Die Vorsteuerbelastung für das laufende Geschäftsjahr werde 827 Millionen
Dollar betragen, warnte das Unternehmen.
UPS will Gewinne und Verluste aus den Pensionsrückstellungen künftig nicht mehr über mehrere Jahre in der Bilanz verteilen, sondern diese jährlich berechnen. Das Unternehmen folgt damit dem Beispiel anderer Großunternehmen wie IBM oder AT&T. Von dem neuen Bilanzierungssystem verspricht sich UPS mehr Transparenz.
Die Anpassungseffekte werden sich jeweils im vierten Quartal eines Jahres niederschlagen. Im Schlußquartal 2011 sank der Gewinn je Aktie dadurch um 51 Cent. Um den Umstellungseffekt bereinigt, stiegen die Gewinne je Aktie aber um drei Cent.
Auch auf Jahressicht wirkte sich die geänderte Bilanzierungsweise negativ auf die Gewinne je Aktie aus. Das Minus beträgt hier 41 Cent, bereinigt steht ein Plus von zwölf Cent je Aktie in den Büchern. UPS hatte für das abgelaufene Jahr bislang einen bereinigten Gewinn von 4,15 bis 4,40 Dollar je Aktie in Aussicht gestellt.
Getrieben wird das Geschäft von UPS vor allem vom internationalen Wachstum. Das Geschäft im Heimatmarkt USA dagegen stagniert. Der Konkurrent der Deutschen Post wird am 31. Januar seine Jahreszahlen vorlegen.
NEW YORK (Dow Jones)