DAX schließt unter 6.200 -- US-Öllagerbestände gestiegen -- Boeing enttäuscht -- Eni erhöht Überschuss -- Infineon mit sattem Ergebnis -- Deutsche Börse, KUKA, Fresenius im Fokus
Termine vom 28.07.10:
- D: DIW Konjunkturbarometer Juli
- D: Verbraucherpreise und HVPI Juli
- USA: MBA Hypothekenanträge Woche
- USA: Aufträge langlebiger Güter Juni
- USA: Einzelhandelsumsatz Juni
- USA: EIA US-Öllagerbestände
- Advantest: Quartalszahlen
- ArcelorMittal: Quartalszahlen
- British American Tobacco: Quartalszahlen
- Centrica: Quartalszahlen
- Coca-Cola Enterprises: Quartalszahlen
- Comcast: Quartalszahlen
- ConocoPhillips: Quartalszahlen
- Eastman Kodak: Quartalszahlen
- Endesa: Quartalszahlen
- Eni: Quartalszahlen
- Infineon: Quartalszahlen
- Krones: Quartalszahlen
- Logitech: Quartalszahlen
- MorphoSys: Quartalszahlen
- Peugeot: Quartalszahlen
- Pirelli : Quartalszahlen
- Telefónica O2: Quartalszahlen
- Boeing: Quartalszahlen
- Vale: Quartalszahlen
- Visa: Quartalszahlen
- Vossloh: Quartalszahlen
- Wincor Nixdorf: Quartalszahlen
Verluste: DAX schließt im Minus
Nach bereits fünf Gewinntagen in Folge standen die Zeichen beim DAX zum Handelsstart am Mittwoch zunächst auf grün. Mit positiven Quartalsbilanzen im Rücken stiegen die Anleger vermehrt in den Markt ein. Asiens Börsen legten zudem mit Aufschlägen vor. Schlechte Nachrichten von der US-Konjunkturfront ließen den Leitindex gegen Nachmittag aber ins Minus abdrehen. Am Vorabend hatte nachbörslich die Deutsche Börse AG ihre Zahlen für das zweite Jahresviertel vorgelegt und mit einem geringeren Gewinnrückgang als erwartet aufgetrumpft. Am Morgen folgte Infineon mit einem stark belebten Geschäft - der Gewinn des Chipherstellers stieg um satte 60 Prozent. Auch aus der zweiten Reihe wurden Zahlenwerke vorgestellt. Während Wincor Nixdorf mit seinem Gewinn enttäuschte und weiter keine Belebung des Geschäfts sieht, hatte Vossloh nach starken Zahlen die Jahresprognose angehoben.
Konjunkturell sollte laut DIW im zweiten Quartal die konjunkturelle Dynamik ihren vorläufigen Höchststand erreicht haben. Für das dritte Quartal signalisierte das DIW-Konjunkturbarometer eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums auf 0,5 Prozent.
Der DAX zeigte sich zur Eröffnung um 0,5 Prozent fester bei 6.238 Punkten und setzte sich weiter deutlich über der 6.200er-Marke ab. Zum Nachmittag rutschte der Leitindex dann ins Minus - schlechte US-Konjunkturnachrichten belasteten einmal mehr die Stimmung der Händler. Der DAX schließt mit einem Verlust von 0,46 Prozent bei 6.178,94 Punkten.
Der TecDAX legte zum Start 0,2 Prozent auf 789 Zähler zu und präsentierte sich zunächst fester. Doch schon am Vormittag ging den Techwertekäufern die Puste aus. Der Index ging auf Tauchstation und verlor 0,7 Prozent auf 781 Zähler.
16:35 Uhr: US-Öllagerbestände gestiegen
Die Energy Information Administration (EIA) meldet für diese Woche einen Anstieg der Rohöllagerbestände von 7,3 Millionen Barrel. Auch die gelagerte Menge an Destillaten, wie Diesel und Benzin, ist gestiegen.
15:40 Uhr: Sprint Nextel kommt nicht aus der Verlustzone
Der drittgrößte US-Mobilfunkanbieter Sprint Nextel hat im zweiten Quartal erneut rote Zahlen geschrieben. Unterm Strich stand bei dem Konzern ein Verlust von 760 Millionen Dollar - fast doppelt so viel wie vor einem Jahr. Damals hatte Sprint von einer Steuergutschrift profitiert. Auch die Umsätze schrumpften auf 8,025 Milliarden Dollar.
