FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro setzt am Donnerstagnachmittag seine Talfahrt zum Dollar fort. Die Einheitswährung ist in der Zwischenzeit deutlich unter 1,57 USD gefallen. Die Bekanntgabe schwacher Immobiliendaten aus den USA konnte den Euro nur kurzfristig etwas stützen. Das bestimmende Thema am Berichtstag ist vielmehr der deutlich unter den Erwartungen ausgefallene ifo-Geschäftsklimaindex für April und der Verschlechterung sowohl bei der Lage- als auch der Erwartungskomponente des Stimmungsindikators.
Dies habe die Frage aufgeworfen, ob die Eurozone tatsächlich so widerstandsfähig gegenüber der konjunkturellen Schwäche in den USA sei wie bislang angenommen, erläutert ein Marktteilnehmer. Die vagen Spekulationen auf weitere geldpolitische Straffungen durch die EZB seien damit jedenfalls zunächst einmal vom Tisch. Vielmehr dürfte wieder Zinssenkungsfantasie aufkommen, so ein anderer Beobachter. Folglich werde auch ein abermaliges Überwinden der Marke von 1,60 USD in den kommenden Tagen kein Thema mehr sein. Auch verglichen mit dem Yen und dem Pfund Sterling verliert der Euro an Boden.
Aus charttechnischer Sicht hat sich die Lage für den Euro mit dem Fall unter die Marke von 1,5700 USD weiter verschärft. Damit bestehe nun Abwärtspotenzial bis 1,5549 USD und im Extrem sogar bis 1,5262 USD.
Gold setzt derweil die Abwärtsfahrt fort. Die Feinunze Gold ist am Nachmittag in London mit 895,50 USD festgestellt worden nach einem Vormittag-Fixing bei 900,75 USD. Der kräftige Anstieg des Dollar macht sich auch hier bemerkbar.
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Europa Europa Europa
(16.55) (12.30) (7.45)
EUR/USD 1,5703 1,5759 1,5853
USD/JPY 103,90 103,64 103,66
EUR/JPY 163,16 163,30 164,36
EUR/GBP 0,7972 0,7968 0,8012
EUR/CHF 1,6197 1,6156 1,6139
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DJG/mpt/reh
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Dow Jones Newswires
April 24, 2008 11:16 ET (15:16 GMT)
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