DAX über 6.150 - Bullen reißen Ruder herum -- Dow rettet Wochengewinne -- US-Einkaufsmanagerindex gestiegen -- Chevron: Gewinnsprung -- EADS, Michelin, Audi, Conergy, PPR, HeidelbergCement im Fokus
Termine vom 30.07.10:
- D: Einzelhandelsumsatz Juni
- D: Großhandelsumsatz 3. Quartal
- EU; Arbeitslosigkeit Juni
- EU: Vorabschätzung Inflation Eurozone Juli
- JP: Verbraucherpreise Juli
- JP: Arbeitsmarktdaten Juni
- JP: Industrieproduktion Juni
- USA: BIP 2. Quartal 2010 (Vorabschätzung)
- USA: Einkaufsmanagerindex Chicago Juli
- USA: Verbrauchervertrauen Uni Michigan Juli
- Alcatel-Lucent: Quartalszahlen
- All Nippon Airways: Quartalszahlen
- Audi: Quartalszahlen
- Benetton Group: Quartalszahlen
- British Airways: Quartalszahlen
- Chevron: Quartalszahlen
- Electricité de France (EDF): Quartalszahlen
- ElringKlinger: Quartalszahlen
- EnBW Energie Baden-Württemberg: Quartalszahlen
- Erste Group Bank: Quartalszahlen
- EADS: Quartalszahlen
- GEA Group: Quartalszahlen
- HeidelbergCement: Quartalszahlen
- Merck Co.: Quartalszahlen
- Michelin: Quartalszahlen
- Mitsubishi: Quartalszahlen
- Renault: Quartalszahlen
- Schneider Electric: Quartalszahlen
- TOTAL: Quartalszahlen
- Wacker Chemie: Quartalszahlen
- Wynn Resorts: Quartalszahlen
DAX im Plus - US-Konjunkturdaten besser als erwartet
An den deutschen Börsen waren am Freitag zunächst zum Handelsstart Minuszeichen auszumachen - Asien und New York hatten bereits schwach vorgelegt. Auf Bilanzseite ist die Sitzung heute verhältnismäßig ruhig verlaufen. Besonders aus der zweiten Reihe standen wenige Unternehmensbilanzen im Blickpunkt. Wacker Chemie konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal deutlich steigern und hob im Anschluss an die Bekanntgabe der Zahlen seine Gesamtjahresprognose an. Auch der Automobilzulieferer ElringKlinger erhöhte seine Ziele nach einem starken Quartal. Daneben rückte Conergy in den Fokus der Marktteilnehmer. Das Solartunternehmen hatte sich mit den finanzierenden Banken auf die Verlängerung ihrer Kredite bis Ende 2011 geeinigt (zum Video).
Am Nachmittag sorgte ein nach der ersten Schätzung langsamer gestiegenes US-BIP für einen erneuten Rutsch nach unten. Konjunkturell waren ferner die deutschen Einzelhandelsumsätze im Juni gegenüber dem Vormonat gefallen, aber im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Die Großhandelsumsätze kletterten im Juni hingegen beidersiets deutlich. Nach überraschend guten Daten aus Chicago und Michigan rissen die Bullen am Nachmittag mit Macht das Ruder herum und ließen die Verluste in Windeseile schmelzen. Sowohl der Einkaufsmanagerindex als auch das Verbrauchervertrauen in den USA waren im Juli besser ausgefallen als erwartet.
Der DAX eröffnete mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 6.123 Punkten. Der Leitindex blieb bis zum Nachmittag auf rotem Terrain - Daten zum US-BIP drückten das Börsenbarometer weiter in die Verlustzone. Nach überraschend angestiegenem US-Einkaufsmanagerindex und besser als erwartet ausgefallenem Verbrauchervertrauen nahmen die Bullen das Heft wieder in die Hand und stürmten mit dem DAX 0,22 Prozent ins Plus bis auf einen Stand von 6.147,97 Punkten.
Der TecDAX verzeichnete zunächst einen Abschlag von 0,1 Prozent bei 771 Punkten. Das Börsenbarometer notierte den ganzen Tag über im Minus und ging mit einem Abschlag von 0,8 Prozent bei 765 Zählern aus dem Handel.
22:30 Uhr: Wall Street hält sich wacker
Nach einem schwachen Start an der Wall Street wegen anhaltender Konjunktursorgen über die US-Wirtschaft, konnten Dow & Co schon bald nach Handelsbeginn wieder zulegen. Zwar hatte das amerikanische BIP-Wachstum in einer Vorabschätzung mit 2,4 Prozent enttäuscht. Allerdings war der Chicago Einkaufsmanagerindex überraschend angestiegen. Volkswirte hatten zuvor einen Rückgang prognostiziert. Und auch das US-Verbrauchervertrauen der Uni Michigan konnte positiv überraschen. Zwar war der Index wie vorhergesagt gefallen, allerdings weniger stark als im Vorfeld angenommen.
