DAX verteidigt 5.300er-Marke nur knapp! -- Daimler, GM, KUKA, Lufthansa & EZB im Fokus
- EU: EZB-Ratssitzung
- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche
- USA: ISM Dienstleistungsindex Juli
- CIENA: Quartalszahlen
- Del Monte Foods: Quartalszahlen
- Hays: Quartalszahlen
- Pernod Ricard: Quartalszahlen
DAX & Co. schließen uneinsAn den deutschen Parketts waren zum Handelsauftakt am Donnerstag grüne Vorzeichen auszumachen. Die DAX-Anleger zeigten sich jedoch unentschlossen und ließen das Börsenbarometer zunächst um die Nulllinie pendeln. Nach einer Erholungsphase, nahmen Anleger am Nachmittag jedoch wieder Gewinne mit. Insbesondere waren die Stimmen zur Ratssitzung der EZB von Interesse. Trotz teilweise starker Konjunkturdaten hält die Europäische Zentralbank an ihrer expansiven Geldpolitik fest. Der Leitzins wurde indes bei 1,0 Prozent bestätigt. Zudem stehen Veränderungen in den deutschen Indizes an. Infineon soll offenbar wieder in den DAX aufsteigen – die Hannover Rück wird wohl weichen müssen. Des Weiteren sorgte General Motors für Schlagzeilen. Der US-Autobauer rechnet Presseangaben zufolge mit Finanzhilfen von rund einer Milliarde Euro von den Regierungen Spaniens, Großbritanniens und Polens für die Restrukturierung von Opel. GM sei auch bereit, eigenes Geld von mehr als einer Milliarde Euro zu investieren. Bei KUKA steht die komplette Führungsriege zur Disposition. Der Sportwagenhersteller Porsche schickt nun ebenfalls Beschäftigte in Kurzarbeit - Daimler will diese in Pkw-Werken verlängern.
Der DAX suchte zunächst nach seiner Richtung, bis er sich am Mittag zweitweise in der Gewinnzone festsetzte. Letztlich nahmen Anleger wieder Gewinne mit und schickten den Leitindex um 0,3 Prozent auf 5.301 Zähler auf rotes Terrain.
Der TecDAX konnte zu Beginn mit 0,7 Prozent deutlicher zulegen und diese zweitweise deutlich ausbauen. Schlussendlich stand ein Plus von 1,6 Prozent auf 686 Punkte an der Kurstafel.
17:20 Uhr: Porsche führt Kurzarbeit einDer Sportwagenhersteller Porsche schickt nun ebenfalls Beschäftigte in Kurzarbeit. "Bis zum Ende des Kalenderjahres sind am Standort Zuffenhausen insgesamt 18 Kurzarbeitstage vorgesehen", teilten die Stuttgarter mit. Bereits im vergangenen Jahr seien weniger 911er, Cayenne, Boxster und Co. produziert worden.
16:53 Uhr: Daimler will Kurzarbeit verlängernDer Autobauer Daimler hat für mehrere tausend Mitarbeiter in den deutschen Pkw-Werken bis zum Jahresende Kurzarbeit angemeldet. Für wie viele Mitarbeiter dann tatsächlich im vierten Quartal verkürzte Arbeitszeiten gelten, stehe derzeit aber noch nicht fest, sagte eine Daimler-Sprecherin. Bisher gebe es nur für das Bremer Werk eine entsprechende Vereinbarung mit dem Betriebsrat.
16:16 Uhr: Hovnanian verfehlt Erwartungen Der US-Baukonzern Hovnanian musste im Zuge der Bau- und Immobilienkrise in den USA einen deutlichen Umsatzeinbruch hinnehmen und verfehlte dabei die Analystenschätzungen. Der Umsatz lag mit 387,1 Millionen Dollar deutlich unter dem Vorjahreswert von 716,5 Millionen Dollar. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust von 168,9 Millionen Dollar oder minus 2,16 Dollar je Aktie verbucht.
16:05 Uhr: USA – ISM-Service-Index steigt
Die Geschäftsaktivitäten des Dienstleistungssektors im August in den USA laut Index auf 48,4 Zähler verbessert. Volkswirte hatten einen Wert von 48,0 Punkten prognostiziert.
16:02 Uhr: Neue Führungsriege für KUKAWie erwartet hat sich der Großaktionär Grenzebach bei KUKA durchgesetzt. Der Roboter- und Anlagenbauer bekommt nach monatelangen Querelen eine neue Führungsriege. Vorstandschef Horst Kayser, Finanzchef Matthias Rapp sowie Aufsichtsratschef Rolf Bartke und drei weitere Kontrolleure der Kapitalseite gehen.
15:56 Uhr: EZB hält an Geldpolitik festObwohl der EZB-Stab nach den zuletzt starken Konjunkturdaten mit einer rascheren Konjunkturerholung und etwas höheren Inflationsraten rechnet, hält die Europäische Zentralbank bis auf weiteres an ihrer sehr expansiven Geldpolitik fest. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet bezeichnete das aktuelle Zinsniveau als angemessen und kündigte zudem an, dass die EZB ihr neues Refinanzierungsgeschäft mit zwölfmonatiger Laufzeit zum aktuellen Mindestbietungssatz von 1,00 Prozent zuteilen werde.


