DAX kann Auftaktverluste vollständig abbauen -- Wall Street endet leicht im Minus -- Porsche-Gewinne schrumpfen -- Griechen strafen Regierung ab -- AIG, Audi, BMW im Fokus
- D: Auftragseingang Industrie März
- Atlantic Power Corp : Quartalszahlen
- Autostrada Torino-Milano S.p.A.: Quartalszahlen
- Basler AG: Quartalszahlen
- C-QUADRAT Investment AG: Quartalszahlen
- CTI Industries CorporationShs : Quartalszahlen
- Dixie Group Inc.: Quartalszahlen
- Electronic Arts Inc.: Quartalszahlen
- Essex Bio-Technology LtdShs : Quartalszahlen
- Goodrich Petroleum Corp.: Quartalszahlen
- Masterflex AG: Quartalszahlen
- Pfleiderer AG: Quartalszahlen
- PNE WIND AG: Quartalszahlen
- QSC AG: Quartalszahlen
- RIB Software AG : Quartalszahlen
- Rücker AG: Quartalszahlen
- Statoil ASA: Quartalszahlen
- SWK Holdings Corp: Quartalszahlen
- Sysco Corp.: Quartalszahlen
- Tipp24 AG: Quartalszahlen
- Travel24.com AG: Quartalszahlen
- Tyson Foods Inc.: Quartalszahlen
- WashTec AG: Quartalszahlen
DAX muss Super-Wahlsonntag verdauenDer DAX konnte zum Handelsende sein Minus vom Marktstart vollständig abbauen und den Tag mit einem kleinen Plus von 0,12 Prozent bei 6.569,48 Punkten beschließen. Die Wahlergebnisse in Griechenland und Frankreich haben Sorgen um den weiteren Kurs in der Eurozone geschürt und den Leitindex zum Wochenauftakt tief ins Minus gedrückt. Eine unerwartet gute Auftragslage für die deutsche Industrie konnte die Stimmung etwas heben.
Der TecDAX konnte seine Auftaktverluste ebenfalls abschütteln und mit einem Gewinn von 0,3 Prozent bei 784 Zählern aus dem Handel gehen.
Der deutsche Aktienmarkt war zum Wochenstart erst einmal damit beschäftigt, die Ergebnisse des vergangenen Wahlsonntags zu verdauen. Der DAX fiel in den ersten Handelsminuten um 1,76 Prozent auf 6.446 Punkte. In Frankreich verlor Nicolas Sarkozy das Amt des Staatschefs an seinen Herausforderer François Hollande. Damit dürfte sich auch die Beziehung Frankreichs zu Deutschland und den restlichen Euroländern verändern, da Hollande bereits angekündigt hat, den mühsam geschnürten EU-Fiskalpakt neu verhandeln zu wollen.
In Griechenland wurden bei den gestrigen Wahlen die bisherigen Regierungsparteien aufgrund ihres Sparkurses deutlich abgestraft. Kräftig hinzugewinnen konnten dagegen die am rechten und linken Rand positionierten Parteien, die unter anderem dafür plädieren, die griechischen Schulden nicht zurückzuzahlen. Den Regierungsparteien, bestehend aus der konservativen Nea Dimokratia (ND) und der sozialdemokratischen Pasok, fehlt nach aktuellen Berechnungen ein Parlamentssitz für die absolute Mehrheit. Sie erhalten nach der Wahl 150 von 300 Sitzen im Parlament. Nun geht es in Griechenland an die Koalitionsbildung.
22:05 Uhr: Dow Jones holt Verluste wieder aufNachdem am Freitag schlechte US-Arbeitsmarktdaten die US-Märkte belastet haben, folgt heute ein neuer Schlag aus Europa. Die Wahlen haben in Frankreich die Machtverhältnisse zugunsten der Sozialisten verschoben. In Griechenland haben die beiden großen Regierungsparteien die absolute Mehrheit verpasst. Damit droht nun ein Machtvacuum bei den Helenen. Auch Starinvestor und Milliardär Warren Buffett hat sich in einem Interview zu der Situation in Europa geäußert und traut sich nicht vorherzusagen, wo die EU in zwei oder drei Jahren stehen wird. Damit lastet große Unsicherheit auf den Finanzmärkten.
Bei den Unternehmen hat der Autovermieter Avis Budget Group seine Quartalszahlen präsentiert und musste einen Verlust ausweisen. Auf bereinigter Basis konnte der Konzern die Erwartungen jedoch klar schlagen.