Auf Unternehmensseite konnten in der vergangenen Woche zahlreiche Firmen mit exzellenten Zahlen überzeugen. Der Pharmakonzern Merck & Co blieb mit seinem Umsatz heute allerdings hinter den Erwartungen des Marktes zurück. Und auch der Biotechkonzern Amgen musste seine Umsatzprognose für 2010 leicht nach unten revidieren, was dem Titel deutlichere Abschläge bescherte. Des Weiteren wurde bekannt, dass dem Softwarekonzern Oracle vorgeworfen wird, in einem Softwarevertrag, der von 1998 bis 2006 galt, falsche Angaben zu Preisen gemacht zu haben. Begeistern konnte allerdings der US-Ölriese Chevron. Das Unternehmen hat im vergangenen Quartal seinen Gewinn mehr als verdreifacht.
Der Dow Jones konnte seine Wochengewinne halten und ging mit einem minimalen Abschlag von 0,01 Prozent bei 10.465,94 Punkten ins Wochenende.
Die Händler an der Nasdaq Composite nahmen sogar einen kleinen Gewinn von 0,13 Prozent mit. Der Index notierte zum Wochenschluss bei 2.254 Zählern.
20:00 Uhr: All Nippon Airways reduziert Verluste
Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways konnte in ihrem ersten Fiskalquartal die Verluste verringern. Der Nettoverlust sank von 29,2 Milliarden JPY im Vorjahreszeitraum auf 5,2 Milliarden JPY. Den Umsatz konnte der Konzern um 14 Prozent auf 306,8 Milliarden JPY steigern.
16:25 Uhr: Arch Coal vervielfacht Umsatz
Der zweitgrößte US-Kohleproduzent Arch Coal hat im zweiten Quartal glänzende Geschäfte gemacht. Der Umsatz vervielfachte sich mit 764,3 Millionen Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem der Konzern nur 55,46 Millionen Dollar ausweisen konnte. Nach einem Verlust im Vorjahr von 15,1 Millionen Dollar konnte das Unternehmen einen Gewinn von 66,2 Millionen Dollar einfahren.
15:55 Uhr: Verbrauchervertrauen geringer gefallen als erwartet
Das US-Verbrauchervertrauen ermittelt durch die Uni Michigan ist im Juli weniger stark gefallen als prognostiziert - auf 67,8 Punkte. Von den Volkswirten erwartet wurde ein Rückgang auf 67,2 Zähler nach 76,0 im Vormonat Juni.
15:45 Uhr: Einkaufsmanagerindex überraschend gestiegen
Der Chicago Einkaufsmanagerindex für Juli ist überraschend angestiegen. Der Index notiert nun auf einem Wert von 62,3 Punkten. Volkswirte hatten dagegen mit einem Rückgang von 59,1 Zählern im Vormonat auf 56,8 gerechnet.
- D: Einzelhandelsumsatz Juni
- D: Großhandelsumsatz 3. Quartal
- EU; Arbeitslosigkeit Juni
- EU: Vorabschätzung Inflation Eurozone Juli
- JP: Verbraucherpreise Juli
- JP: Arbeitsmarktdaten Juni
- JP: Industrieproduktion Juni
- USA: BIP 2. Quartal 2010 (Vorabschätzung)
- USA: Einkaufsmanagerindex Chicago Juli
- USA: Verbrauchervertrauen Uni Michigan Juli
- Alcatel-Lucent: Quartalszahlen
- All Nippon Airways: Quartalszahlen
- Audi: Quartalszahlen
- Benetton Group: Quartalszahlen
- British Airways: Quartalszahlen
- Chevron: Quartalszahlen
- Electricité de France (EDF): Quartalszahlen
- ElringKlinger: Quartalszahlen
- EnBW Energie Baden-Württemberg: Quartalszahlen
- Erste Group Bank: Quartalszahlen
- EADS: Quartalszahlen
- GEA Group: Quartalszahlen
- HeidelbergCement: Quartalszahlen
- Merck Co.: Quartalszahlen
- Michelin: Quartalszahlen
- Mitsubishi: Quartalszahlen
- Renault: Quartalszahlen
- Schneider Electric: Quartalszahlen
- TOTAL: Quartalszahlen
- Wacker Chemie: Quartalszahlen
- Wynn Resorts: Quartalszahlen
DAX im Plus - US-Konjunkturdaten besser als erwartetAn den deutschen Börsen waren am Freitag zunächst zum Handelsstart Minuszeichen auszumachen - Asien und New York hatten bereits schwach vorgelegt. Auf Bilanzseite ist die Sitzung heute verhältnismäßig ruhig verlaufen. Besonders aus der zweiten Reihe standen wenige Unternehmensbilanzen im Blickpunkt. Wacker Chemie konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal deutlich steigern und hob im Anschluss an die Bekanntgabe der Zahlen seine Gesamtjahresprognose an. Auch der Automobilzulieferer ElringKlinger erhöhte seine Ziele nach einem starken Quartal. Daneben rückte Conergy in den Fokus der Marktteilnehmer. Das Solartunternehmen hatte sich mit den finanzierenden Banken auf die Verlängerung ihrer Kredite bis Ende 2011 geeinigt (zum Video).
