DAX verteidigt Plus -- Dow Jones und Nasdaq im Minus -- Deutschland dementiert Gerüchte, griechische Staatspleite zu wollen -- Griechenland erteilt Sparzusage -- Eni, Peugeot, Danone, TUI im Fokus
- D: Beschäftigte verarb. Gewerbe Dezember
- D: BIP Q4 2011 (Schnellmeldung)
- EU: Handelsbilanz Dezember
- EU: BIP Vorabschätzung 4. Quartal
- GB: BoE Inflationsbericht Februar
- JP: BoJ Monatsbericht Februar
- USA: MBA Zahl der Hypothekenanträge
- USA: Industrieproduktion Januar
- USA: Empire State Manufacturing Index Februar
- USA: US-Öllagerbestände (Woche)
- Abercrombie & Fitch Co.: Quartalszahlen
- ACCO Brands Corp: Quartalszahlen
- Analog Devices Inc.: Quartalszahlen
- BNP Paribas S.A.: Jahresabschluss
- Clariant AG (N): Jahresabschluss
- Comcast Corp. (Class A): Quartalszahlen
- Deere & Co. (John Deere): Quartalszahlen
- Devon Energy Corp.: Quartalszahlen
- Dr Pepper Snapple Group Inc: Quartalszahlen
- Eni S.p.A.: Quartalszahlen
- GESCO AG: Quartalszahlen
- Groupe Danone S.A.: Jahresabschluss
- Heiler Software AG: Quartalszahlen
- Heineken N.V.: Quartalszahlen
- ITT Corp: Quartalszahlen
- Marriott International Inc.: Quartalszahlen
- MVV Energie AG: Quartalszahlen
- NVIDIA Corp.: Quartalszahlen
- Penske Automotive Group IncShs : Quartalszahlen
- Peugeot S.A. (PSA Peugeot Citroën): Quartalszahlen
- PUMA SE: Bilanzpressekonferenz
- Sankt Galler Kantonalbank (N): Bilanzpressekonferenz
- Swisscom AG: Jahresabschluss
- Terex Corp.: Quartalszahlen
- Tesla Motors Inc: Quartalszahlen
- TUI AG: Quartalszahlen
- Vale SA: Quartalszahlen
- voestalpine AG: Quartalszahlen
- Watsco Inc.: Quartalszahlen
DAX kommt kaum voran - Hängepartie um Griechenrettung setzt sich fortDer DAX ist am Mittwoch bei 6.808 Punkten mit einem Plus von 1,2 Prozent in den Tag gestartet und schloss mit einem Plus von 0,44 Prozent bei 6.757,94 Zählern.
Der TecDAX startete um 0,9 Prozent fester bei 781 Zählern und beendete den Handel auch auf diesem Stand.
Die Rettung des pleitebedrohten Griechenlands zieht sich erneut länger hin. Ein für Mittwoch geplantes Treffen der Euro-Finanzminister, bei dem diese über das nächste Hilfspaket für das verschuldete Land beraten sollten, wurde abgesagt, da Griechenland bislang nicht alle gestellten Bedingungen erfüllt hätte. Stattdessen fand eine Telefonkonferenz statt. Eurogruppen-Chef Juncker hatte vor allem moniert, dass die verlangten schriftlichen Zusicherungen von den Führern der griechischen Koalitionsparteien zur Umsetzung des Sparprogramms noch nicht eingegangen waren. Am Nachmittag haben die Führer der beiden griechischen Regierungsparteien dann die verlangte Zusicherung zur Umsetzung des Sparprogramms in Brüssel abgegeben.
Medienberichten zufolge erwägen die Eurolände inzwischen den Griechen gerade genug Geld zu geben, dass es bis zu den Neuwahlen reichen würde und erst dann über das zweite Hilfspaket zu entscheiden. Damit könnten die Geberländer auch auf eine neue Regierung weiter Druck ausüben.
Daneben mussten die Anleger heute eine Flut von internationalen Quartalszahlen verarbeiten. So musste etwa TUI im ersten Quartal einen höheren Verlust hinnehmen. Gestiegene Spritkosten und politische Unruhen in Nordafrika verhagelten dem Reisekonzern die Bilanz.
22:05 Uhr: Dow Jones und Nasdaq im MinusDie Rettung Griechenlands schiebt sich einmal mehr auf die lange Bank. Zwar haben die Chefs der beiden griechischen Regierungsparteien heute Nachmittag ihre schriftliche Zusage erteilt auch nach den geplanten Neuwahlen im Frühjahr die Sparauflagen der Geberländer umzusetzen. Allerdings berichtet die Nachrichenagentur Reuters, dass die Euroländer erwägen, das zweite Hilfspaket erst nach den Wahlen freigeben zu wollen, um so den Druck auf das Schuldenland aufrechterhalten zu können. Damit würde sich die Rettung der Helenen allerdings um Monate verzögern.