15:35 Uhr: ConocoPhillips erzielt Milliardengewinn
Der US-Ölkonzern ConocoPhillips konnte im zweiten Quartal die Erwartungen der Analysten schlagen. Das Unternehmen verdiente, nach 0,86 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum, 4,16 Milliarden Dollar und konnte damit den Gewinn fast verfünffachen. Der Konzern kündigte zudem an, dass man sich von Anteilen am russischen Ölkonzerns LUKoil Oil Company trennen wolle. Bis zum Herbst diesen Jahres werde die Transaktion in Höhe von 3,44 Milliarden Dollar abgeschlossen sein.
15:31 Uhr: Wall Street – Anleger noch unentschlossen
Zur Wochenmitte können sich die Anleger an der Wall Street noch nicht klar für eine Richtung entscheiden: Kaufen oder Verkaufen? - Die heutigen Meldungen zu den Quartalsbilanzen der US-Unternehmen sind eher durchwachsen. So enttäuscht zum Beispiel der Flugzeugbauer Boeing mit geringerem Umsatz und schrumpfenden Gewinnen. Der US-Fotokonzern Eastman Kodak meldet sogar Verluste. Diese haben sich zwar verringert, aber von einem Plus ist man noch ein gutes Stück entfernt. Und auch der größte US-Kabelnetzbetreiber Comcast musste im abgelaufenen Quartal Einbußen bei Umsatz und Gewinn ausweisen.
Auch auf Konjunkturseite kommen wenig tröstliche Neuigkeiten für die Anleger. Die US-Auftragseingänge langlebiger Güter sind im Juni weiter zurückgegangen – nach 0,8 Prozent im Vormonat nun um weitere 1,0 Prozent.
Der Dow Jones startet fast unverändert mit einem leichten Minus von 0,1 Prozent bei 10.530 Punkten.
Auch die Nasdaq Composite eröffnet etwas schwächer.
15:05 Uhr: Coca-Cola Enterprises steigert Gewinn
Das größte Getränkeabfüllunternehmen von Softdrink-Riese Coca-Cola, Coca-Cola Enterprises, konnte im zweiten Quartal die Erwartungen der Analysten klar übertreffen. Der Konzern verdiente 356 Millionen Dollar, nach 313 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz nahm dagegen um 0,5 Prozent auf 5,88 Milliarden Dollar ab.
- D: DIW Konjunkturbarometer Juli
- D: Verbraucherpreise und HVPI Juli
- USA: MBA Hypothekenanträge Woche
- USA: Aufträge langlebiger Güter Juni
- USA: Einzelhandelsumsatz Juni
- USA: EIA US-Öllagerbestände
- Advantest: Quartalszahlen
- ArcelorMittal: Quartalszahlen
- British American Tobacco: Quartalszahlen
- Centrica: Quartalszahlen
- Coca-Cola Enterprises: Quartalszahlen
- Comcast: Quartalszahlen
- ConocoPhillips: Quartalszahlen
- Eastman Kodak: Quartalszahlen
- Endesa: Quartalszahlen
- Eni: Quartalszahlen
- Infineon: Quartalszahlen
- Krones: Quartalszahlen
- Logitech: Quartalszahlen
- MorphoSys: Quartalszahlen
- Peugeot: Quartalszahlen
- Pirelli : Quartalszahlen
- Telefónica O2: Quartalszahlen
- Boeing: Quartalszahlen
- Vale: Quartalszahlen
- Visa: Quartalszahlen
- Vossloh: Quartalszahlen
- Wincor Nixdorf: Quartalszahlen
Verluste: DAX schließt im MinusNach bereits fünf Gewinntagen in Folge standen die Zeichen beim DAX zum Handelsstart am Mittwoch zunächst auf grün. Mit positiven Quartalsbilanzen im Rücken stiegen die Anleger vermehrt in den Markt ein. Asiens Börsen legten zudem mit Aufschlägen vor. Schlechte Nachrichten von der US-Konjunkturfront ließen den Leitindex gegen Nachmittag aber ins Minus abdrehen. Am Vorabend hatte nachbörslich die Deutsche Börse AG ihre Zahlen für das zweite Jahresviertel vorgelegt und mit einem geringeren Gewinnrückgang als erwartet aufgetrumpft. Am Morgen folgte Infineon mit einem stark belebten Geschäft - der Gewinn des Chipherstellers stieg um satte 60 Prozent. Auch aus der zweiten Reihe wurden Zahlenwerke vorgestellt. Während Wincor Nixdorf mit seinem Gewinn enttäuschte und weiter keine Belebung des Geschäfts sieht, hatte Vossloh nach starken Zahlen die Jahresprognose angehoben.
