewinne verzeichnet. Händler verwiesen auf die im März überraschend deutlich verbesserte Stimmung der Industrie-Einkaufsmanager als Grund für die Entwicklung. Der Dow Jones Industrial legte zuletzt um 0,4 Prozent auf 13.264,49 Punkte zu. Erst am Freitag hatte der Dow am letzten Tag des Quartals den besten Jahresstart seit 1998 perfekt gemacht. Der breiter gefasste S&P 500 gewann am Montag 0,74 Prozent auf 1.418,89 Punkte. An der Börse Nasdaq stieg der NASDAQ Composite um 0,91 Prozent auf 3.119,70 Punkte. Der Auswahlindex NASDAQ 100 gewann 1,06 Prozent auf 2.784,42 Punkte. Zur Meldung
20:58 Uhr: Illumina lehnt angehobene Roche-Offerte ab
Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat sich im Ringen um die Übernahme der US-Gentechnikfirma Illumina abermals eine Abfuhr eingehandelt. Illumina wies auch die in der vergangenen Woche angehobene Übernahmeofferte von Roche zurück. Der Verwaltungsrat habe das Gebot von 51 US-Dollar je Illumina-Aktie unisono abgelehnt, teilte Illumina am Montag in San Diego mit. Zur Meldung
20:54 Uhr: Carl Zeiss Meditec: Vorläufige UmsatzzahlenDer Medizintechnikanbieter Carl Zeiss Meditc hat am Montag vorläufige Zahlen zum ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs bekannt gegeben. Der Umsatz wurde auf rund 432 Mio. Euro beziffert, was einem Wachstum von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Auch beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern wird mit einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Zur Meldung
20:03 Uhr: Wall Street sehr festDie wichtigsten Indizes an der Wall Street zeigen sich am Montagmittag New Yorker Zeit angesichts überraschend positiver Konjunkturdaten in Form des ISM-Index deutlich fester. Die anfänglichen Kursverluste können so eindeutig hinter sich gelassen werden. Der Dow Jones gewinnt aktuell 0,5 Prozent auf 13.282 Punkte, während der NASDAQ Composite 0,8 Prozent auf 3.117 Zähler zulegt. Der S&P 500 tendiert im Mittagshandel um 0,8 Prozent fester bei 1.420 Punkten. Zur Meldung

17:49 Uhr: Dekabank-Chef Waas muss seinen Hut nehmen
Dekabank-Vorstandschef Franz Waas muss völlig überraschend seinen Hut nehmen. Der Verwaltungsrat des Fondsdienstleisters der Sparkassen berief Waas am Montag mit sofortiger Wirkung von seinem Posten ab und entband ihn von allen Aufgaben.
Zur Meldung
17:35 Uhr: Staat nimmt Milliarden an den Zapfsäulen einDie Rekordstände versetzen die Politik in Alarmbereitschaft, der Staat kassiert an der Zapfsäule aber kräftig mit: 2011 nahm der Fiskus 35,6 Milliarden Euro an Steuern ein, wie nach dpa-Informationen aus den detaillierten Zahlen des Haushaltsabschlusses für 2011 hervorgeht. Zur Meldung
17:10 Uhr: Poker um Bundesliga-Rechte: Angebote von Sky und TelekomIm Rennen um die Übertragungsrechte der Fußball-Bundesliga haben die Deutsche Telekom und der Pay-TV-Sender Sky Deutschland ihre Angebote bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) eingereicht. Am Montag lief zur symbolischen Bundesliga-Anstoßzeit 15.30 Uhr die Frist zur Abgabe von Angeboten fürs Pay-TV ab. Zur Meldung
17:00 Uhr: ThyssenKrupp vor Verkauf zweier AutomobilspartenDer Stahl- und Technologiekonzern ThyssenKrupp biegt beim Verkauf zweier Automobilzulieferer-Sparten offenbar auf die Zielgerade ein und könnte dabei rund eine halbe Milliarde Euro einnehmen. Zur Meldung
16:46 Uhr: Ökonomen warnen vor Konjunktur-Rückschlag durch hohe BenzinpreiseÖkonomen in Deutschland befürchten angesichts der hohen Benzinpreise einen Konjunktureinbruch und haben von der Politik Gegenmaßnahmen gefordert. "Ein hoher Ölpreis ist in der Tat Gift für die gesamte Volkswirtschaft", sagte die Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Claudia Kemfert. Zur Meldung
16:30 Uhr: IAG-Tochter Iberia will Pilotenstreik gerichtlich verbieten lassenDie spanische Fluggesellschaft Iberia will einen Streik ihrer Piloten gerichtlich verbieten lassen. Dies sieht ein Klagegesuch vor, das das Unternehmen am Montag beim Nationalen Gerichtshof in Madrid einreichte. Zur Meldung
16:07 Uhr: USA: Bauausgaben sinken überraschendIn den USA haben die Bauausgaben im Februar überraschend gesunken. Im Monatsvergleich seien die Ausgaben um 1,1 Prozent zurückgegangen, teilte das US-Handelsministerium am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet. Zur Meldung