Frische Daten aus den USA zeichnen daneben ein gemischtes Bild von der Konjunktur in Amerika. So stagnierte die Industrieproduktion im Januar gegenüber dem Vormonat, während Volkswirte mit Wachstum gerechnet hatten. Der Empire State Manufacturing Index hat sich hingegen im Februar überraschend deutlich augehellt.
Bei den Unternehmen konnte der weltgrößte Hersteller landwirtschaftlicher Maschinen, DeereCo (John Deere), im ersten Quartal angesichts eines starken Umsatzwachstums einen deutlich höheren Gewinn erzielen und damit die Erwartungen übertreffen. Auch der US-Kabelnetzbetreiber Comcast konnte seine Gewinne deutlich ausbauen und kündigte eine Dividendenerhöhung sowie ein Aktienrückkaufprogramm an.
Der Dow Jones verlor 0,8 Prozent und schloss bei 12.781 Punkten.
Der Nasdaq Composite reduzierte sich um 0,6 Prozent auf 2.916 Zähler.
21:43 Uhr: US-Währungshüter uneins über zusätzliche WertpapierkäufeAuf seiner jüngsten Sitzung ist der Offenmarktausschuss (FOMC) der US-Zentralbank uneins darüber gewesen, ob die Federal Reserve (Fed) den Ankauf von Wertpapieren aufstocken soll, um die Investitionen in Schwung zu bringen. Zur Meldung
21:15 Uhr: Douglas droht völliger KonzernumbauBeim Handelskonzern Douglas Holding (DOUGLAS) droht den Mitarbeitern laut einem Pressebericht der völlige Umbau des Konzerns. Zur Meldung
20:45 Uhr: Apple will Apps den Zugriff auf iPhone-Adressbücher erschwerenApple spricht nach der Aufregung um das heimliche Kopieren von iPhone-Adressbüchern durch mindestens eine populäre App ein Machtwort: Künftig soll der Zugriff auf Kontaktlisten nur mit ausdrücklicher Zustimmung eines Nutzers möglich sein. Zur Meldung
20:05 Uhr: Dow Jones im RückwärtsgangDie Rettung Griechenlands schiebt sich einmal mehr auf die lange Bank. Zwar haben die Chefs der beiden griechischen Regierungsparteien heute Nachmittag ihre schriftliche Zusage erteilt auch nach den geplanten Neuwahlen im Frühjahr die Sparauflagen der Geberländer umzusetzen. Allerdings berichtet die Nachrichenagentur Reuters, dass die Euroländer erwägen, das zweite Hilfspaket erst nach den Wahlen freigeben zu wollen, um so den Druck auf das Schuldenland aufrechterhalten zu können. Damit würde sich die Rettung der Helenen allerdings um Monate verzögern.
Frische Daten aus den USA zeichnen daneben ein gemischtes Bild von der Konjunktur in Amerika. So stagnierte die Industrieproduktion im Januar gegenüber dem Vormonat, während Volkswirte mit Wachstum gerechnet hatten. Der Empire State Manufacturing Index hat sich hingegen im Februar überraschend deutlich augehellt.
Bei den Unternehmen konnte der weltgrößte Hersteller landwirtschaftlicher Maschinen, DeereCo (John Deere), im ersten Quartal angesichts eines starken Umsatzwachstums einen deutlich höheren Gewinn erzielen und damit die Erwartungen übertreffen. Auch der US-Kabelnetzbetreiber Comcast konnte seine Gewinne deutlich ausbauen und kündigte eine Dividendenerhöhung sowie ein Aktienrückkaufprogramm an.
Der Dow Jones fällt bis gegen 20.00 Uhr um 0,5 Prozent auf 12.812 Punkte zurück.
Der Nasdaq Composite stieg um 0,2 Prozent auf 2.936 Zähler.
19:57 Uhr: Cisco will Microsoft zu Öffnung von Skype zwingenDer Netzwerk-Gigant Cisco Systemswill Microsoft zu einer stärkeren Öffnung des Milliarden-Zukaufs Skype für Konkurrenten zwingen. Zur Meldung
19:22 Uhr: Maschinenhersteller Deere mit rund 533 Millionen US-Dollar GewinnDer Maschinenhersteller John Deere hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres einen Gewinn von rund 533 Millionen US-Dollar (rund 407 Millionen Euro) erzielt. Zur Meldung
18:40 Uhr: Nordzucker hat Kooperationspartner in SingapurEuropas zweitgrößter Zuckerhersteller Nordzucker hat sich für die Rohzuckerbeschaffung einen Kooperationspartner in Singapur gesucht. Das Unternehmen kooperiere mit der Wilmar Sugar Pte. Ltd, teilte eine Sprecherin am Mittwoch in Braunschweig mit. Zur Meldung
18:20 Uhr: BASF baut neue Gentechnik-Zentrale in den USA ausDer angekündigte Abzug der BASF-Gentechniksparte aus Deutschland in die USA schreitet voran. Am Mittwoch teilte der weltgrößte Chemie-Konzern Details zum Ausbau der neuen Zentrale der Tochter Plant Science im US-Staat North Carolina mit. Zur Meldung


