DAX verliert an US-Feiertag über 5 Prozent -- Veränderungen in MDAX, SDAX und TecDAX -- Euro-Bonds hätten laut S&P Ramschstatus -- E.ON, Deutsche Bank, Daimler, MAN, Gagfah im Fokus
Termine vom 05.09.11:
- D: sentix-Konjunkturindex September
- USA: Labor Day
- AEP Industries IncShs : Quartalszahlen
- Forzani Group Ltd (A) : Quartalszahlen
- National Beverage CorpShs : Quartalszahlen
- Navistar International Corp.: Quartalszahlen
- Pennant International Group PLCShs : Quartalszahlen
- schlott gruppe AG: Quartalszahlen
- Smith & Wesson Holding Corp. : Quartalszahlen
- Vivacon AG: Quartalszahlen
DAX - Ausverkauf verschärft sich
Nachdem es in der vergangenen Woche an den Börsen recht turbulent zuging und der DAX zuletzt am Freitag belastet von amerikanischen Arbeitsmarktdaten im tiefroten Bereich schloss, sah es auch zu Beginn der neuen Woche sehr düster aus. Der deutsche Leitindex verlor bereits zur Eröffnung mehr als 100 Punkte und startete sehr schwach bei 5.410 Zählern. Im Tagesverlauf zeigte sich der DAX sehr schwach und markierte bei 5.208 Punkten ein neues Zwei-Jahres-Tief.
Die Sorgen um die globale Wirtschaft wurd zu Wochenbeginn von Weltbank und IWF erneut angefacht. Die Weltbank sieht im Herbst eine neue Gefahrenzone auf die Wirtschaft zukommen, während der IWF eine weltweite Rezession befürchtet. Passend zu den Sorgen um die Konjunktur ist der sentix-Konjunkturindex für die Eurozone auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gesunken.
Die Deutsche Bank geriet nach einer Klage wegen Hypothekengeschäften in den USA nun auch in Großbritannien unter Druck. Die britischen Behörden untersuchen das Geschäft der Deutschen Bank mit gebündelten Wertpapieren und könnten möglicherweise klagen.
Der DAX eröffnete sehr schwach mit einem Verlust von 2,3 Prozent bei 5.410 Punkten und schloss weit im Minus bei 5.246,18 Punkten - ein Rückgang von 5,28 Prozent.
Der TecDAX sah zum Wochenbeginn ein Minus von 1,9 Prozent auf 715 Punkte und verlor bis zum Handelsende 4,5 Prozent auf 697 Zähler.
22:13 Uhr: Deutz, KUKA und GSW Immobilien werden in den MDAX aufgenommen
Die Deutsche Börse gab am Montagabend die Ergebnisse der heutigen Sitzung des Arbeitskreis Aktienindizes bekannt. Demnach werden DEUTZ, KUKA und GSW Immobilien in den MDAX aufgenommen. Dafür verlassen Praktiker, Demag Cranes und IVG Immobilien den MDAX. Im TecDax werden Roth & Rau und Phoenix Solar durch XING und PSI ersetzt. Ferner gab es auch im SDAX Veränderungen. Zur Meldung
21:50 Uhr: Commerzbank-Chef fordert ehrlichere Debatte um den Euro
Commerzbank-Chef Martin Blessing fordert eine ehrlichere Debatte über den Euro und die Zukunft der Währungsunion. "Die aktuelle Debatte in Deutschland ist doch weder offen noch fair. Wir wollen den Kuchen essen und ihn gleichzeitig behalten", sagte Blessing in einem Interview mit dem Handelsblatt. Zur Meldung
20:47 Uhr: Evotec und Roche entwickeln Mittel gegen Alzheimer - Evotec hebt Umsatzprognose
Das Biotech-Unternehmen Evotec und der Schweizer Pharmakonzern Roche haben eine Arzneimittelentwicklung gegen die Alzheimer-Erkrankung vereinbart. Einhergehend mit dieser Nachricht hob Evotec zudem seine Umsatzprognose für das laufende Jahr 2011 an. Zur Meldung
20:34 Uhr: Gagfah startet neues Aktienrückkaufprogramm
Die Immobiliengesellschaft Gagfah startet ein neues Aktienrückkaufprogramm. Das Gesamtvolumen liege bei maximal 75 Mio. Euro, teilte das im MDAX notierte Unternehmen am Montagabend in Luxemburg mit. Weitere Rückkaufangebote in der Zukunft seien möglich. Zur Meldung
20:15 Uhr: Wall Street feiert "Labor Day"
Die Börsen in den USA bleiben heute wegen des Feiertags "Labor Day" geschlossen.
