DGAP-News: INDUS Holding AG
DGAP-News: INDUS Holding AG: Hauptversammlung stimmt allen Tagesordnungspunkten mit großer Mehrheit zu / Vorstand und Aufsichtsrat in ihrer Arbeit bestätigt
INDUS Holding AG / Hauptversammlung
01.07.2009
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Bergisch Gladbach, 1. Juli 2009 - Die Aktionäre der im SDAX notierten INDUS
Holding AG haben heute im Rahmen der diesjährigen ordentlichen
Hauptversammlung sämtlichen Tagesordnungspunkten mit großer Mehrheit
zugestimmt. Damit schüttet das auf Beteiligungen an mittelständischen
Gesellschaften spezialisierte Unternehmen eine Dividende in Höhe von 0,80
Euro je Aktie (Vorjahr: 1,20 Euro) an seine Aktionäre aus. 'Mit einer
Ausschüttungsquote von 49 % haben wir eine gesunde Balance zwischen der
Beteiligung unserer Aktionäre am erfolgreichen Geschäftsjahr 2008 und der
Stärkung unserer Eigenkapitalbasis gefunden', betonte Helmut Ruwisch,
Vorstandsvorsitzender der INDUS Holding AG, mit Blick auf die konjunkturell
unverändert turbulenten Zeiten in seiner Rede.
Darüber hinaus stimmten die Aktionäre der Ermächtigung zum Erwerb eigener
Aktien, der Schaffung genehmigter Kapitalien, der Entlastung von Vorstand
und Aufsichtsrat sowie der Wahl des Abschlussprüfers zu. Ebenfalls zur Wahl
stand Burkhard Rosenfeld, den die Hauptversammlung mit großer Mehrheit als
Mitglied des Aufsichtsrats bestätigte. Rosenfeld rückte aufgrund
gerichtlicher Bestellung bereits im November 2008 in den Aufsichtsrat. Dies
wurde erforderlich durch das Ausscheiden des langjährigen
Aufsichtsratsvorsitzenden und Unternehmensgründers Dr. Winfried Kill, der
sein Mandat aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste.
Einen deutlichen Einfluss auf die operative Entwicklung der aktuell 41
Beteiligungsgesell-schaften, die vornehmlich in den Bereichen Bauindustrie,
Maschinenbau, Automobilindustrie und Konsumgüter aktiv sind, hat
unverändert das schwache konjunkturelle Umfeld. 'Trotz eines positiven
Ergebnisses können wir mit dem Verlauf im ersten Quartal nicht zufrieden
sein', stellte Ruwisch klar. 'Aber wir haben frühzeitig umfassende
Maßnahmen eingeleitet, um uns an die drastisch verschlechterte
konjunkturelle Situation anzupassen.' Dazu zählen die weitere
Flexibilisierung der Personalstrukturen, ein straffes Kostenmanagement
ebenso wie ein striktes Working Capital Management und eine restriktive
Investitionspolitik. Insgesamt zeigte sich Ruwisch vor dem Hintergrund der
massiven Wirtschaftskrise durchaus zuversichtlich: 'Unser Geschäftsmodell
der Risikodiversifizierung über ein breites Portfolio wird sich in diesem
Umfeld bewähren. Zudem zahlt sich unsere solide und langfristige
Finanzierungspolitik der Vergangenheit jetzt aus, denn INDUS kann auch in
Krisenjahren Chancen nutzen, um ihr Portfolio antizyklisch und nachhaltig
aus- und umzubauen.'
01.07.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
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