Der Dow Jones schloss mit 13.009 Punkten 0,2 Prozent tiefer.
Der Nasdaq Composite ging mit einem Minus von 0,1 Prozent bei 2.958 Zähler aus dem Handel.
21:35 Uhr: Euro steigt über die Marke von 1,30 US-DollarDer Euro zeigte sich am Montag an den Devisenmärkten im Vergleich zu den wichtigsten internationalen Währungen fester. Dabei stieg die europäische Gemeinschaftswährung auf 1,3050 US-Dollar. Im Fokus standen dabei die Wahlen in Frankreich und Griechenland vom Wochenende. Zur Meldung
21:11 Uhr: Lufthansa macht Simone Menne zur FinanzchefinDie Deutsche Lufthansa legt ihre Finanzen in die Hände einer Frau. Simone Menne, die derzeit die Kasse des inzwischen verkauften Verlustbringers British Midland (BMI) führt, tritt zum 1. Juli im Konzernvorstand die Nachfolge von Finanzchef Stephan Gemkow an, wie Europas größte Fluggesellschaft am Montagabend nach einer Aufsichtsratssitzung in Frankfurt mitteilte. Zur Meldung
20:55 Uhr: Pharmakonzern Celesio erwägt UmzugDer Pharmagroßhändler Celesio erwägt einen Umzug der Konzernzentrale innerhalb Stuttgarts. "Sollte sich wider Erwarten kein geeigneter Standort in Stuttgart finden, wären wir gezwungen, auch andere Standorte mit in eine ernsthafte Erwägung zu ziehen", sagte ein Celesio-Sprecher am Montag. Zur Meldung
20:36 Uhr: Tarifeinigung für die 50.000 Telekom-Deutschland-MitarbeiterDer Tarifkonflikt bei der Deutsche Telekom ist beendet. Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi einigten sich am Montag in Berlin auf Lohn- und Gehaltserhöhungen von 6,5 Prozent für die 50.000 Beschäftigten. Zur Meldung
20:22 Uhr: Rheinmetall will Automotive kurzfristig an die Börse bringenDie Rheinmetall AG will ihre Autozulieferersparte Kolbenschmidt Pierburg bis Ende Juni an die Börse bringen. Der Gang aufs Parkett solle - abhängig von der weiteren Entwicklung des Börsenumfeldes - noch in der ersten Jahreshälfte über die Bühne gehen, teilte der Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit. Zur Meldung
20:05 Uhr: Dow Jones holt Verluste wieder aufNachdem am Freitag schlechte US-Arbeitsmarktdaten die US-Märkte belastet haben, folgt heute ein neuer Schlag aus Europa. Die Wahlen haben in Frankreich die Machtverhältnisse zugunsten der Sozialisten verschoben. In Griechenland haben die beiden großen Regierungsparteien die absolute Mehrheit verpasst. Damit droht nun ein Machtvacuum bei den Helenen. Auch Starinvestor und Milliardär Warren Buffett hat sich in einem Interview zu der Situation in Europa geäußert und traut sich nicht vorherzusagen, wo die EU in zwei oder drei Jahren stehen wird. Damit lastet große Unsicherheit auf den Finanzmärkten.
Bei den Unternehmen hat der Autovermieter Avis Budget Group seine Quartalszahlen präsentiert und musste einen Verlust ausweisen. Auf bereinigter Basis konnte der Konzern die Erwartungen jedoch klar schlagen.
Der Dow Jones weist bis gegen 20:00 Uhr mit 13.040 Punkten ein leichtes Plus von 0,01 Prozent aus.
Der Nasdaq Composite legt um 0,4 Prozent auf 2.968 Zähler zu.
19:32 Uhr: Möglicher Insider-Handel bei Rhön beschäftigt BaFinDem Übernahmeangebot des Gesundheitskonzerns Fresenius für Rhön-Klinikum könnten massive Insider-Käufe vorausgegangen sein. Die Aktie selbst zeigte zwar keine auffälligen Bewegungen. Zur Meldung
18:23 Uhr: Indien belegt Öl- und Gaskonzern Reliance mit MilliardenstrafeDie indische Volksvertretung greift durch. Der heimische Energiekonzern Reliance Industries soll eine hohe Strafe zahlen, da Produktionsziele bei Öl und Gas nicht erreicht wurden. Zur Meldung