Der Dow Jones verharrt somit auf seinem Freitagsschlusskurs bei 11.240 Punkten.
Der Nasdaq Composite bleibt ebenfalls auf seinem Schlusskurs vom Freitag bei 2.480 Zählern.
19:25 Uhr: EU will mehr Sicherungen gegen unerwartet starke Kursschwankungen
Die EU will mehr Sicherungen gegen unerwartet starke Kursschwankungen bei Wertpapieren. Laut einem neuen Entwurf der Mifid-Richtlinien von EU-Kommissar Michel Barnier, der dem „Handelsblatt“ vorliegt, soll es neue Vorschriften gegen den superschnellen Computerhandel mit Wertpapieren geben. Zur Meldung
19:04 Uhr: Terex und Demag wollen Beherrschungsvertrag schließen
Der vom US-Konzern Terexmehrheitlich übernommene Kranbauer Demag Cranes will mit seinem neuen Eigentümer einen Beherrschungs- und Abführungsvertrag schließen. Das teilte Demag am Montag in Düsseldorf mit. Terex hält nach einem Übernahmeangebot knapp 81,9 Prozent der Anteile an dem Düsseldorfer Unternehmen. Zur Meldung
18:35 Uhr: Euro-Gegner für Austritt Athens
Die Euro-Gegner und Karlsruher Kläger gegen die Griechenland-Hilfen sehen die europäische Währungsunion gescheitert. Vor dem an diesem Mittwoch mit Spannung erwarteten Urteil des Bundesverfassungsgerichts bekräftigten die renommierten Professoren: "Das Euro-Abenteuer geht zu Ende." Zur Meldung
18:17 Uhr: Van Rompuy bleibt zuversichtlich bei Finnland-Griechenland-Frage
EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hat sich zuversichtlich gezeigt, dass im Streit um die finnische Beteiligung am Euro-Hilfspaket für Griechenland eine Lösung gefunden wird. "Wir sind entschlossen, in der Angelegenheit eine Lösung zu finden, eine Lösung welche die finnischen Sorgen berücksichtigt und dabei nicht das grundsätzliche Ziel untergräbt, das Vertrauen und die finanzielle Stabilität zu stärken", sagte er. Zur Meldung
- D: sentix-Konjunkturindex September
- USA: Labor Day
- AEP Industries IncShs : Quartalszahlen
- Forzani Group Ltd (A) : Quartalszahlen
- National Beverage CorpShs : Quartalszahlen
- Navistar International Corp.: Quartalszahlen
- Pennant International Group PLCShs : Quartalszahlen
- schlott gruppe AG: Quartalszahlen
- Smith & Wesson Holding Corp. : Quartalszahlen
- Vivacon AG: Quartalszahlen
DAX - Ausverkauf verschärft sichNachdem es in der vergangenen Woche an den Börsen recht turbulent zuging und der DAX zuletzt am Freitag belastet von amerikanischen Arbeitsmarktdaten im tiefroten Bereich schloss, sah es auch zu Beginn der neuen Woche sehr düster aus. Der deutsche Leitindex verlor bereits zur Eröffnung mehr als 100 Punkte und startete sehr schwach bei 5.410 Zählern. Im Tagesverlauf zeigte sich der DAX sehr schwach und markierte bei 5.208 Punkten ein neues Zwei-Jahres-Tief.
Die Sorgen um die globale Wirtschaft wurd zu Wochenbeginn von Weltbank und IWF erneut angefacht. Die Weltbank sieht im Herbst eine neue Gefahrenzone auf die Wirtschaft zukommen, während der IWF eine weltweite Rezession befürchtet. Passend zu den Sorgen um die Konjunktur ist der sentix-Konjunkturindex für die Eurozone auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gesunken.
Die Deutsche Bank geriet nach einer Klage wegen Hypothekengeschäften in den USA nun auch in Großbritannien unter Druck. Die britischen Behörden untersuchen das Geschäft der Deutschen Bank mit gebündelten Wertpapieren und könnten möglicherweise klagen.
Der DAX eröffnete sehr schwach mit einem Verlust von 2,3 Prozent bei 5.410 Punkten und schloss weit im Minus bei 5.246,18 Punkten - ein Rückgang von 5,28 Prozent.