Am Nachmittag sorgte ein nach der ersten Schätzung langsamer gestiegenes US-BIP für einen erneuten Rutsch nach unten. Konjunkturell waren ferner die deutschen Einzelhandelsumsätze im Juni gegenüber dem Vormonat gefallen, aber im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Die Großhandelsumsätze kletterten im Juni hingegen beidersiets deutlich. Nach überraschend guten Daten aus Chicago und Michigan rissen die Bullen am Nachmittag mit Macht das Ruder herum und ließen die Verluste in Windeseile schmelzen. Sowohl der Einkaufsmanagerindex als auch das Verbrauchervertrauen in den USA waren im Juli besser ausgefallen als erwartet.
Der DAX eröffnete mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 6.123 Punkten. Der Leitindex blieb bis zum Nachmittag auf rotem Terrain - Daten zum US-BIP drückten das Börsenbarometer weiter in die Verlustzone. Nach überraschend angestiegenem US-Einkaufsmanagerindex und besser als erwartet ausgefallenem Verbrauchervertrauen nahmen die Bullen das Heft wieder in die Hand und stürmten mit dem DAX 0,22 Prozent ins Plus bis auf einen Stand von 6.147,97 Punkten.
Der TecDAX verzeichnete zunächst einen Abschlag von 0,1 Prozent bei 771 Punkten. Das Börsenbarometer notierte den ganzen Tag über im Minus und ging mit einem Abschlag von 0,8 Prozent bei 765 Zählern aus dem Handel.
22:30 Uhr: Wall Street hält sich wacker Nach einem schwachen Start an der Wall Street wegen anhaltender Konjunktursorgen über die US-Wirtschaft, konnten Dow & Co schon bald nach Handelsbeginn wieder zulegen. Zwar hatte das amerikanische BIP-Wachstum in einer Vorabschätzung mit 2,4 Prozent enttäuscht. Allerdings war der Chicago Einkaufsmanagerindex überraschend angestiegen. Volkswirte hatten zuvor einen Rückgang prognostiziert. Und auch das US-Verbrauchervertrauen der Uni Michigan konnte positiv überraschen. Zwar war der Index wie vorhergesagt gefallen, allerdings weniger stark als im Vorfeld angenommen.
Auf Unternehmensseite konnten in der vergangenen Woche zahlreiche Firmen mit exzellenten Zahlen überzeugen. Der Pharmakonzern Merck & Co blieb mit seinem Umsatz heute allerdings hinter den Erwartungen des Marktes zurück. Und auch der Biotechkonzern Amgen musste seine Umsatzprognose für 2010 leicht nach unten revidieren, was dem Titel deutlichere Abschläge bescherte. Des Weiteren wurde bekannt, dass dem Softwarekonzern Oracle vorgeworfen wird, in einem Softwarevertrag, der von 1998 bis 2006 galt, falsche Angaben zu Preisen gemacht zu haben. Begeistern konnte allerdings der US-Ölriese Chevron. Das Unternehmen hat im vergangenen Quartal seinen Gewinn mehr als verdreifacht.
Der Dow Jones konnte seine Wochengewinne halten und ging mit einem minimalen Abschlag von 0,01 Prozent bei 10.465,94 Punkten ins Wochenende.
Die Händler an der Nasdaq Composite nahmen sogar einen kleinen Gewinn von 0,13 Prozent mit. Der Index notierte zum Wochenschluss bei 2.254 Zählern.
20:00 Uhr: All Nippon Airways reduziert VerlusteDie japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways konnte in ihrem ersten Fiskalquartal die Verluste verringern. Der Nettoverlust sank von 29,2 Milliarden JPY im Vorjahreszeitraum auf 5,2 Milliarden JPY. Den Umsatz konnte der Konzern um 14 Prozent auf 306,8 Milliarden JPY steigern.
16:25 Uhr: Arch Coal vervielfacht UmsatzDer zweitgrößte US-Kohleproduzent Arch Coal hat im zweiten Quartal glänzende Geschäfte gemacht. Der Umsatz vervielfachte sich mit 764,3 Millionen Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem der Konzern nur 55,46 Millionen Dollar ausweisen konnte. Nach einem Verlust im Vorjahr von 15,1 Millionen Dollar konnte das Unternehmen einen Gewinn von 66,2 Millionen Dollar einfahren.
15:55 Uhr: Verbrauchervertrauen geringer gefallen als erwartetDas US-Verbrauchervertrauen ermittelt durch die Uni Michigan ist im Juli weniger stark gefallen als prognostiziert - auf 67,8 Punkte. Von den Volkswirten erwartet wurde ein Rückgang auf 67,2 Zähler nach 76,0 im Vormonat Juni.
15:45 Uhr: Einkaufsmanagerindex überraschend gestiegenDer Chicago Einkaufsmanagerindex für Juli ist überraschend angestiegen. Der Index notiert nun auf einem Wert von 62,3 Punkten. Volkswirte hatten dagegen mit einem Rückgang von 59,1 Zählern im Vormonat auf 56,8 gerechnet.


