05.02.2013 20:55
Bewerten
 (0)

DGB wirft Bundesregierung Trickserei bei Lehrstellen-Statistik vor - Presse

   Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) wirft der Bundesregierung vor, die Zahlen des Ausbildungspakts - den Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) am Mittwoch vorstellen wird - stark geschönt zu haben. Das berichtet Spiegel Online unter Berufung auf eine Analyse des DGB. Die Bilanz des Pakts sei "klein gerechnet" und "geschönt", weil sie rund 250.000 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz unterschlage, heißt es in dem DGB-Papier.

   Matthias Anbuhl, Abteilungsleiter Bildung aus dem DGB-Hauptvorstand, sagte zu Spiegel Online: "Die These des nationalen Ausbildungspakts, dass es in Deutschland mehr offene Ausbildungsplätze als Bewerber gibt, ist schlicht falsch."

   Rund 170.000 Jugendliche, die in der Statistik des Ausbildungspakts nicht auftauchen, befinden sich laut DGB im sogenannten Übergangssystem - einem Bündel von Warteschleifen, schulischen Nachqualifizierungen und Weiterbildungen. Fast 90.000 Jugendliche sind demnach einfach aus der Statistik verschwunden - darunter viele Zuwandererkinder.

   Der DGB kommt außerdem zu dem Schluss: Die Zahl der Ausbildungsplätze war im vergangenen Jahr mit 551.000 auf dem niedrigsten Stand seit 20 Jahren. Der Ausbildungspakt wurde 2010 von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, drei Bundesministerien, der Agentur für Arbeit und den Kultusministern der Länder geschlossen. Ziel soll es sein, allen Jugendlichen Ausbildungsplätze zu bieten.

   DJG/chg

   (END) Dow Jones Newswires

   February 05, 2013 14:10 ET (19:10 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 02 10 PM EST 02-05-13

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt trotz Brexit-Antrag im Plus -- Dow Jones im Minus -- Deutsche Bank zu US-Millionenstrafe verurteilt -- Daimler erwartet Rekordquartal -- Grammer, AURELIUS, Tesla im Fokus

Bayer leitet wohl Verkauf von Spartenteilen wegen Monsanto ein. Samsung präsentiert sein neues Top-Modell Galaxy S8. Wells Fargo zahlt 110 Millionen Dollar in Scheinkonten-Affäre. Bankentitel nach Bericht über Kurs der EZB im Fokus. UBS-Analyst: Nur unter diesen Bedingungen kann die Apple-Aktie auf 200 Dollar steigen. SolarWorld verspricht bis 2019 wieder schwarze Zahlen.

Top-Rankings

Hier macht Arbeiten Spaß
Die besten Arbeitgeber weltweit
KW 12: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 12: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Der bayerische Handelsverband rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Lebensmittelverkäufe über das Internet. Wäre das auch was für Sie?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
AURELIUS Equity Opp. SE & Co. KGaAA0JK2A
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
Deutsche Telekom AG555750
Allianz840400
E.ON SEENAG99
Nordex AGA0D655
BASFBASF11
Siemens AG723610
EVOTEC AG566480
BMW AG519000
Infineon Technologies AG623100