Der TecDAX sah zum Wochenbeginn ein Minus von 1,9 Prozent auf 715 Punkte und verlor bis zum Handelsende 4,5 Prozent auf 697 Zähler.
22:13 Uhr: Deutz, KUKA und GSW Immobilien werden in den MDAX aufgenommenDie Deutsche Börse gab am Montagabend die Ergebnisse der heutigen Sitzung des Arbeitskreis Aktienindizes bekannt. Demnach werden DEUTZ, KUKA und GSW Immobilien in den MDAX aufgenommen. Dafür verlassen Praktiker, Demag Cranes und IVG Immobilien den MDAX. Im TecDax werden Roth & Rau und Phoenix Solar durch XING und PSI ersetzt. Ferner gab es auch im SDAX Veränderungen. Zur Meldung
21:50 Uhr: Commerzbank-Chef fordert ehrlichere Debatte um den EuroCommerzbank-Chef Martin Blessing fordert eine ehrlichere Debatte über den Euro und die Zukunft der Währungsunion. "Die aktuelle Debatte in Deutschland ist doch weder offen noch fair. Wir wollen den Kuchen essen und ihn gleichzeitig behalten", sagte Blessing in einem Interview mit dem Handelsblatt. Zur Meldung
20:47 Uhr: Evotec und Roche entwickeln Mittel gegen Alzheimer - Evotec hebt UmsatzprognoseDas Biotech-Unternehmen Evotec und der Schweizer Pharmakonzern Roche haben eine Arzneimittelentwicklung gegen die Alzheimer-Erkrankung vereinbart. Einhergehend mit dieser Nachricht hob Evotec zudem seine Umsatzprognose für das laufende Jahr 2011 an. Zur Meldung
20:34 Uhr: Gagfah startet neues AktienrückkaufprogrammDie Immobiliengesellschaft Gagfah startet ein neues Aktienrückkaufprogramm. Das Gesamtvolumen liege bei maximal 75 Mio. Euro, teilte das im MDAX notierte Unternehmen am Montagabend in Luxemburg mit. Weitere Rückkaufangebote in der Zukunft seien möglich. Zur Meldung
20:15 Uhr: Wall Street feiert "Labor Day"Die Börsen in den USA bleiben heute wegen des Feiertags "Labor Day" geschlossen.
Der Dow Jones verharrt somit auf seinem Freitagsschlusskurs bei 11.240 Punkten.
Der Nasdaq Composite bleibt ebenfalls auf seinem Schlusskurs vom Freitag bei 2.480 Zählern.
19:25 Uhr: EU will mehr Sicherungen gegen unerwartet starke KursschwankungenDie EU will mehr Sicherungen gegen unerwartet starke Kursschwankungen bei Wertpapieren. Laut einem neuen Entwurf der Mifid-Richtlinien von EU-Kommissar Michel Barnier, der dem „Handelsblatt“ vorliegt, soll es neue Vorschriften gegen den superschnellen Computerhandel mit Wertpapieren geben. Zur Meldung
19:04 Uhr: Terex und Demag wollen Beherrschungsvertrag schließenDer vom US-Konzern Terexmehrheitlich übernommene Kranbauer Demag Cranes will mit seinem neuen Eigentümer einen Beherrschungs- und Abführungsvertrag schließen. Das teilte Demag am Montag in Düsseldorf mit. Terex hält nach einem Übernahmeangebot knapp 81,9 Prozent der Anteile an dem Düsseldorfer Unternehmen. Zur Meldung
18:35 Uhr: Euro-Gegner für Austritt AthensDie Euro-Gegner und Karlsruher Kläger gegen die Griechenland-Hilfen sehen die europäische Währungsunion gescheitert. Vor dem an diesem Mittwoch mit Spannung erwarteten Urteil des Bundesverfassungsgerichts bekräftigten die renommierten Professoren: "Das Euro-Abenteuer geht zu Ende." Zur Meldung
18:17 Uhr: Van Rompuy bleibt zuversichtlich bei Finnland-Griechenland-FrageEU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hat sich zuversichtlich gezeigt, dass im Streit um die finnische Beteiligung am Euro-Hilfspaket für Griechenland eine Lösung gefunden wird. "Wir sind entschlossen, in der Angelegenheit eine Lösung zu finden, eine Lösung welche die finnischen Sorgen berücksichtigt und dabei nicht das grundsätzliche Ziel untergräbt, das Vertrauen und die finanzielle Stabilität zu stärken", sagte er. Zur Meldung