Konjunkturell sollte laut DIW im zweiten Quartal die konjunkturelle Dynamik ihren vorläufigen Höchststand erreicht haben. Für das dritte Quartal signalisierte das DIW-Konjunkturbarometer eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums auf 0,5 Prozent.
Der DAX zeigte sich zur Eröffnung um 0,5 Prozent fester bei 6.238 Punkten und setzte sich weiter deutlich über der 6.200er-Marke ab. Zum Nachmittag rutschte der Leitindex dann ins Minus - schlechte US-Konjunkturnachrichten belasteten einmal mehr die Stimmung der Händler. Der DAX schließt mit einem Verlust von 0,46 Prozent bei 6.178,94 Punkten.
Der TecDAX legte zum Start 0,2 Prozent auf 789 Zähler zu und präsentierte sich zunächst fester. Doch schon am Vormittag ging den Techwertekäufern die Puste aus. Der Index ging auf Tauchstation und verlor 0,7 Prozent auf 781 Zähler.
16:35 Uhr: US-Öllagerbestände gestiegenDie Energy Information Administration (EIA) meldet für diese Woche einen Anstieg der Rohöllagerbestände von 7,3 Millionen Barrel. Auch die gelagerte Menge an Destillaten, wie Diesel und Benzin, ist gestiegen.
15:40 Uhr: Sprint Nextel kommt nicht aus der VerlustzoneDer drittgrößte US-Mobilfunkanbieter Sprint Nextel hat im zweiten Quartal erneut rote Zahlen geschrieben. Unterm Strich stand bei dem Konzern ein Verlust von 760 Millionen Dollar - fast doppelt so viel wie vor einem Jahr. Damals hatte Sprint von einer Steuergutschrift profitiert. Auch die Umsätze schrumpften auf 8,025 Milliarden Dollar.
15:35 Uhr: ConocoPhillips erzielt MilliardengewinnDer US-Ölkonzern ConocoPhillips konnte im zweiten Quartal die Erwartungen der Analysten schlagen. Das Unternehmen verdiente, nach 0,86 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum, 4,16 Milliarden Dollar und konnte damit den Gewinn fast verfünffachen. Der Konzern kündigte zudem an, dass man sich von Anteilen am russischen Ölkonzerns LUKoil Oil Company trennen wolle. Bis zum Herbst diesen Jahres werde die Transaktion in Höhe von 3,44 Milliarden Dollar abgeschlossen sein.
15:31 Uhr: Wall Street – Anleger noch unentschlossenZur Wochenmitte können sich die Anleger an der Wall Street noch nicht klar für eine Richtung entscheiden: Kaufen oder Verkaufen? - Die heutigen Meldungen zu den Quartalsbilanzen der US-Unternehmen sind eher durchwachsen. So enttäuscht zum Beispiel der Flugzeugbauer Boeing mit geringerem Umsatz und schrumpfenden Gewinnen. Der US-Fotokonzern Eastman Kodak meldet sogar Verluste. Diese haben sich zwar verringert, aber von einem Plus ist man noch ein gutes Stück entfernt. Und auch der größte US-Kabelnetzbetreiber Comcast musste im abgelaufenen Quartal Einbußen bei Umsatz und Gewinn ausweisen.
Auch auf Konjunkturseite kommen wenig tröstliche Neuigkeiten für die Anleger. Die US-Auftragseingänge langlebiger Güter sind im Juni weiter zurückgegangen – nach 0,8 Prozent im Vormonat nun um weitere 1,0 Prozent.
Der Dow Jones startet fast unverändert mit einem leichten Minus von 0,1 Prozent bei 10.530 Punkten.
Auch die Nasdaq Composite eröffnet etwas schwächer.
15:05 Uhr: Coca-Cola Enterprises steigert GewinnDas größte Getränkeabfüllunternehmen von Softdrink-Riese Coca-Cola, Coca-Cola Enterprises, konnte im zweiten Quartal die Erwartungen der Analysten klar übertreffen. Der Konzern verdiente 356 Millionen Dollar, nach 313 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz nahm dagegen um 0,5 Prozent auf 5,88 Milliarden Dollar ab.


