04.06.2012 15:47
Bewerten
 (2)

Dividendenstudie 2012: Dividenden sind essenziell für die nachhaltige Wertschöpfung der Aktionäre

Wie entlohnen Aktiengesellschaften ihre Anteilseigner?
Dieser Frage sind nun schon zum dritten Mal das dips Deutsches Institut für Portfolio-Strategien an der FOM Hochschule und die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) e.V. nachgegangen. Eines der wichtigsten Ergebnisse der Dividendenstudie: Trotz makroökonomischer Unsicherheitsfaktoren zahlt sich die relative Stärke deutscher Aktiengesellschaften aus. Denn - Aktionäre werden mittels wachsender Dividendenauszahlungen für ihr Vertrauen belohnt. Unberücksichtigt von Substanzausschüttungen sind von 2004 bis 2012 zwischen 40 und 50 Prozent der Vorjahresgewinne ausgezahlt worden. Die Dividende „atmet“ also in Abhängigkeit der nationalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Positiv hervorzuheben sind insbesondere auch die analysierten Dividendensteigerungen. Ergebnis der Studie: Wie schon im vergangenen Jahr wurden auch 2012 die sogenannten Rising Dividends berechnet und es wurde festgestellt, dass 14 Unternehmen jeglicher Segmente und Indices seit fünf Jahren kontinuierlich ihre Dividenden erhöhten. Wachstumsraten von über 50 Prozent sind keine Seltenheit, die in einem gleichgewichteten Basket eine Wertentwicklung von 175 Prozent binnen vier Jahren bewirken.

Und auch das sind Ergebnisse der Dividendenstudie von dips und DSW: Die kumulierte Dividendensumme im CDAX (Prime und General Standard) steigt im Jahresvergleich um 4,9 Prozent auf über 34 Milliarden Euro, dies entspricht gut 17 Milliarden Euro oder 160 Prozent mehr als zu Beginn der Untersuchung im Jahr 2004.

EON (- 33 Prozent) und RWE (- 42 Prozent) kürzen ihre Dividendenzahlungen deutlich. Hätten sie die Dividenden des Vorjahres beibehalten, wäre die „theoretische“ Dividendensumme des CDAX auf über 35 Milliarden Euro angestiegen.

Die Dividendenausschüttungen im MDAX (+ 23,6 Prozent) und SDAX (+ 45,7 Prozent) steigen im Vergleich zum DAX (+ 5,1 Prozent) überproportional.

Sechs Substanzausschüttungen im DAX (E.ON, Lufthansa, ThyssenKrupp, Deutsche Telekom, MAN, Münchener Rück) erscheinen bedenklich.

Das dips Deutsches Institut für Portfolio-Strategien ist die finanzwirtschaftliche Forschungseinrichtung der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen. Im Fokus der wissenschaftlichen Arbeit stehen praxisrelevante Problemstellungen des Portfolio-Managements sowie optimierte Index-Konzepte.
Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Deutsche Telekom AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

RSS Feed

Analysen zu Deutsche Telekom AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
17.11.2014Deutsche Telekom buyKepler Cheuvreux
14.11.2014Deutsche Telekom kaufenBNP PARIBAS
12.11.2014Deutsche Telekom buySociété Générale Group S.A. (SG)
10.11.2014Deutsche Telekom buyCitigroup Corp.
07.11.2014Deutsche Telekom kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
17.11.2014Deutsche Telekom buyKepler Cheuvreux
14.11.2014Deutsche Telekom kaufenBNP PARIBAS
12.11.2014Deutsche Telekom buySociété Générale Group S.A. (SG)
10.11.2014Deutsche Telekom buyCitigroup Corp.
07.11.2014Deutsche Telekom kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
07.11.2014Deutsche Telekom neutralDZ-Bank AG
06.11.2014Deutsche Telekom HoldS&P Capital IQ
06.11.2014Deutsche Telekom HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
06.11.2014Deutsche Telekom HaltenIndependent Research GmbH
06.11.2014Deutsche Telekom HaltenBankhaus Lampe KG
25.07.2014Deutsche Telekom SellGoldman Sachs Group Inc.
03.07.2014Deutsche Telekom SellGoldman Sachs Group Inc.
28.05.2014Deutsche Telekom SellGoldman Sachs Group Inc.
09.05.2014Deutsche Telekom SellGoldman Sachs Group Inc.
02.05.2014Deutsche Telekom UnderweightMorgan Stanley
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Telekom AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt über 2 Prozent fester -- Staatsschulden: Ukraine verkauft massenweise Gold -- US-Börsen schließen im Plus -- Chinas Notenbank senkt überraschend Leitzinsen -- Alibaba im Fokus

GDL und Bahn verhandeln weiter. Megafusion in der britischen Versicherungsbranche. Angebot an Hawesko-Aktionäre jetzt offiziell. RBS besteht Stresstest trotz Rechenfehler. Burger King schaltet im Streit um Filialen Gericht ein. Porsche vermietet seine Sportwagen künftig auch. Deutsche-Bank-CFO empfiehlt Alternative zum Sparbuch.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Das sind Deutschlands Global Player

träger

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Facebook & Co: Welche Börsengänge waren ein Desaster?

Welches Unternehmen erzielte bislang das größte Emissions- volumen?

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

mehr Top Rankings

Umfrage

Der Gesetzentwurf zur Frauenquote in den Führungsetagen von Unternehmen stößt in der Union auf wachsenden Widerstand. Wie stehen Sie zu diesem Thema?