DAX schließt über 6.300 -- Wall Street endet etwas höher -- Wells Fargo meldet Rekordgewinn -- Schuldenkrise belastet Citigroup -- Infos zum Facebook-IPO -- EADS, METRO im Fokus
- D: Großhandelspreise November
- EU: Inflation Dezember
- GB: Verbraucherpreise Dezember
- JP: Dienstleistungsindex November
- USA: Empire State Manufacturing IndexJanuar
- Barry Callebaut AG: Sonstige
- Citigroup Inc.: Quartalszahlen
- Groupon: Quartalszahlen
- IG Group Holdings plc: Quartalszahlen
- Rio Tinto plc: Quartalszahlen
- Wells Fargo & Co.: Quartalszahlen
DAX trotz Abwertung des EFSF deutlich festerDer DAX eröffnete mit einem starken Plus von 1,35 Prozent bei 6.302 Punkten und schloss 1,82 Prozent fester bei 6.332,93 Zählern.
Der TecDAX stieg zur Eröffnung um 0,5 Prozent auf 729 Punkte und beendete den Handel 1,0 Prozent im Plus bei 732 Zählern.
Wie bereits am Vortag ließen sich die Märkte nicht von der Abstufung des Euro-Rettungsfonds EFSF beeindrucken - der deutsche Aktienmarkt ging mit satten Gewinnen in den Dienstagshandel. Für gute Stimmung sorgten Nachrichten über das Wirtschaftswachstum in China, die bereits an den asiatischen Börsen auf Kauflaune gesorgt hatten. Zwar ist das Wirtschaftswachstum mit 8,9 Prozent im vierten Quartal auf den niedrigsten Stand seit zweieinhalb Jahren gefallen - Experten hatten allerdings mit einem stärkeren Rückgang gerechnet. Auch eine gut verlaufene Auktion spanischer Staatsanleihen und die aktuellen ZEW-Konjunkturerwartungen stützen die Märkte.
Am Vortag hatte S&P das Rating für den EFSF auf AA+ gesenkt. Nach der Herabstufung von Frankreich und Österreich war dieser Schritt am Markt aber allgemein erwartet worden. Politiker betonen, dass der Euro-Rettungsfonds aber dennoch weiter handlungsfähig sei und über ausreichende Mittel verfüge.
Daneben sieht Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, weitere Risiken im europäischen Bankensystem und fordert daher eine Teilverstaatlichung von Europas Banken. Hüther fordert, alle systemrelevanten Banken, darunter auch die Deutsche Bank, in Europa dazu zu verpflichten, Staatsgeld gegen eine Staatsbeteiligung anzunehmen.
22:05 Uhr: Dow und Nasdaq schließen im PlusNach einem Feiertag hat sich der US-Aktienmarkt am Dienstag zum Auftakt der Handelswoche fester gezeigt. Nachdem am vergangenen Freitag bereits zur Handelszeit die Gerüchte um eine Herabstufung europäischer Staaten durch die Ratingagentur Standard & Poor's Form angenommen hatten, hatte der Markt Börsianern zufolge bereits den größten Teil der Nachrichten verarbeitet. Angesichts der Hoffnung auf eine expansivere Geldpolitik in China konnten die Aktien in New York zulegen.
Bei den US-Großbanken zeichnet sich unterdessen ein zwiespältiges Bild ab. Während die Citigroup unter der Schuldenkrise leidet und deshalb im vierten Quartal mit Gewinneinbußen kämpfen musste, konnte der Konkurrent Wells Fargo im Jahr 2011 sogar ein Rekordergebnis verbuchen.
Der Dow Jones schloss um 0,5 Prozent höher auf 12.482 Zählern.
Auch der Nasdaq Composite legte zu und beendete den Handelstag um 0,6 Prozent höher auf 2.728 Punkten.
21:20 Uhr: Kraft Foods erhöht Ausblick und kündigt Stellenabbau anDer amerikanische Lebensmittelkonzern Kraft Foods Inc. hat am Dienstag seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2011 erhöht. Zudem wurde im Zusammenhang mit der angekündigten Aufspaltung ein Stellenabbau von rund 1.600 Stellen in Nordamerika angekündigt. Zur Meldung
20:30 Uhr: Commerzbank will Eurohypo nicht beim Staat abladenDie Commerzbank AG hat offenbar frühere Pläne zur Auslagerung der Eurohypo verworfen. Stattdessen will sie nun ihre Immobilien- und Staatsfinanzierungstochter in den Konzern integrieren, wie Dow Jones Newswires aus Koalitions- und Finanzkreisen erfuhr. Zur Meldung
20:20 Uhr: Facebook - Infos zum Milliarden-Börsengang auf einen BlickDer geplante Börsengang von Facebook wird wohl milliardenschwer und sechs mal größer als der von Google. Alles zum Mega-IPO als Übersichtsgrafik. Zur Meldung
20:15 Uhr: RWE stockt Geldreserven aufDer Energiekonzern RWE(RWE) hat seine Geldreserven um mehr als 720 Millionen Euro aufgestockt. Zur Meldung
20:05 Uhr: Wall Street solide im PlusGute Daten aus Asien, der EU und auch vom Heimatmarkt geben den Händlern zum heutigen US-Börsenstart Kaufargumente an die Hand.
So ist der Empire State Manufacturing Index im Januar von 9,5 Zählern im Vormonat auf 13,5 Punkte gestiegen. Volkswirte hatten mit einem deutlich geringeren Anstieg gerechnet. Daneben hatte der europäische Rettungsschirm EFSF trotz der Bonitätsabwertung durch S&P heute keine Probleme am Markt neue Milliarden zu günstigen Zinssätzen aufzunehmen.
Bei den US-Großbanken zeichnet sich unterdessen ein zwiespältiges Bild ab. Während die Citigroup unter der Schuldenkrise leidet und deshalb im vierten Quartal mit Gewinneinbußen kämpfen musste, konnte der Konkurrent Wells Fargo im Jahr 2011 sogar ein Rekordergebnis verbuchen.
Der Dow Jones legte bis 20.00 Uhr um 0,7 Prozent auf 12.514 Zähler zu.
Auch der Nasdaq Composite zeigt sich im ebenfalls freundlich und zieht um 1,0 Prozent auf 2738 Zähler an.
19:00 Uhr: Gazprom kommt einigen Versorgern mit Preisreduzierung entgegenDer russische Erdgasförderer Gazprom entschärft den lang andauernden Streit mit einigen seiner europäischen Großabnehmer. Wegen der "Marktbedingungen" werde der Preis für einige Gasimporteure in Europa verringert, kündigte der russische Konzern an. Zur Meldung
18:50 Uhr: POSCO: Gewinn im Gesamtjahr 2011 rückläufigDie südkoreanische POSCO (POSCO (Spons ADRS)), einer der weltweit größten Stahlhersteller, meldete am Dienstag, dass ihr Gewinn im Gesamtjahr 2011 deutlich zurückgegangen ist, was auf rückläufige Stahlpreise und eine schwächere Nachfrage zurückzuführen ist. Zur Meldung
18:06 Uhr: BHP Billiton will sein kanadisches Kali selbst vermarktenDer australische Bergbaukonzern BHP Billiton wird wohl in Kanada nicht der Marketingagentur Canpotex zu kooperieren. Zur Meldung


